Bloggen für Anfänger

Am 1.Oktober wurde alicehive.de zwei Jahre alt. Bloggeburtstag – ja! Blogginggeburtstag – eher nicht. Vor alicehive.de hatte ich bereits einige Blogs und davor eine ganze Reihe von anderen Webseiten. Von einer simplen Fanseite über meinen Lieblingsfilm bis zum Religions-Satire-Blog war schon einiges dabei.

Aber nicht nur inhaltlich war ich seit 2001 (dem Start meiner ersten Homepage) flexibel, sondern auch, was die Umsetzung betrifft.Ich hab selbst HTML-Code geschrieben, mit HTML-Editoren wie Dreamweaver gearbeitet, verschiedene Content Managment Systeme ausprobiert und mich in Blogcommunities angemeldet. Mit anderen Worten, ich kenn mich ein bisschen aus, was einfache Webseiten und Blogs betrifft und bin vielleicht nicht die schlechteste Ansprechpartnerin, wenn es darum geht, eine eigene Präsenz im Netz aufzubauen. Und da ich offline schon einige Stunden darin investiert habe, Menschen zu erklären, wie man seinen eigenen Blog kreieren kann, dachte ich, ich könnte ja auch gleich ein Tutorial darüber schreiben. Und hier ist es nun.

Für diese Anleitung setze ich ein gewisses technisches Basiswissen voraus: Du solltest keine Probleme damit haben, dich auf Webseiten zurecht zu finden und die Geduld und Erfahrung mitbringen, die es braucht, sich in neue Programme einzuarbeiten. Zwar ist es heute um ein vielfaches leichter, eine Webseite zu erstellen, als früher, man muss sich aber trotzdem mit einigen neuen Dingen vertraut machen. Außerdem werde ich eine ganze Menge Internetbegriffe verwenden – für Internet-Anfänger ist mein Tutorial also eher nicht gedacht. Aber lies selbst…

Blog oder Webseite?

Ich werde in diesem Artikel größtenteils von Blogs und nicht von Webseiten reden – wenn du allerdings sowieso nur eine einfache statische Webseite möchtest und keine Communityfunktionen (Mitgliederregistrierung, Mitgliederprofile, integriertes Forum…) brauchst, gibt es zwischen einem Blog und einer Webseite fast keinen Unterschied. Der einzige wirklich Unterschied zwischen einem Blog und einer Webseite ist, dass bei einem Blog die Artikel chronologisch geordnet werden. Wenn du keine chronologisch geordneten Artikel möchtest, sondern lieber nur statische Seiten möchtest, die über ein Navigationssystem zusammengehalten werden, kannst du das trotzdem mit den meisten Blog-Systemen realisieren. Auch für die Gründung einer solchen Webseite kannst du mein Tutorial also benutzen.

WordPress

Da ich selbst mittlerweile nur noch mit WordPress arbeite, werde ich vor allem viele Tipps zu WordPress geben. Du kannst natürlich auch mit einem anderen Blogsystem arbeiten; auch dann wird dir mein Artikel wahrscheinlich weiterhelfen, allerdings wirst du gerade bei den Plug-Ins, die ich empfehle, nach Alternativen für dein Blogsystem suchen müssen. WordPress hat vor allem den Vorteil, dass es von sehr vielen Leuten genutzt wird. Dadurch ist das Internet praktisch mit Tipps, Themes, Tutorials und Plug-Ins für WordPress überflutet. Egal, was man benötigt, irgendjemand hat es bereits in WordPress implementiert und ist bereit sein Wissen zu teilen.

Überlegungen vor dem Starten eines Blogs

Bevor du loslegst, solltest du dir im Klaren darüber sein, welche Ziele du mit deinem neuen Blog verfolgen willst. Wichtig sind am Anfang vor allem folgende Fragen:

- Soll dein Blog nur privat sichtbar sein (nur für dich, oder für eingeladene Personen/Freunde)? Soll dein Blog über Suchmaschinen gefunden werden?

- Wie ambitioniert bist du? Ist es dir wichtig, viele Besucher zu haben? Möchtest du mit deinem Blog Geld verdienen (wieviel?)?

- Um welches Thema/welche Themen soll sich dein Blog drehen?

Je nachdem, wie du diese Fragen beantwortest, wirst du dich in einer dieser beiden Sparten einordnen können:

1) Privater Blog

Richtig private Blogs können so privat sein, dass sie nur mit Passwort und Einladung ersichtlich sind (so einen Blog könnte man auch als klassisches Tagebuch nutzen). Aber auch andere Blogs zähle ich zu dieser Sparte: Blogs, die sich um rein persönliche Dinge drehen, sich an einen kleineren Kreis von Leuten wenden und allgemein nicht darauf ausgerichtet sind, von vielen Leuten gelesen zu werden. Wenn du dir keine Gedanken um die Größe deiner Besucherzahlen machen möchtest, wäre das deine Sparte.

2) An die Öffentlichkeit gerichteter Blog

Diese Sparte ist für die Leute, die gerne möchten, dass ihre Blogs gelesen werden – und zwar nicht nur von sich selbst und ein paar Freunden. Vielleicht willst du deine Meinung laut kundtun, deinen Blog als Marketinginstrument nutzen oder Geld damit verdienen. Der Grund ist eigentlich egal. Wenn dir Besucher wichtig sind, ist das hier deine Sparte.

