Interview mit „Der Wahrheit“ – Die Bedeutung eines Major-Deals

Viele Musiker träumen immer noch das Märchen vom Plattenvertrag bei einem Major Label. Das Märchen besagt: Wer erst einen Plattenvertrag bei einem Major Label hat, lebt glücklich, erfolgreich und finanziell unabhängig bis an den Rest seines Lebens und braucht sich um nichts mehr zu kümmern, als um seine Musik.

„Der Wahrheit“, wie er sich im Netz nennt, hatte nach eigenen Angaben einen Plattenvertrag bei einem Major Label. Seine Erfahrungen konnten sich allerdings nicht mit dem Märchen decken.

Um ein bisschen mehr über seine Zeit bei einem Major Label zu erfahren, habe ich ihm ein paar Fragen gestellt und auch sehr interessante Antworten erhalten:

Alice Hive: Hallo “Der Wahrheit”, vielleicht könntest du dich erstmal für alle, die dich und deinen Blog noch nicht kennen einmal vorstellen.

Der Wahrheit: Ich bin Musiker in einer Band, die bei einem Major Label unter Vertrag war. Was für viele Bands das große Ziel ist, stellte sich für uns als große Enttäuschung heraus. Und wir waren nicht die einzigen mit diesen Erfahrungen. Über meine Erfahrungen schreibe ich in meinem Blog.

Alice Hive: Welche Erfahrungen hast du in der Zeit gemacht, in der du einen Major-Deal hattest, über die sonst nicht so berichtet wird?

Der Wahrheit: Das ist natürlich zu viel, um es ein wenigen Sätzen zu sagen. Aber fast jede Band, die schon länger zusammen Musik macht, ist bestimmt einmal dem Macker begegnet, der ihnen erzählt hat, wen er alles kennt, wie groß er sie rausbringen kann und was für ein riesiges Potential die Band hat. In der Musikindustrie tauchen genau dieselben Leute auf, nur mit mehr Geld und manchmal sogar einem ehemaligen Erfolg, der zwar nicht ihrer gewesen sein muss, auf den sie aber ihre gesamte Glaubwürdigkeit stützen. Wir wurden teilweise als der Heilsbringer der deutschen Musikbranche gehandelt. Auf unseren bevorstehenden Megaerfolg wurde sogar ein größerer Geldbetrag gewettet. Auf dem Höhepunkt des Hypes – der sich natürlich nur auf die Branche selbst bezog und nichts mit Fans zu tun hatte – wurden wir auf die begehrtesten Partys der Szene eingeladen, speisten wir auf Kosten anderer in den besten Restaurants und träumten natürlich vom Leben als Stars. Denn die Profis mussten es ja wissen.
Als dann die erste Single nicht in Top Ten ging (wie sollte sie auch?), ging man auf Distanz. Erst noch von langfristigem Aufbau gesprochen, war plötzlich niemand mehr zu erreichen. Die Sekretärinnen erzählten uns bei jedem Anruf, es sei gerade niemand am Platz. Auf Rückrufe warteten wir ewig. Man diskutierte angeblich über den zweiten Singlekandidaten. Die Single kam aber nie. Hätten wir nicht einen guten Anwalt gehabt bei den Vertragsverhandlungen, wären wir rechtlich bewegungsunfähig gewesen. Man hätte uns ausbluten lassen. Ausnahmslos alle Bands, die mit uns damals in derselben Situation waren, sind auseinandergebrochen.
Im Nachhinein mussten wir erfahren, wie wir sogar über lange Zeit hinweg von einigen belogen wurden. Unser eigener Manager hat hinter unserem Rücken versucht, Geld abzuziehen, das ihm nicht zustand. Das Musikbusiness verhält sich nach innen wie nach außen: Viel Show, wenig Substanz, viel Gerede, wenig Tat, das Spiel mit den Träumen der Menschen und eine ausgeprägte Abneigung gegen die Realität.
Fairerweise muss man aber auch sagen, dass wir auch viele gute Momente hatten. Wir durften vor zig Tausend Leuten spielen und haben dabei für eine kurze Zeit Geld verdient. Unser Album wurde veröffentlicht und wird immer noch gehört von unseren Fans. Wir hatten viel Spaß auf Tour. Die Groupies waren von Anfang an da. Man hielt uns für Stars. Und das Verhältnis zu anderen Musikern war immer sehr kollegial. Viele sind gute Freunde geworden. (Von den Vertretern der Industrie dagegen so gut wie niemand. Aber wen wundert’s?)

