NEPMo 2010
Der Schreibwahnsinn geht weiter. Nachdem mir letzten Monat die 100 Seiten Drehbuch für Script Frenzy vergleichsweise leicht gefallen sind, wollte ich die Gelegenheit nutzen, um gleich weiterzuschreiben. Natürlich hab ich mir wieder irgendeine Aktion gesucht, die die Richtung vorgibt, sodass ich mich selbst weniger um das Konzept kümmern muss, und einfach drauf los schreiben kann.
Dieser Monat ist mit dem Namen NEPMo geschmückt: Mit dem National Epic Poetry Month. Dabei geht es darum, in einem Monat ein episches Gedicht mit 5000 Zeilen zu schreiben. Rechnet man das um auf Wörter, kommt man z.B. bei einem durchgängigen Alexandriner etwa auf 35000 – 45000 Wörter. Ich hab zwar anfangs etwas gezögert, ob ich mir die Aktion wirklich zutraue, da das Ganze nochmal härter und zeitaufwändiger als der NaNoWriMo ist, aber ich hab ein paar gute Gründe gefunden, um mitzumachen:
1.Die Aktion ist einmalig in ihrer Art.
2.Ich hatte sowieso Lust auf Reime in den letzten Wochen.
3.Ich will den Drive nutzen, der noch vom Script Frenzy übrig ist.
4.Bis zum nächsten Stattfinden der Aktion müsste ich noch ein ganzes Jahr warten.
5.Ich hänge mit meinem Wordcount für das WriYe hinterher.
6.Da die Aktion noch in den Kinderschuhen steckt und es bisher fast keine Teilnehmer gibt, könnte ich zu den unter fünf Menschen gehören, die es tatsächlich schaffen. Später, sollte die Aktion bekannter werden, kann ich dann sagen: Ich war schon von Anfang an dabei! Hehe!
7.Ich will üben, regelmäßiger zu schreiben. Beim NEPMo bin ich mir ziemlich sicher, dass ich den Großteil nicht in einem Schreibrausch in den letzten Tagen des Mais hinter mich bringen kann – stattdessen versuche ich, schon anfangs so viel wie möglich zu schaffen.
8.Ich hab bisher noch nie ein episches Gedicht geschrieben.
9.Ich steh auf die Herausforderung!
10.NEPMo ist ein süßer Name.
Wenn das nicht genug Gründe sind!
Da es nicht viele Vorgaben gibt, ich aber dafür sorgen möchte, dass das ganze nicht ein Prosatext mit vielen Zeilensprüngen wird, setze ich mir als Regel, dass sich die einzelnen Zeilen entweder reimen müssen oder im Alexandriner verfasst sein müssen (idealerweise beides), um zu gelten.
Nach 450 Zeilen, die ich im Moment habe, bin ich noch motiviert, weiterzuschreiben. Ich bin gespannt, was in den nächsten Tagen und Wochen passieren wird und ob ich es diesmal auch schaffen werde, meine Mission zu komplettieren.
Statistik
Zeilen: 452
Wörter: 3936
noch zu schreibende Zeilen: 4548
Veröffentlicht am 4.Mai 2010
