Veröffentlicht am 6.Dezember 2008
Die erste Woche ist nun fast schon vergangen. Bevor es unübersichtlich wird, möchte ich deswegen schnell Bericht erstatten.
Ich habe die letzten sechs Tage also ohne Fast Food gelebt. Zur Erinnerung: Unter meine Definition von Fast Food fallen alle Dinge, die man essfertig zu kaufen bekommt, ohne dafür im Supermarkt gewesen zu sein. Fertiggerichte zählen z.B. nicht als Fast Food, Gebäck vom Bäcker allerdings schon. Ich hatte in diesen Wochen auch keine Rückfälle zum Fleischessen und darauf möchte ich diesen Monat auch weiterhin verstärkt achten.
Gewohnheitsdenken
Besonders in den ersten Tagen ist mir aufgefallen, wie oft ich an Fast Food Konsum gedacht habe, zwar selten, wenn ich daheim war, umso öfter aber, wenn ich unterwegs war. Ich hatte zwar nie ein ernsthaftes Verlangen, gegen das ich hätte kämpfen müssen, allerdings ist mir jetzt erst bewusst geworden, wie sehr ich mittlerweile an den Gedanken gewöhnt bin, mir quasi im Vorbeigehen etwas zu essen zu kaufen und wie wenig bewusste Kontrolle ich die letzten Wochen darüber hatte.
Energielevel
Die ersten Tage waren vor allem von Süßigkeiten- und Tiefkühlgerichten geprägt. Zwischendurch immer wieder etwas Obst. Interessanterweise bemerkte ich schon in diesen ersten Tagen einen Unterschied: Ich bemerkte, wie viel überschüssige, unausgeglichene Energie in mir steckte. An einem Tag, war es so schlimm, dass ich kaum ruhig sitzen konnte und versuchte, mich beim Musikhören auszupowern, was mir allerdings nur bedingt gelang. Am nächsten Tag machte ich früh einen langen Spaziergang. Ich wäre eigentlich joggen gegangen, allerdings hatte ich starke Kopfschmerzen. Ich hatte zwar das Gefühl, dass ich etwas ausgeglichener war, aber von Balance konnte noch lange keine Rede sein. Am nächsten Tag begann ich wieder, zu joggen. Ich rannte gleich 150% der Strecke, die ich sonst rannte, einfach weil ich das Gefühl hatte, noch weiterlaufen zu wollen. Ich schätze, ich hätte auch locker die doppelte Strecke rennen können. Ich war seitdem täglich joggen und mich spürbar besser, auch wenn ich das Gefühl habe, dass das Ganze noch optimierbar ist.
Kopfschmerzen
Nicht nur an einem einzelnen Tag, sondern die Wochen davor und in den ersten Tagen der Trial hatte ich eine starke Kopfschmerztendenz. Diese hat sich in den letzten Tagen allerdings bemerkenswert verbessert. Ich kann nicht genau nachvollziehen, woher diese Verbesserung kommt. Zum Einen tut mir die Bewegung wahrscheinlich ganz gut, zum anderen habe ich auch mein Essverhalten inzwischen noch mehr verändert: Die Süßigkeiten habe ich durch Obst ersetzt, die Fertiggerichtanzahl verkleinert. Im Moment esse ich vor allem Obst, gefolgt von Gemüse und Nudeln.
Motivationslosigkeit
In den letzten Tagen hatte ich außerdem mit Motivationslosigkeit zu kämpfen. Zwar habe ich es täglich geschafft früh aufzustehen (normalerweise ein relativ großes Problem für mich), wenn auch nicht immer zur geplanten Uhrzeit, und zu joggen (das ist kein wirkliches Problem für mich), allerdings war mein Tagesablauf meistens ziemlich unproduktiv. Heute ist in der Tat der erste Tag, an dem sich das wieder verbessert hat. Ob die Motivationslosigkeit irgendetwas mit meiner Trial zu tun hat, wage ich zu bezweifeln. Ich habe eher das Gefühl, dass das eine Art des Post-NaNoWriMo-Blues ist. Gut, dass ich mittlerweile weiß, wie man mit Motivationslosigkeit umgeht und wie man sich selbst motiviert (eventuell gibt’s dazu demnächst einen Artikel).
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Hallo Alice,
na, dann gratuliere ich Dir zum Erfolg.
Ja, ich sollte endlich auch wieder mit dem Joggen weiter machen, aber momentan bin ich ziemlioch ko.
Weiter viel Erfolg.
Herzlichen Gruß
Ika