Die Musik und ich
Meine Beziehung zum Komponieren ist mehr als 10 Jahre alt. Es begann damit, dass ich versuchte, bekannte Melodien nachzuspielen. Was mir dabei am meisten weiterhalf, war der Anfang des „Tanz der Schwäne“ von Pjotr Tschaikowsky: Ich spielte ihn nach und übertrug die Begleitung (eine Quinte) auf alle Lieder, die ich daraufhin übte oder erfand. So konnte ich mit Harmonien experimentieren, ohne zu wissen, was hinter dem Begriff „Harmonie“ überhaupt steckte.
Jahrelang entwickelte ich meine Praxis weiter, ohne mir Gedanken über die Theorie zu machen. Auch heute ist meine Kompositionspraxis reine Improvisation. Dabei bin ich ziemlich perfektionistisch. Wenn mich eine Melodie oder eine Harmonie nicht komplett umhaut, ist sie nicht gut.
Meinen ersten richtigen Song schrieb ich mit 15. Er hatte englische Lyrics und trug den Titel „Fight And Fate“. Ich hatte einige Monate zuvor ein Keyboard geschenkt bekommen und konnte nun Melodien und Arrangements bequem am Computer aufnehmen. Es folgten viele weitere Songs. Meinen ersten deutschen Song schrieb ich erst vier Jahre später, er ist bald auf meinem Album „spurlos“ zu hören und trägt den Titel „Ohne Aussicht“.
Die Musik, die ich mache ist nicht repräsentativ für das was ich höre. Ich höre zum Beispiel eine Menge modernen Metal wie Linkin Park, Korn, Slipknot, Nightwish oder Rammstein. Da ich aber keine Metal Band in meinem Rechner habe, kann ich diese Art von Musik kaum umsetzen. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis ich mein erstes Metal-Album veröffentliche. Die Technik ist mittlerweile so gut, dass ich mir bald ein Plug-In leisten werde, das mir meine Band simuliert.
Ich hab schon viele weitere Projekte im Sinn. Ich würde gerne mal für ein Computerspiel oder einen Film komponieren, also, wenn ihr selbst so ein Projekt habt oder jemanden kennt, dann meldet euch doch bitte bei mir! ![]()
Mit Musik will ich die Menschen zu ihrem Innersten zurückführen und gleichzeitig auf einer materiellen Ebene die Welt noch vielfältiger machen. Ich denke, ich bin auf der Welt, um sie noch ein Stückchen besser zu machen, und so lange das nicht erfüllt ist, werde ich hier nicht abtreten.