1) Einen privaten Blog starten

Blogger der Sparte 1, also Menschen, die einen privaten Blog eröffnen wollen, können es sich einfach machen:

Blog registrieren

- gehe auf wordpress.de
- registriere dich dort mit einem beliebigen Namen
- fertig ist der Blog! Die URL für deinen Blog lautet nun dernamedendudirausgesuchthast.wordpress.de (wahrscheinlich ist deine etwas kürzer)

Den ersten Artikel veröffentlichen

- nachdem du dich in den Admin-Bereich eingeloggt hast, klicke links in der Navigationsleiste auf Artikel, dann auf Erstellen
- hier kannst du deinen ersten Artikel kreieren; in das obere, schmalere weiße Feld gehört die Überschrift, in das dickere weiße Feld darunter der Rest des Artikels; rechts kannst du den Artikel auch speichern und ihn veröffentlichen, wenn du fertig bist, sowie dir eine Vorschau des Artikels ansehen, bevor du ihn veröffentlichst
-probiere doch jetzt einfach mal aus, einen kurzen Artikel (vielleicht nur eine Zeile!) zu veröffentlichen
- dann sieh dir das Ergebnis auf deinem Blog an

Inhalte nur für ausgewählte Personen sichtbar machen

- wenn du möchtest, dass dein Blog nur von ausgewählten Personen gelesen werden kann, klicke links unten auf Einstellungen, von dort auf Privatsphäre; hier nun „Mein Blog soll privat und nur für von mir ausgewählte Benutzer sichtbar sein“ anwählen; auf „Änderungen übernehmen“ klicken; tadaaa – nun kann man nur noch mit Passwort auf deinen Blog zugreifen; auch Suchmaschinen haben keinen Zugang mehr zu deinen Inhalten Vielleicht hast du schon von blogger.de, blogspot.com und anderen Bloggingdiensten gehört. Anstatt bei wordpress.de oder wordpress.com kannst du auch dort einen Blog eröffnen. Oft nutzen andere Bloggingplattformen aber auch andere Blogysteme (also nicht WordPress).

2) Einen Blog starten, der an die Öffentlichkeit gerichtet ist

Wenn dir deine Besucher besonders wichtig sind, würde ich dir einen anderen Weg empfehlen, einen Blog zu starten. Warum? Weil so ein Blog andere Voraussetzungen erfüllen muss, als ein privater Blog. Mehr Funktionen werden nötig, der Blog muss ein höheres Trafficvolumen aushalten können und Suchmaschinen müssen in der Lage sein, deinen Blog zu finden. Da diese Voraussetzungen werden bei Bloggingcommunities wie wordpress.de in der Regel nicht so gut erfüllt. Das erste, wonach man sich deshalb umsehen sollte, ist Webspace.

Einen Webhoster finden

Irgendwo im Internet brauchst du einen Platz, wo du deinen Blog hinstellen kannst (Webspace). Webspace wird von Webhostern angeboten. Bekannte Webhoster sind 1&1 Webhosting, Strato (STRATO Startseite) oder hosteurope. Ich hoste alicehive.de momentan bei hostloco.com und hab daneben auch noch Erfahrungen mit power-netz.de gesammelt.

Powernetz

Meine Erfahrungen mit Powernetz sind etwas länger her und deswegen vielleicht nicht ganz aktuell. Der Service war schnell und zuverlässig, ausführlich und es gab selten Probleme. Außerdem ist Powernetz sehr günstig. Einmal allerdings wurde meine Seite gehackt (nicht die Schuld von Powernetz) und ich musste über 130€ für die Beseitigungs- und Eindämmungsmaßnahmen zahlen, die durch den Schaden notwendig geworden waren. Nun weiß ich nicht, wie andere Hoster so etwas handhaben, aber gefreut hab ich mich nicht darüber.

www.Power-Netz.de

Hostloco

Hostloco ist mir vor allem durch seinen sehr persönlichen und schnellen Service sympathisch geworden. Eine Sache, die etwas auf die Nerven geht, ist, dass die Kommunikation unter den Supportmitarbeitern wohl nicht besonders gut geregelt ist. Beispiel: Neulich gab es größere Probleme wegen eines Serverupdates, das sich offensichtlich nicht mit meiner WordPressversion vertrug. Ich rief dort also an und schilderte mein Problem. Der Mitarbeiter erklärte mir, er werde das Problem an jemanden weiterleiten, der sich besser damit auskannte und ich sollte später nochmal anrufen. Als ich zwei Stunden später anrief, ging ein anderer Supportmitarbeiter ans Telefon, der aber keinerlei Ahnung von dem Telefonat davor hatte und anscheinend auch keinerlei Anhaltspunkte dafür hatte, was ich ihm erzählte. Ich musste ihm die Geschichte also nochmal erzählen. Das Problem ist in so einem Fall weniger, dass man sich mal wiederholen muss, sondern eher, dass wertvolle Zeit verloren geht, bevor das Problem behoben wird. Zeit, in der einem evtl. viele Besucher verloren gehen! Etwas unangenehm sind dieses Jahr auch mehrere Probleme mit MySQL-Servern aufgefallen, weswegen alicehive.de immer mal wieder ein paar Stunden down war. In der Regel waren das zwar Stunden in der Nacht oder am Morgen – trotzdem war es teilweise etwas ärgerlich. Ansonsten bietet Hostloco praktische Paketlösungen an, die ebenfalls recht günstig sind. Außerdem verfügt Hostloco über eine schöne Administrationsplattform, über die man nicht nur leicht seine Einstellungen und Domains managen kann, sondern auch gewisse Standardsoftware wie WordPress oder Joomla mit nur wenigen Klicks installieren kann. Gerade für Neulinge ist das sehr praktisch.

http://www.hostloco.com/

Blogs haben nur geringe Voraussetzungen, aber diese Dinge müssen dir auf deinem Webspace zur Verfügung stehen, damit dein Blogstart reibungslos funktionieren kann:

- PHP (5)
- FTP-Zugang
- mindestens eine MySQL-Datenbank

zusätzlich:
- werbefrei! Wenn du schon fürs Hosting zahlst, bestell kein Paket, auf dem auf deiner Homepage Werbung geschaltet wird

Pakete, die diese Voraussetzungen erfüllen gibt es schon ab 1,50€ im Monat. Und auf bessere Pakete kannst du später immernoch aufrüsten.

Einen Domainnamen wählen

Wenn du dich für einen Webhoster und ein Webspacepaket entschieden hast, brauchst du noch einen Domainnamen. Also der Name, der Seite, wenn du sie im Browser eingibst.

Wie soll deine Seite heißen?