Alice Hive: Welche Botschaft brennt dir für deine Leser am meisten auf der Seele?

Der Wahrheit: Ein Musiker sollte sich absolut bewusst sein, dass ein Plattenvertrag keine Garantie für irgendetwas ist. Das Label muss vertraglich gesehen nicht einmal ein Album veröffentlichen. Viele Bands erleben genau das. Aber dramatischer ist die Tatsache, dass die Labels selbst wenn sie wollen eigentlich gar nicht wissen, wie man einen Newcomer etabliert. Ein typischer Marketingplan besteht aus Radiopromotion, TV-Promotion, Pressepromotion, Internetpromotion und Live-Gigs. Aber die Radios spielen nur noch die Hits der 80er, 90er und von heute. Tina Turner ist allemal besser für die als ein unbekannter Künstler aus Deutschland. Im Fernsehen gibt es auch kaum noch Musik. Und wenn doch mal ein Musikvideo auf MTV läuft, schauen maximal ein paar 14-jährige zu. Die Presse, mittlerweile auch am Kämpfen, bewegt sich häufig in ihrer eigenen Blase. Passt man da stilistisch nicht rein, hilft maximal eine parallel geschaltete Anzeige, oder es wird halt nicht berichtet. Der Internetplan besteht oftmals nur aus der iTunes/Musicload-Bemusterung und einer Website. Und ist man im Bestfall als Vorband einen Monat lang in 3.000er-Hallen unterwegs, erreicht man etwa 70.000 Menschen, von denen sich – auch im Bestfall – etwa ein Zehntel für einen interessieren, hat man 0,01% der Deutschen erreicht. Wie soll dann eine kritische Masse von einer neuen Band erfahren? Die Major Labels haben auch hierauf keine Antwort.
Der “eigentliche” Plan der Major Labels sieht also so aus: Man wirft mit möglichst wenig Aufwand eine Single auf den Markt. Wenn die aus einem unerklärlichen Grund erfolgreich ist, kann man auch das Album bringen und weitermachen. Wenn sie aber – und so ist das meistens – völlig unbeachtet untergeht, versucht man es mit der nächsten Band. Ich weiß, dass die nächsten Hoffnungsträger gerade im Luxusrestaurant sitzen und man ihnen erzählt, sie werden mal ganz groß rauskommen.

Alice Hive: Was kann man sich von einem Plattenvertrag erhoffen? (Und was kann man sich davon nicht erhoffen?)

Der Wahrheit: Einen klitzekleinen Vorschuss, eine Albumproduktion und ein paar Konzerte als Supportact. Im Bestfall zusätzlich ein motiviertes Team mit einem Marketingbudget. Man hat etwa drei Monate, dann wechselt das Team wieder, und alles steht erst einmal still. Selbst die großen Acts müssen das hinnehmen, nur schadet das denen nicht so sehr wie einem Newcomer, der nur vom guten Willen getragen wird. Man hat genau eine Chance erfolgreich zu werden. Und die ist statistisch gesehen auch sehr unwahrscheinlich. Aber es kann klappen. Wenn die Radiosender die Musik doch spielen. Wenn sich das Musikvideo auf YouTube von selbst verbreitet. Wenn in der Zielgruppe ein Hype entsteht.
Ein Plattenvertrag ist kein Erfolg. Das ist ganz wichtig. Sehr viele Bands haben einen Plattenvertrag, und niemand weiß etwas davon. Man sollte sich keine Wunder erhoffen. Auch ein Major Label kocht nur mit Wasser. Da passiert nichts Wundersames, was einen berühmt macht. Die Major Labels kontrollieren auch nicht die Medien, sondern müssen sich da ebenso anbiedern wie jeder andere. Wenn die Medien nicht wollen, wollen sie nicht. Es kommt am Ende doch auf das Produkt an.
Wenn einem das klar ist und man sieht, wie wenig deutsche Newcomer die Labels noch hervorbringen, muss man sich ernsthaft fragen, ob das der richtige Weg ist. Es ist berechtigt zu fragen, was ein Label heutzutage noch tun kann, was man nicht auch selbst tun kann.