Es gibt mehrere Herangehensweisen, sich einen Domainnamen auszusuchen.

Der eigene Name (auch etwa Spitzname/Pseudonyme)
Beispiel: alicehive.de, stevepavlina.com

Eignet sich besonders für:
- Seiten, bei dem der Autor im Vordergrund steht bzw. Seiten mit starkem persönlichen Bezug
- Seiten, die als Werbung für den eigenen Namen dienen sollen (als Brandingmaßnahme etwa)
- Seiten, die sich mit mehr als einem Thema befassen
Vorteil:
- Bessere Kontrolle über die eigene Online-Reputation (wenn man deinen Namen sucht, findet man deine Seite – und die kannst du kontrollieren)
- evtl. gut zu merken
Nachteil:
- evtl. nicht so gut zu merken, bei Namen mit schwieriger Schreibweise
- weniger anonym

Fantasienamen
Beispiel: google.com, ebay.de

Eignet sich für:
- Seiten, die sich unter einem Markennamen vermarkten wollen (Branding)
- Seiten aus vielen verschiedenen Bereichen
Vorteile:
- hebt sich aus der Masse hervor
Nachteile:
- eventuell wird nicht gleich klar, worum sich die Seite dreht
- eventuell schwer zu merken oder auszusprechen (erschwert Mundpropaganda)

Themenrelevante Namen, Slogans
Bespiel: leadingbylight.com, hunde.de

Eignet sich für:
- Seiten mit einem eingeschränktem Themenbereich
Vorteile:
- der User weiß sofort, worum sich die Seite dreht
- wird eventuell leichter von Suchmaschinen gefunden, da der Name Suchschlagworte enthält
Nachteile:
- viele Seite sind schon vergeben
- Seite droht, eine unter vielen zu werden, da es viele ähnlich klingende Seiten gibt

Bevor du dich aber zu früh über deinen neuen Domainnamen freust, solltest du sichergehen, dass er nicht bereits vergeben ist. Dazu kannst du z.B. bei United Domains einen Domaincheck machen. Wenn du dich für einen Domainnamen entschieden hast, kannst du ihn in der Regel bei deinem Webhoster bestellen. Der kümmert sich dann auch darum, dass der Domainname auf dein Webspacepaket zeigt, so dass du durch das Eingeben des Domainnamens auf deine zukünftige Homepage gelangen kannst.

WordPress installieren

Nachdem du dich bei einem Webhoster registriert hast und die Zugangsdaten für dein Paket erhalten hast, bist du nur noch wenige Schritte von deinem Blog entfernt. Wenn du einen Hoster wie Hotloco gewählt hast, bei dem man über die Administration fast automatisch WordPress installieren kann, kannst du einfach diese Funktion nutzen. Nach ein paar Klicks sollte WordPress auf deinem Server installiert sein.

Sollte dein Hoster dir solche Services nicht bieten, macht das auch nichts. Auf http://de.wordpress.org/ kannst du die aktuelle WordPress-Version downloaden. Ist der Download beendet, entpacke das Archiv (z.B. mit dem Programm Winzip) und öffne erstmal die Datei liesmich.html. In dieser Datei ist nun näher beschrieben, wie WordPress installiert wird. Sieh dir den Oberpunkt „Installation: Die berühmte 5-Minuten Installation“ an.

Unterpunkt 1 „Entpacke die Datei in ein leeres Verzeichnis“ solltest du ja bereits gemacht haben, für Unterpunkt 2 brauchst du die Zugangsdaten für deine MySQL-Datenbank. Entweder hast du die mit den anderen Zugangsdaten zugeschickt bekommen, oder aber du musst selbst erst eine Datenbank MySQL Datenbank erstellen. Das kannst du normalerweise in der Webhosting-Administration. Falls du dir nicht sicher bist, wie du eine Datenbank erstellen kannst bzw. wie die Zugangsdaten lauten kannst du natürlich einen Supportmitarbeiter deines Webhosters anschreiben.

Nach Punkt 2 sollte Punkt 3 kein Problem sein. Für Punkt 4 „Lade alles auf den Server hoch.“ brauchen wir wieder etwas besonderes: Wir brauchen FTP!

FTP

FTP ist wie HTTP ein bestimmtes Netzwerkprotokoll. Aber du musst FTP nicht verstehen, um es zu benutzen. Du brauchst lediglich ein FTP-Programm, das dir dabei helfen soll, Dateien von deinem Computer auf deinen Webspace zu laden und umgekehrt. Ich nutze das uralte Programm WS_FTP95. Aber es gibt auch Alternativen wie z.B. Leechftp, das kostenlos auf der Herstellerseite heruntergeladen werden kann.

Suche zuerst nach einer Funktion „Connect“ oder „Verbinden/Verbindung aufbauen“ in deinem FTP-Programm. Nun wird dich das Programm nach den Zugangsdaten zu deinem Webspace fragen. Trage hier die Zugangsdaten ein, die du von deinem Webhoster zugeschickt bekommen hast. Sind diese korrekt, siehst du nun in der Regel zwei Fenster. Auf der einen Seite siehst du Ordner, die sich auf deinem Computer befinden, die andere Seite ist der Webspace. Suche nun einfach den WordPressordner im Fenster deines Computers, öffne den Ordner, wähle alles aus und ziehe die Inhalte in das Fenster des Webspaces. Der Datentransfer beginnt nun und kann mehrere Minuten lang dauern.

Unterpunkt 5 der WordPress-Installation beginnt mit den Worten „Gehe mit Deinem Browser zu /wp-admin/install.php.“ Dabei ist zu beachten, dass du nicht einfach „/wp-admin/install.php.“ in deinen Browser eingeben kannst, sondern deinen Domainnamen davorhängen musst. Wenn deine Domain also ichbinderbeste.de lautet, musst du ichbinderbeste/wp-admin/install.php. in deinen Browser eingeben, um die entsprechende Seite zu finden.

Unterpunkt 6 und 7 sollten wieder klar sein.