Alice Hive: Wie muss man sich das Leben als Musiker mit einem Major-Label-Deal vorstellen?

Der Wahrheit: Zunächst wird man von allen Leuten umworben und mit Komplimenten beworfen. Man kann sich sehr schnell unheimlich wichtig fühlen. Andere Bands fangen an einen zu bewundern. Das ist die Anfangsphase, in der man sich seine Zukunft im großen Whirlpool mit den Frauen und der Champagnerflasche ausmalt.
Das Major Label gibt einem währenddessen zu verstehen, dass man jederzeit bereit stehen muss. Man könnte ja schon nächste Woche von “Wetten dass…?” eingeladen werden. Das Label übernimmt alles. Der Künstler soll warten, bis es richtig losgeht. Dabei ist das fatal. Künstler sollten gerade in dieser Phase so aktiv wie möglich sein, mit den Fans kommunizieren, neue Stücke schreiben (z.B. für das zweite Album), sich um Artwork und Internetauftritt kümmern. Ein guter Manager wird selbst versuchen, Medienkooperationen ins Leben zu rufen. Die beste Einstellung ist die, bei der der Künstler so handelt, als hätte er keinen Label Deal. Letztendlich und insbesondere heute kommt es viel mehr auf die Arbeit des Künstlers an als auf die des Labels.
Sollte es richtig losgehen, ist man tatsächlich viel unterwegs. Auf Konzerten, Radiosender-Touren, Festivals und TV-Auftritten. Hat die erste Single nicht eingeschlagen, sitzt man danach wieder zu Hause und wartet die Diskussion ab. Hat sie eingeschlagen, ist man nur noch unterwegs. Davon kann ich aber nur aus zweiter Hand berichten.

Alice Hive: Welche Wege siehst du für Musiker, die den Weg des Plattenvertrags nicht gehen wollen?

Der Wahrheit: Aus den genannten Gründen würde ich das heute fast jedem Musiker empfehlen. Aber das bedeutet auch, dass man sehr viel selbst machen muss. Wer sich ausschließlich mit Musikmachen beschäftigen will, wird nicht weit kommen. Künstler sollten sich um ihr Image kümmern, sehr viel mit den Fans kommunizieren, Geschäftsleute sein, sich mit den Hilfsmitteln des Internets auskennen und sie aktiv einsetzen, falls möglich viel live spielen, Videos drehen und auf YouTube veröffentlichen und Netzwerke aufbauen. Wer diese Dinge nicht kann, soll sie erlernen oder jemanden finden, der sie übernimmt.
Natürlich gibt es viele Musiker, die das alles tun und trotzdem nicht erfolgreich sind. Das eigentliche Produkt, das heißt die Musik und das Image, steht immer noch im Mittelpunkt. Wenn das niemanden anspricht, helfen auch die anderen Dinge wenig. Aber das war schon immer so. Die Plattenfirmen wissen, dass nur ein sehr kleiner Teil ihrer Künstler erfolgreich wird. Das ist auch ohne Plattenvertrag nicht anders.

Vielen Dank an „Der Wahrheit“ für die ausführlichen und informativen Antworten!
Wer mehr über ihn oder seine Erfahrungen wissen möchte, besucht am besten seinen Blog.

Mehr Informationen über das aktuelle Musikbusiness und neue Strategien für Musiker findet ihr zudem in anderen Musikbusinessblogs.

Veröffentlicht am 13.Dezember 2009

Erfolgreich als Indie-Game-Entwickler – Interview mit Cliff Harris

Du wolltest schon immer Rockstar, Politiker oder generell erfolgreich werden? Probier’s doch erst mal virtuell mit einer Managersimulation! Ich bin seit meiner Kindheit großer Fan von Mangersimulationen, war schon Fernseherprogrammdirektorin (MadTV), Fußballmanagerin (DSF’98), Verkehrs- und Stadtplanerin (Verkehrgigant, Mobility, Sim City), Pizzarestaurantkettenbesitzerin (Pizza Syndicate), Hotelmanagerin (Sim Tower) und natürlich Leiterin vieler erfolgreicher kleiner Familienunternehmen (Sims, Sims 2, Sims 3 [natürlich mit allen Erweiterungen...;)]).