Wenn du es geschafft hast, dich anzumelden, darfst du dir auf die Schulter klopfen. Du hast einen neuen Blog zum Leben erweckt. Um deinen ersten Artikel zu veröffentlichen, kannst du vorgehen wie oben beschrieben.

Du hast einen Blog – was nun?

Artikel formatieren

Nachdem du deinen ersten Text-Artikel veröffentlicht hast, fragst du dich vielleicht, wie du andere Dinge in deine Posts einbinden kannst. Zum Beispiel Bilder, Videos, Audiodateien oder einfach nur Links.

Oberhalb des Felds, in das der Artikel gehört, findest du eine Menge Symbole. Einige kennst du wahrscheinlich bereits aus Textverarbeitungsprogrammen wie Microsoft Word. Andere hast du eventuell noch nicht gesehen oder benutzt. Eine wichtige Funktion ist das Verlinken von anderen Seiten. Das dazugehörige Symbol sieht aus, wie eine dreigliedrige Eisenkette. Um etwas zu verlinken, markiere den betreffenden Text im Textfeld und klicke dann auf das Symbol. In dem kleinen Fenster, das sich öffnet, gibst du die Ziel-URL ein, also die Seite, die du verlinken möchtest und wählst außerdem aus, wo sich das Fenster öffnen soll, wenn der User draufklickt: Im selben Fenster/Tab, in dem sich die Seite bereits befindet (= statt der Seite, die im Moment geöffnet ist, lädt eine neue Seite), oder in einem neuen Tab oder Fenster (die Seite, die im Moment geöffnet ist bleibt im gerade benutzten Tab/Fenster bestehen). Wenn du nichts auswählt, öffnet sich die neue Seite automatisch im gleichen Fenster/Tab. Das ist auch die Grundeinstellung bei den meisten Blogs. Ich nutze allerdings oft die Funktion, eine neue Seite in einem neuen Tab zu öffnen, da ich es unvorteilhaft finde, beim Lesen durch einen Link unterbrochen zu werden.

Indem du mit der Maus über die Formatierungssymbole fährst, erfährst du wozu sie jeweils gut sind. Bei bestimmten Medienarten kann es sinnvoll sein, bestimmte Plug-Ins zu nutzen. Mehr dazu weiter unten unter Plug-Ins.

Lesbarkeit

Beim Formatieren von Blogartikeln ist darauf zu achten, dass die Lesbarkeit sichergestellt ist. Dazu gehört nicht nur Schriftgröße, sondern vor allem auch die visuelle Struktur eines Artikels. Von Büchern und Zeitungsartikeln ist man es vielleicht gewohnt, sich durch lange zusammenhängende Texthaufen zu wühlen, im Internet verhalten sich die User aber anders: Man nimmt sich weniger Zeit, es wird häufiger gesprungen und überflogen. Damit dein Text gut für Internetuser geeignet ist, denke daran, ihn in Absätze zu unterteilen, eine logische Gliederung zu erstellen und Überschriften zu benutzen.

HTML-Code

Rechts über dem Texteingabefeld und den Formatierungssymbolen, hast du die Auswahl zwischen visueller Darstellung und HTML-Darstellung. Immer wenn du Code-Schnipsel in einen Artikel einfügen musst (beim Einbetten von Videos zum Beispiel), musst du dazu zur HTML-Sicht wechseln. Vergiss nicht, danach wieder zur visuellen Sicht zu wechseln.

Schreiben

Wenn du den Text direkt im WordPress-Textfeld verfasst oder gerade beim Formatieren eines längeren Artikels bist, denk daran, regelmäßig deine Fortschritte abzuspeichern. Internetverbindungen und Browser sind oft nicht so stabil wie Offline-Programme. Bevor du jedoch auf Speichern oder Absenden drückst, solltest du sichergehen, dass eine kränkelnde Internetverbindung deine Fortschritte davor schon zunichte macht: Markiere den Text mit Strg + A, und kopiere ihn mit Strg + C in die Zwischenablage. Mit Strg + V kannst du dann, falls Bedarf besteht, den kopierten Text in das Textfeld oder ein Textverarbeitungsprogramm einfügen.

Ich schreibe meine Blogartikel übrigens immer mit Word. Aus Word darf man allerdings nicht direkt in das Textfeld kopieren, da das meistens Formatierungsschwierigkeiten macht. Füge den Text stattdessen erst in den (Windows) Texteditor ein und kopiere ihn von dort nochmal in das Textfeld. Falls das immernoch Schwierigkeiten macht, kannst du auch versuchen, den kopierten Text direkt ins HTML-Feld zu kopieren.

Mehr als Schreiben

Doch ein Blog hat mehr Funktionen als Texte zu speichern und zu veröffentlichen. Gerade jetzt wird es sich auszahlen, wenn du deinen Blog selbst installiert hast.

Themes

Wenn du schon eine Menge gutaussehender Blogs begegnet bist, fragst du dich vielleicht, wie du das Aussehen deines Blogs verändern kannst. Du machst du ganz einfach mit Themes (= Designs). Es gibt eine Menge vorgefertigter Themes, die du downloaden kannst, sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig. Wenn du ein Theme heruntergeladen hast, entpacke es auf deinem Computer und lade es (über FTP) in den Ordner wp-content/themes auf deinem Webspace. In der WordPress-Administration kannst du es nun sehen, wenn du links auf „Design“ klickst. Dort kannst du es auch als Theme aktivieren.
Wenn du etwas im Umgang mit WordPress etwas fortgeschrittener bist und außerdem grafisch versiert bist, kannst du dir sogar dein eigenes Theme nach deinen Vorstellungen zusammenbasteln.

Plug-Ins

Nach und nach wirst du mehr der Standardfunktionen von WordPress herausfinden und sie für dich nutzen können. Sobald du hier an die Grenze kommst, kannst du mit Plug-Ins die Funktionspalette bis ins Unendliche erweitern. Für u.a. folgende Funktionen nutze ich Plug-Ins:

(in Klammer immer der Name des jeweiligen Plug-Ins)

- Abspielmöglichkeit von Audidateien (Audio player)
- Anzeigen themenrelevanter Artikel unter den jeweiligen Posts (Related Posts)
- Social Network Buttons unter allen Posts (Sociable)
- Einbetten von Anzeigen innerhalb der Posts (Whydowork Adsense)

Um ein neues Plug-In zu installieren, entpacke es auf deinem Computer und lade es dann per FTP in den Ordner wp-content/plugins. Im Administrationsbereich von WordPress kannst du es dann unter „Plugins“ aktivieren.

Blogstruktur

Je nachdem wie dein Blog aufgebaut sein soll, ist eine andere Seitenstruktur nützlich.

Seiten / Pages

Seiten („Pages“) sind statische Seiten, die sich oft direkt über ein Menü anwählen lassen. Auf meinem Blog siehst du die Seiten oben (Blog, Events, Lyrik…) und dann nochmal oben in der Navigation.

Posts

Posts sind Artikel, die in deinem Blog chronologisch geordnet werden. Neben der Funktion, die Posts chronologisch zu ordnen, kannst du sie aber auch noch in verschiedene Kategorien stecken, um eine bessere Übersichtlichkeit zu erreichen. Unter „Blogkategorien“ auf dieser Seite siehst du die Kategorien, die ich für meine Posts gewählt habe, z.B. Business, Kreativität, Marketing, Persönliche Entwicklung.

Da Posts in einer Blogstruktur leichter untergehen, als Seiten, ist es sinnvoll, fundamentalere Inhalte in die Seiten zu packen. Dazu gehören grundlegende Texte über den Blogger, den Blog und das Ziel des Blogs, aber auch wichtige Projekte, Events oder Downloads. Alles, was schnell gefunden werden soll, alles, was besonders wichtig fürs große Ganze ist, passt eher in die Seiten als in die Posts.

Webseiten vs. Blogs

Nochmal zu der Thematik, die ich oben schon angesprochen habe: Die Struktur einer Website bestimmt maßgeblich, ob sie als „normale“ Webseite oder als Blog wahrgenommen wird. Wenn du keinen Blog, sondern nur eine einfache Seite eröffnen möchtest, kannst du die Posts komplett ignorieren oder bestenfalls als Newsfeature nutzen. Dort würdest du dann z.B. nur kurz ankündigen, wenn es etwas Neues auf deiner Seite oder zu deinem Thema gibt, um die Leser auf dem neuesten Stand zu halten und deine Seite etwas lebendiger scheinen zu lassen.

Impressumspflicht

Bevor du loslegst, das Internet zu erobern, will ich dich noch auf die Impressumspflicht aufmerksam machen. Genannt werden müssen mindestens Name, Anschrift und eine unmittelbare Kontaktmöglichkeit. Mehr Infos gibt’s dazu auf dem lawblog, und hier findet ihr ein Beispiel eines möglichen Impressums.

Du kannst dein Impressum übrigens so einrichten, dass es nicht von Google gefunden wird (so dass man deine Webseite und Anschrift nicht findet, wenn man nach deinem Namen sucht). Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist, dein Impressum als Grafikdatei anzufertigen und diese einzubinden, statt einen Text zu schreiben. Der Hintergrund ist der, dass Google Buchstaben aus Grafikdateien nicht lesen kann und deswegen deinen Namen darauf nicht identifizieren kann. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Google die Indizierung der Seite zu verbieten. Das geht über die „No Index“-Funktion, für die es verschiedene Plugins gibt.

Kontaktmöglichkeit

Neben der Pflichtkontaktadresse im Impressum, solltest du dir überlegen, noch andere Kontaktmöglichkeiten für deine Besucher einzurichten. Nicht jeder sucht gleich nach dem Impressum und die Kommentarfunktion kann schon manchmal Schwierigkeiten machen. Eventuell ist es deswegen sinnvoll, zusätzlich ein Kontaktformular einzurichten. Auch dafür gibt es verschiedene Plug-Ins. Ich benutze z.B. cforms, mit dem man sehr flexibel ist, was Formulare angeht.

RSS-Feeds

Aus praktischen Gründen hat es sich eingerichtet, dass man Blogs abonnieren kann. Sogenannte Feedreader können für den Leser die Funktion übernehmen, regelmäßig die verschiedenen Stammblogs nach neuen Posts abzuchecken. Die neuen Posts werden dann heruntergeladen und im Feedreader des Lesers angezeigt. Das ist gerade für Leute praktisch, die sehr viele Blogs lesen oder Blogartikel privat archivieren wollen. Um deinen Feed zu finden, hänge einfach ein /feed an deine Domain.

Damit nun jeder Leser schnell auf deinen Feed zugreifen kann, bietet es sich an, den Feed irgendwo in der Navigation oder auf einer Seite zu verlinken, falls so ein Link nicht bereits standardmäßig im Theme besteht.

Wenn du deine Feed-Leserzahlen verfolgen möchtest, kannst du das Tool Feedburner dazu nutzen.

Statistiken

Aber nicht nur deine Feed-Leserzahlen lassen sich statistisch verfolgen, sondern auch deine Besucherzahlen. Es gibt zahlreiche kostenlose Statistiktools. Ich persönlich nutze Google Analytics, das nicht nur sehr umfangreich ist, sondern auch als relativ akkurat gilt. Nachdem du dich dort registriert hast, brauchst du nur ein Webseitenprofil anlegen und ein paar Zeilen Code in deinen Blog einfügen (das geht über den Theme-Editor). Ab dann werden deine Blogbesucher gezählt.