Dieses Jahr hab ich eine neue Reihe von Managerspielen entdeckt. Alle sind sie dem Genie von Cliff Harris entsprungen, der davon lebt, Indie-Games zu entwickeln. Seine Spiele Kudos (2), Kudos Rocklegend und Democracy (2) haben es geschafft, mich mitsamt ihrer Schlichtheit zu begeistern.

Was jemandem im Kopf herum geht, der es nicht nur geschafft hat, fast komplett alleine mehrere großartige Spiele zu entwickeln, sondern damit auch noch erfolgreich Geld verdient, hat mich natürlich interessiert. Ich hab ihm deswegen ein paar Fragen gestellt, die er gerne beantwortet hat.

(Diesmal leider nur in englisch, aber vielleicht komme ich ja mal dazu, das Ganze zu übersetzen…)

Interview


Alice Hive: How did you found out that you wanted to become a game programmer?

Cliff Harris: I’d wanted to work on making games forever, since I started learning programming in 1981, aged 11. I had a lot of other different jobs until I eventually found a way to do what I do now. I love the idea that as a programmer, you control everything. There is nothing about any of my games that cannot be changed by me, in any way I like. It’s like being a creator of an entire universe.

Alice Hive: How does your work day look like?

Cliff Harris: It’s very varied, because I do so many different things. The first hour is normally spent replying to email, checking my forums for any tech support issues or suggestions and comments from people who bought or tried my games, and checking various business related forums, and stuff like the website and sales to make sure everything is working as it should do. The rest of the day can be spent programming, testing the games, or doing some design of new ideas. Some of it might be spent laboriously going through the code to find a bug, and sometimes just lots of playing the game to reproduce a bug that someone has found. There is also a lot of business-related things, like contacting game review websites and promoting the games. There is also some artwork related stuff too, and talking to the people who I get to do some of the art and the music.

Alice Hive: What keeps you motivated?

I love games, and I don’t see many games of the kind I like to play these days, and I love finding a game that you consider to be really good, so it motivates me to think that there are some people out there that also like to play exactly the sort of thing I do, and that I’m making a game they will really enjoy. I also see a lot of people run games companies astoundingly badly, and I like trying to do a better job, if only to shame some of those other companies into doing a better job too, especially when it comes to customer service.

Alice Hive: How do you decide which ideas you want to implement into a game and which not?

Cliff Harris:
Trial and error. Some ideas sound great on paper, but they just do not work in practice. You can be pretty sure something is fun, but find out that there is some bug or exploit that means that it does not work in practice as a game mechanic. A lot of the time you only really know if something ‘works’ once its mostly done. There is a lot of work, including whole half-finished games, that just get abandoned because they aren’t as good as they need to be. I guess it’s pretty similar to songwriting or painting (I used to be a musician). When you are a designer and programmer too, you can effectively just ‘jam’ with ideas by knocking lots of things up and seeing how they work.

Alice Hive: How long did you work on your career till it became profitable?

Cliff Harris: Ages! I used to write games in my spare time for years, after I got home from work and through the weekends, and it took about 5 games until I made enough money from them to give up my day job. You really need to be a good programmer, designer, and business/marketing person to get everything in alignment to actually make a living wage. Somehow it seems the genes for decent programming don’t often come packaged with the genes for being into promotion and marketing, so it’s unusual to find someone equally at home doing both, although luckily that seems to be me!

Alice Hive: How long do you need to develop a game?

Cliff Harris: My games take roughly a year to make full time.

Alice Hive: What were the challenges you faced on your way to become successful?

Cliff Harris: It’s very hard to get any press coverage, or to have anyone take you seriously as a one-man company. People often assume that I am doing this ‘as a way to get a proper job in the industry’ which is hilarious because I quit a very good job as an AI programmer in the industry to do this. A lot of people in the press or the big publishers just will not return your calls or read your emails, even when its’ clear that your games are good and that they sell, which is very frustrating.

Alice Hive: What do you do to market your games?