Marketing für Blogger

Jetzt freust du dich vielleicht schon auf deine ersten Besucher und möchtest sichergehen, dass es noch mehr werden. Wie also mehr Besucher anlocken? Hier ein paar Schritte für den Anfang:

- Sag all deinen Freunden und Bekannten über deinen neuen Blog bescheid
- Wenn du in Social Networks (Facebook, Twitter, Myspace…) unterwegs bist, verkünde dort, deine neue Adresse; wenn du dort noch nicht unterwegs bist, melde dich an und adde deine Blogadresse zu deinem Profil
- Kommentiere auf anderen Blogs (in den Kommentaren kann man seine Adresse hinterlassen)
- Füge deine Seite zu deiner E-Mail-Signatur hinzu (und wenn du in Foren unterwegs bist, zu deinen Signaturen dort)
- Tausche Links mit einem Freund, der auch eine Webseite hat (du verlinkst ihn, er verlinkt dich)

Weitere Tipps für mehr Besucher:

- Benutze aussagekräftige Titel für deine Posts
- Verwende Schlagworte in deinen Posttiteln (Schlagworte = Worte, nach denen Leute bei Google suchen würden)
- Schreibe über Themen von öffentlichem Interesse
- Schreibe qualitativ hochwertige Posts
- Verlinke innerhalb deiner Posts andere Posts, die du bereits geschrieben hast

Wenn du dich mehr für die Vermarktung deines Blogs interessierst, findest du u.a. eine ganze Menge zu dem Thema unter dem Stichwort SEO.

Geld verdienen

Für einige Leute die Hauptmotivation, eine Webseite zu errichten, für andere Leute ein willkommener Nebeneffekt – Geld lässt sich mit dem Bloggen ebenfalls verdienen.

Verschiedene Möglichkeiten umfassen:

Google Adsense
- sehr beliebt; Eine Programm von Google, bei dem Anzeigen ausgewählt werden, die im Idealfall zum Inhalt deiner Webseite passen; Verdienst per Klick.
Link: Google Adsense

Affiliate Marketing
- du suchst dir aus einer großen Auswahl von Programm selbst ein paar aus und empfiehlst sie auf deiner Webseite; in der Regel verdienst du Provisionen, wenn jemand etwas über deinen Link einkauft.
Links: SUPERCLIX, zanox

Direktvermarktung
Wenn du eine Firma kennst, die ein passender Werbepartner für deinen Blog wäre, kannst du direkt einen Vertrag aushandeln. In der Regel gibt es dabei einen monatlichen Pauschalbetrag für eine Bannereinblendung. Hier musst du gute Besucherzahlen aufweisen können.

Linkvermietung
Hier vermietest du Linkplätze an Firmen, die damit ihre Suchmaschinenposition stärken wollen (mehr Links = bessere Position bei Google). Besonders angesehen ist das bei Google übrigens nicht.
Links: teliad.de, linklift.de

Trigami
Bei Trigami geben Firmen Bloggingthemen in Auftrag: Normalerweise soll über ein neues Produkt geschrieben werden, das die Firma bewerben möchte. Wird man für einen Auftrag genommen, bekommt dafür direkt Cash.
Links: trigami

Weitere Überlegungen

Wie du siehst, braucht man das Thema Blogging noch lange nicht abhaken, nachdem man seinen ersten Artikel veröffentlicht hat. Es gibt viel zu entdecken und auszuprobieren. Schon nach kurzer Zeit, wirst du dir vielleicht folgende Fragen stellen:

- wie häufig möchtest du bloggen? Wann?
- wie lange sollen deine Blogartikel werden?
- welche Themen möchtest du abdecken (möchtest du für bestimmte Themen vielleicht sogar wiederum eigene Blogs eröffnen?)
- wie gehst du mit Kommentaren um (was wird zensiert)? Möchtest du überhaupt Kommentare zulassen?
- wie viel Privatinformation möchtest du der Öffentlichkeit preisgeben?
- welche Funktion sollen deine Artikel erfüllen?
- wie wichtig ist dir Kritik und Feedback?
- …

Zu vielen der Fragen, die du vielleicht haben wirst, haben sich schon andere Blogger Gedanken gemacht. Letztlich musst du aber selbst herausfinden, was dir am Bloggen wichtig ist und wie du es gestalten möchtest. Wenn du dich zu sehr an die Vorgaben anderer hältst, kann es sonst sein, dass dir nach einer Weile der Spaß am Bloggen vergeht.

Natürlich habe ich in diesem Artikel die meisten Themen nur oberflächlich angeschnitten. Zu jedem der Themenkomplexe könnte man nämlich noch stunden- und teilweise tage- und wochenlang recherchieren, geschweige denn ausprobieren.

Gerade übers Bloggen ist schon sehr viel gebloggt worden. Warum ich aber dennoch diesen Artikel schreiben wollte, war, weil die meisten Artikel (auch Anfängertutorials) übers Bloggen sich vor allem um Teilaspekte kümmern, das große Bild aber offen lassen. Als Anfänger kämpft man sich so von Artikel zu Artikel bis man irgendwann mal die Zusammenhänge kapiert hat. In diesem Artikel wollte ich mit dem großen Bild anfangen.

Aber großes Bild hin oder her – das Schöne am Bloggen ist, dass man nicht gleich alles verstehen muss, sondern dass man einfach und ohne viel Aufwand anfangen kann und sich den Rest nach und nach praktisch erarbeiten kann. Also keine Sorge, wenn der Informationsgehalt in diesem Post deine Kapazitäten erstmal überstiegen hat – Schritt für Schritt findest du dich bald zurecht. Und wenn dir dieser Blogartikel dabei geholfen hat, kannst du vielleicht ahnen, wie dein Blog vielleicht bald anderen Menschen helfen kann.

Veröffentlicht am 6.Oktober 2010

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31 Responses to “Bloggen für Anfänger”

  1. Julia says:

    Hallo Alice, wow toller Text, da spricht eine Expertin. :) Das würde ich direkt twittern, es gibt bestimmt viele Leute, denen man damit weiterhelfen kann.

    Hast du schon Erfahrung mit Diensten wie Trigami gemacht und wenn ja, sind sie zu empfehlen? Vor allem die Monetarisierung der Blogs finde ich nämlich etwas schwierig und ich glaube, das geht nur gut, wenn man entsprechend viele Besucher hat. Oder?

    Viele Grüße,
    Julia

  2. ALICE says:

    @Julia: Danke! Bei Trigami bin ich angemeldet, hatte aber bisher fast keine relevanten Angebote für meinen Blog. Für Leute, die über weltlichere oder allgemeinere Dinge (es geht ja meistens um Produkte) bloggen, sind aber manchmal durchaus interessante Sachen dabei.

    Für mich ist die Vermietung von Links recht rentabel geworden. Vor allem Teliad kann ich empfehlen. Da sind auch Traffic Stats egal (was bei anderen Werbemaßnahmen ja nicht der Fall ist), man braucht aber einen guten Pagerank.

  3. Michael says:

    Respekt! Du hast dir wirklich große Mühe gegeben, das gefällt mir. Am meisten musste ich grinsen an der Stelle mit dem “STRG+C und STRG+V” Tipp, falls mal doch die Internetverbindung den Geist aufgibt. Genau das tue ich bereits selber aus Gewohnheit und Angst :D Leider erwartet man ja schon beinahe, dass so etwas passiert … ;)

    Ansonsten: Herzlichen Glückwunsch zu so einem großen Beitrag. Ich sehe, dass du deinen Blog weiterhin ernst nimmst und möchte, dass mehr Leute ihn lesen!

  4. ALICE says:

    @Michael: Danke! Du kannst den Beitrag (oder den Blog) ja verlinken, wenn du möchtest. :)

  5. Wow, meinen vollen Respekt. Erstens für die offensichtlich immense Arbeit, die du da reingesteckt hast, zweitens dafür, dass ich als Berufsadmin und Vollzeit-Nerd den Inhalt zu 100% unterstreichen würde.

    Ein Tipp: Bei power-doms.de (Micha, netter Bekannter aus Bamberg) gibt’s Domains mit quasi unbegrenztem (mehrere GB+!) Webspace, schneller Anbindung, SQL und 24 Stunden Reaktionszeit-Mailsupport für 2 Euro im Monat. Leider kein IMAP für die Mails, “nur” SMTP und POP. Und nein, ich bekomme keine Provision dafür dass ich das schreibe :)

    Sonst wie gesagt dicken Respekt, meine Referenz hast du. Grüße!

  6. ALICE says:

    @Flo: Danke für den Kommentar und den Tipp! :) Hatte bisher noch nichts von power-doms.de gehört.

  7. Geld-Junkie says:

    Hehe da kann ich meinen Vorredner nur zustimmen ;-)

    lg

  8. Marie says:

    Sehr informativ, da kann man ja noch so einiges lernen. Schöner Artikel, der es wirklich auf den Punkt bring und einige Tipps mit auf den Weg gibt.
    Vielen dank!

  9. schlempi says:

    danke für die ausführliche, authentische Ausführung.
    Auf diesen Artikel haben wir schon einige Kunden\Interessenten verwiesen.

    (wir hosten derzeit bei alfahosting.de (tolles Preis-Leistungsverhältnis (multipaket) und ausgesprochen guter Support.)

  10. ALICE says:

    @schlempi: Danke dafür und auch für den Hosting-Tipp!

  11. Julia says:

    Hallo Alice!
    Ich möchte einen Blog starten. Allerdings habe ich keine Ahnung über Bildrechte usw.. Jedes Mal, wenn ich etwas finde, das ich gerne bloggen möchte, steht auf den Homepages (wie beispielsweise von van Laack), dass man die Bilder nicht verwenden darf.
    Wie bekommen denn andere Blogger die Bilder? Muss ich jedes Mal, wenn ich ein Bild posten möchte, steht auf der Homepage, dass das Verwenden der Inhalte und Grafiken nicht erlaubt ist.
    Wie kommen denn andere an die Bilder? Muss ich jedes Mal ein Unternehmen fragen?
    Danke und Gruß…
    Julia

  12. holger says:

    Erst mal Danke für den sehr informativen Artikel. Man lernt ja nie aus :-)

    @Julia
    Also wenn du sicher gehen willst dann kannst du dir Bilder kaufen. Bekannte Dienste sind ja z.b. Fotolia.de. Die Auswahl ist auch enorm. Für Normale Bilder zahlst um 1 Euro. Natürlich gibt es auch viele Datenbanken wo du Bilder gratis bekommst. Meistens reicht wenn du die Quelle irgendwo angibst.

  13. merci für den guten und sehr ausführlichen Artikel!

    Ich bin derzeit auf der Suche nach Tipps, wie ich meinen beauty-blog etwas optimieren und auch inhaltlich aufpeppen. Ist zwar nur eine Ergänzung zu meinem Shop, aber etwas mehr Besucher täten ihm schon ganz gut.

    Die Aussage von Holger kann ich nur bestätigen – auch ich ziehe meine Bilder für 1 Euro bei Fotolia – günstiger Preis und rechtlich absolut auf der sicheren Seite.

  14. EDV says:

    @Julia: Auf der Website muss nicht stehen, dass die Bilder nicht kopiert werden dürfen. Alle Bilder fallen automatisch unter den Urheberschutz und daher musst du vorher immer um Erlaubnis fragen, was in vielen Fällen ja auch wunderbar funktioniert.
    Oder wie Holger schon sagte: Du beziehst die Bilder aus Photoarchiven wo die Lizenz direkt mit angegeben ist bzw. du das Bild erwerben kannst (neben Fotolia wären z.B. noch Photocase und sxc.hu zu nennen)

  15. Chris says:

    Das ist aber seeeehr ausführlich und benutzerfreundlich erklärt – da bekomme ich ja glatt Lust, mich auch mal am Bloggen zu probieren.

  16. Ich habe derzeit noch eine einfache Website aber möchte demnächst einen Strahlenschutz-Blog aufziehen – und bin hierzu noch auf der Suche nach Ideen und Tipps – und hierbei auf dieser Seite gelandet.

    Danke für den Aufwand, werde den ein oder anderen Tipp umsetzen!