Cliff Harris: I do EVERTHING to market them, lots of interviews, lots of sending out press copies and some normal advertising on Google and using banner ads here and there, Plus I write a daily blog which helps drive traffic to my website and games.

Alice Hive: Why should we bother about indie games?

Cliff Harris: Indie games are made with a different motivation and aim, because they tend to be lower budget and done with a genuine passion. Far too many big budget games are designed by a committee of accountants after they pour over demographic statistics, meaning they are profitable, but have lost their soul and their individuality. Indie games are more like the punk/rock music aesthetic, because they are made by people just doing the sort of thing they want to play, rather than being so corporate and business-focused. That means indie games can surprise you and be genuinely innovative and fresh, which the shareholders of big companies are scared to attempt. So in short, you get more variety, more individuality and more passion in an indie game.

Vielen Dank an Cliff für das Interview!

Positech Games

Veröffentlicht am 8.November 2009

Erfolg im Musikbusiness – Interview mit Nils Kolonko

Alice Hive: Hallo Nils! Vielleicht könntest du dich kurz für alle die vorstellen, die dich noch nicht kennen.

Nils Kolonko: Ja, natürlich. ich bin Nils Kolonko, Bandcoach in Berlin und Buchautor. Habe im August 2008 mein erstes  Buch veröffentlicht: “Bandologie – wie man als Musiker seine Band zum Erfolg führt”.
Ich war mal Produktmanager für eine der größten Plattenfirmen der Welt und mache selbst seit vielen  Jahren Musik, habe viele Live-Konzerte gespielt und dergleichen. Seit ich 16 Jahre alt bin beschäftige ich mich nahezu ununterbrochen mit Musik und mit Bands. Auch heute noch denke ich eigentlich den ganzen Tag  über nichts Anderes nach. Momentan schreibe ich an meinem nächsten Ebook: “101 Marketing-Ideen für deine Band” … und ich glaube, mir fallen sogar wirklich 101 Aktionen ein, die ich bereits persönlich erlebt habe, oder die ich aus der Praxis als ‘erfolgreich’ kenne.
Einen detaillierteren Lebenslauf von mir gibt es hier: http://www.bandologie.de/nils.html

Alice Hive: Mit welchen Problemen sehen sich Musiker heutzutage am meisten konfrontiert?

Nils Kolonko: Dazu fällt mir spontan dreierlei ein:

1. Das Hauptproblem, das jede Band für sich lösen sollte, ist, ein Publikum dauerhaft und immer wieder zu begeistern.  Dabei kann ich nur bedingt helfen, denn dazu gehören eine Reihe kreativer Ideen, die auf jeden Fall von den Künstlern,  also den Musikern, selbst kommen müssen. Das ist ja auch der Sinn einer Band, dass sich die Musiker SELBST etwas  kreatives ausdenken und nicht ein externer Berater. … Schwierig wird es nur dann, wenn die Bands und die Musik selbst ziemlich langweilig sind und die Band dann hofft, dass ich daran – ohne an der Musik oder der Show mit entsprechend viel Aufwand und Mühe etwas zu ändern – … etwas bewirken könnte :)
Ein Paradox, das mir bei Coachings und in vielen Emails von Musikern immer wieder begegnet.
Übrigens kenne ich erstaunlich viele Bands, die DIESES Grundproblem (oder sagen wir mal: “Aufgabe”) für sich  noch gar nicht in dieser Klarheit erkannt haben. (Publikum begeistern) … Sondern die sich immer mit anderen Fragen beschäftigen, die sich dann im Wesentlichen um sich selbst drehen… Möglicherweise hilft das also bereits dem einen oder anderen Musiker.

2. Dann gibt es noch eine Reihe von planerischen und organisatorischen Problemen in einer Band. Viele Bands haben – im wahrsten Sinne des Wortes – gar keinen Plan, was sie da eigentlich machen und ebenfalls erstaunlich häufig, haben viele Musiker keine Ahnung, auf was für ein Business sie sich mit ihrer Band einlassen.
Es fehlt an kaufmännischen, planerischen und organisatorischen Kenntnissen, sowie einfach auch an genauem Wissen über die Funktionsweisen in der Musikindustrie. In diesem ganzen Bereich geht es also darum, wie man seine Band bestmöglich ‘an den Mann bringt’.
In diesem Bereich – Organisation, Selbstvermarktung für Musiker, Wissen über das Musikbusiness, – alles, was man in einem Bandcoaching im Bereich Business machen kann – scheitern viele Bands. In solchen Fällen kann ich einer Band sehr gut helfen. Dazu kann ich sowohl das Bandologie Buch als auch die persönlichen Coachings und neuerdings auch Workshops mit mir empfehlen.