  17. Sabrina says:

    Eine grandiose Zusammenfassung. Umfangreich und detailliert.
    Die Anleitung, WIE der Blog zu schreiben ist, finde ich sehr hilfreich. Zum Beispiel zur Lesbarkeit: Zuviele Blogs haben wirklich gute Inhalte. Jedoch ist der Fließtext mit 500 Wörtern am Stück nicht hilfreich. Dabei ist die Lösung so einfach: Egal wo man hinscrollt: EIN zum Inhalt passendes Bild sollte immer zu sehen sein. Das lockert ungemein auf.
    @ Ich kenne Pixelio. Gibt es dazu noch Alternativen? Denn da ist die Auswahl nicht so vielseitig.

  18. lukas says:

    Für mich zählt nur www.linkmads.com , dort erreiche ich sehr hohen Umsatz und dieser wird auch ausgezahlt.

  19. Zappo says:

    @Julia, die Bilder bekommt man auch im Internet. Allerdings it das manchmal gar nicht so einfach, bzw. sehr teuer: Plattformen wie Shutterstock, Istockphoto oder Fotolia sind zwar mit Preisen ab einem Euro pro (kleinem) Bild nicht soooo teuer, aber für ein privates Blog trotzdem aufgrund der Tatsache, dass es etwas kostet nicht geeignet. Es gibt aber auch eine Reihe kostenloser Quellen für Bilder im Internet wie z.B. aboutpixel.de. Hier kannst du bis zu fünf Bilder pro Tag kostenlos runterladen und auch auf deiner Website verwursten.

  20. Jörg says:

    Ich arbeite schon länger an einigen Seiten auf Html Basis. Da ich wenig Ahnung von Datenbanken habe, habe ich mich bis jetzt gescheut einen eigenen Blog auf einem eigenem Server aufzubauen. Nach der ausführlichen Anleitung werde ich es wohl doch mal versuchen.
    Noch eine Frage zur Sicherheit. Ich habe gehört wenn man viele Pug Ins verwendet kann der Blog leichter gehackt werden. Was ist da für den Anfänger zu empfehlen?

  21. ALICE says:

    @Jörg: Kommt wirklich ganz darauf an, was für Funktionen du auf deinem Blog haben möchtest. Gegen Hacker kann ich nur empfehlen, möglichst regelmäßig Backups zu machen und dein CMS (WordPress z.B.) und deine Plugins immer auf dem neuesten Stand zu halten.

  22. Jörg says:

    Es gibt ja viele CMS, welches ist denn da das sicherste (für den Anfänger), oder kann man das schlecht sagen. Du arbeitest ja viel mit WordPress, würdest du das in einer einfachen Konfiguration ohne viel Plugins als ziemlich sicher einstufen?
    Meine HTML Seiten sind ja vielleicht ein bisschen “altbacken” aber von der Sicherheit kaum zu schlagen.

  23. Tobi says:

    Also ich denke, als reines Blogsystem ist WordPress ganz ok. An WordPress selber arbeiten auch viele Entwickler. Ich denke, wenn alle Sicherheitsupdates zeitnah eingespielt werden ist WordPress eine Option.

  24. Zappo says:

    @Jörg, im Grunde genommen sind diese CMS weitgehend sicher, wenn Du am Ball bleibst und sie immer schön Up To Date hältst. Wenn Du Dir einmal ein WordPress oder ein Joomla einrichtest und dann für Jahre so stehen lässt, musst Du Dich nicht wundern, wenn andere Deinen Internetauftritt mit nutzen :-) .
    Auch gibt es im Internet viele Seiten, die beschreiben, wie man die Sicherheit eines jeden CMS mit ein paar Handgriffen massiv steigern kann. Es ist auch eine Kosten-Nutzen-Frage. Wenn oft neuer Content auf die Seite kommt (was beim Blog ja der Fall ist) ist es einfach wenig praktikabel, das Ganze in HTML zu fassen und dann einzelne Seiten via FTP hochzuladen, die dann auch noch verlinkt werden müssen. Ich persönlich denke, dass bloggen ohne entsprechendes script wenig sinnvoll ist und noch viel weniger Spass macht…

  25. Sehr interessanter Beitrag – vor allem auch sehr aufschlussreich. Ich selbst hab in meinem Blog auch schon sehr ausführlich über diese Thematik der Blogs berichtet – sehr interessant. Dies sind insgesamt sehr wichtige Dinge, die man sich vorher alle zu Herzen nehmen sollte.

  26. Sab says:

    @Jörg Zappo hat ja schon das wesentliche beschrieben: regelmäßig Updates aufziehen steigert die Sicherheit enorm. WordPress weist dich im Dashboard darauf hin, sobald ein Update verfügbar ist.
    Noch ein Wort zur Passwortsicherheit – Suche einfach”salted password” add ons für das jeweilige CMS. Für Typo3 findest du zum Beispiel hier einen passenden Beitrag http://typo3blogger.de/passwort-sicherheit-erhohen-mit-saltedpasswords/
    vg
    Sabby

  27. Sofia says:

    Vielen Dank für die Tipps, war sehr hilfreich für mich.

  28. Klanggarten says:

    Ich fand bloggen als EDV Neuling auch gar nicht so einfach, da hat mir die Anleitung hier sehr geholfen. Bin nicht technisch orientiert habe daher löcher und heute zeit die aufzuarbeiten. frohes neues!

  29. Holly says:

    Dein Beitrag hat mir sehr geholfen, danke! Übersichtlich, ausführlich und leicht verständlich. Gruß, Holly

  30. Wow, habe mir die seite direkt ausgedruckt. Ich habe noch keinen eigenen Blog, aber diese Anleitung hierfür ist der Hammer. Respekt !!!!

  31. Erik says:

    Die Anleitung ist wirklich gut. Sehr übersichtlich, leicht verständlich und präzise. Ich muss dringend meinen Blog überarbeiten, hier hab ich eine Menge neuer Tips und Anregungen gefunden. Ich danke herzlich dafür! Liebe Grüße, Erik

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