3. Das dritte Problem jeder Band – insbesondere heutzutage – sind die schwierigen Marktbedingungen, zumindest, was die Verkäufe von Tonträgern angeht. Andererseits, muss man auch fairer Weise sagen, sind die Möglichkeiten für eine Selbstvermarktung als Musiker, Eigenvertrieb von Musik, selbst gemachte, fertige Musikproduktionen und dergleichen besser als jemals zuvor… Wie auch immer: Seine Band erfolgreich zu vermarkten – oder einen erfolgreich laufenden Plattenvertrag zu kriegen und zu halten – macht wirklich eine Menge Arbeit.

Alice Hive: Was sind die häufigsten Fehler, die von Musikern gemacht werden, die den Weg zum Erfolg suchen?

Nils Kolonko: Der Fehler Nummer eins, den ich immer wieder feststelle, ist, dass Musiker noch immer an “das alte Modell” der Musikindustrie glauben. Es funktioniert schon lange nicht mehr, einfach ein Demotape, CD oder ein MP3 an eine Plattenfirma zu senden und dann zu glauben, das man dadurch realistische Chancen auf einen Plattenvertrag hat… Viele Musiker glauben das noch immer und sind teilweise sehr erstaunt, wenn sie die klaren Aussagen im Bandologie Buch lesen oder von mir persönlich hören ‘was momentan Sache ist’.

Fehler Nummer zwei ist, als Einzelkämpfer durchkommen zu wollen. Viele “Home-Producer” versuchen seit Jahren einen Hit zu landen und es kommt keiner… bei Bandologie habe ich deshalb als “Erfolgsfaktor Nummer eins” formuliert, dass man es als Musiker – in der Regel – nur mit einem Team schafft.

Der dritte Fehler, den ich häufig beobachte, ist, sich selbst viel zu wenig Wissen besorgt zu haben. Viele Musiker brettern einfach mal drauf los und steigern sich unglaublich in ihre Sache hinein … können aber genau genommen gar nicht abschätzen, ob sie mit ihrer Musik und mit ihrer Live-Show eine realistische Chance haben, erfolgreich zu werden. Da kombiniert sich dann häufig vieles: Wunschdenken, zu wenig Wissen, Glauben an “das alte Modell”.
Heutzutage gibt es einige hervorragende Informationsquellen zu diesem Thema und ich kann jedem Musiker, der es mit seiner Musik zu etwas bringen möchte, empfehlen solche Dinge wie – beispielsweise – Bandologie zu nutzen.
Auch der Film ‘Rockthe.biz’ von Marc Weissenberger wird sehr hilfreich für viele Musiker sein. Auf jeden Fall kann ich empfehlen, sich MEHRERER solcher Informationsquellen zu diesem Thema zu bedienen.

Alice Hive: Was können Labels für einen tun und was nicht?

Nils Kolonko: Also “können” … teilweise eine ganze Menge. Nur mal angenommen eine große Firma wie Universal Music wollte eine Band – aus welchen Gründen auch immer – sehr hoch in die Charts bringen und es wäre ihnen egal, ob sie dabei Geld verlieren … dann KÖNNTEN sie das durch eine Menge Promotion und gut bezahlte Musikproduzenten auf jeden Fall machen.

Die Frage ist allerdings immer: Was WILL ein Label für eine Band tun und was nicht?
Und das wiederum – Überraschung für einige Musiker – hängt ganz maßgeblich von der Band ab. Denn auch die Labels stellen sich durchaus die entsprechende Frage auf der anderen Seite: “Was kann diese Band für mich tun und was nicht?”

Ich sage hier auch ganz bewusst, es hängt “von der Band” ab und NICHT nur “von der Musik”. Denn die Musik ist nur ein Teil des ganzen Puzzles. Ein entscheidender Teil dabei ist für viele Labels – und auch sonstige Businesspartner – wie ‘fit’ die Menschen sind, die diese Band – dieses Kleinunternehmen – betreiben.

Als Faustregel kann man zusammenfassen: Wenn das Label glaubt, dass man mit der Band sowohl sehr gut zusammenarbeiten kann als auch – am wichtigsten für die meisten, professionellen Labels – mit dieser Band mehr Geld verdienen kann, als mit den bisherigen Bands des Labels … dann werden sie für eine Band sehr viel tun.

Es liegt hier allerdings – das wiederhole ich zur Sicherheit für alle Schnell-Leser im Internet – ganz maßgeblich daran, was die Band dem Label anbieten kann… Von dieser ganzen Thematik, die ich für sehr wichtig und elementar halte, handelt ja das Bandologie Buch. Dort erkläre ich ganz genau, wie man sich als Band am besten aufstellt. Entweder um eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Label zu starten, oder um sich erfolgreich selbst zu vermarkten. Die Grundvoraussetzungen und Methoden für beides davon, sind nach meinem Verständnis in etwa identisch.

Alice Hive: Woran kann man sich als ambitionierter Musiker orientieren, solange man noch keinen Plattenvertrag hat?

Nils Kolonko: Als Amateur und als semiprofessioneller Musiker ist zunächst mal die Reaktion eines fremden Publikums interessant. Wenn fremde Leute (nicht Freunde und Bekannte) bei einem Konzert regelrecht ausflippen und unbedingt mehr von der Band haben wollen, sich in Newsletter eintragen und dergleichen, ist das der sicherste Orientierungspunkt, den man haben kann.
Als Profi und auch schon auf dem Weg in den professionellen Bereich muss man dann sozusagen einen Gang höher schalten und sollte sich dann – nach meinem Verständnis –hauptsächlich daran orientieren, wie viel Geld das Publikum bereit ist, regelmäßig für die Band auszugeben. Also kurz: wie viel man bereits einnimmt.

Mir ist dabei natürlich klar, dass das Thema “Geld” insbesondere für viele Musiker, also für Künstler, häufig ein schwieriges Thema ist. Ich möchte natürlich damit auch NICHT sagen, dass es nur noch darum gehen sollte. Aber als “Profi”-Musiker geht es nunmal AUCH darum, Geld zu verdienen. Als ‘Erfolgs-Anzeiger’ oder um die Frage zu beantworten: “Wie viel Publikum möchte meine Musik bereits WIRKLICH dringend haben?” ist das ein hervorragender Orientierungspunkt.

Über dieses Thema könnte man sehr lange reden und viele Musiker bräuchten meiner Meinung nach geradezu eine  ‘Geld-Therapie’, damit sie überhaupt innerlich damit klar kommen, auch wirklich welches verdienen zu wollen… dazu gehört auch der Bereich “was bin ich eigentlich WERT?” und dergleichen.

Wer in solche, sehr individuellen Fagen tiefer einsteigen möchte, ist im Bandologie Coaching und auf den Workshops herzlich willkommen! Wer Geld mit Musik verdienen möchte und bereits weiß, dass seine Musik im Prinzip gut verkaufbar ist – und eine Reihe von praxisnahen Tipps haben möchte, der ist mit dem Bandologie Buch erstmal besser (und günstiger) bedient… Wer KEIN Geld mit seiner Musik verdienen möchte, sondern ‘reine Kunst’ machen möchte, der braucht weder das Buch, noch das Coaching :D … Der soll einfach machen. Dann bitte aber auch nicht klagen, wenn ‘nix’ passiert.

Alice Hive: Was hat dich dazu bewogen, dein Buch Bandologie zu schreiben?

Nils Kolonko: Der Hauptgrund, warum ich Bandologie noch immer betreibe, ist, dass Musiker mir mittlerweile immer häufiger sagen, dass Bandologie ihnen wirklich geholfen hat.

Beispielsweise erhielt ich kürzlich eine Email in der stand:

“Bandologie war bestimmt auch ein Faktor der Sache. (…) Haben ja im Mai mit Silbermond gepielt, das war echt grandios. Und für uns auch der Beweis gewesen: Es funktioniert. Haben so ein krassen Merch Umsatz gemacht. Alle unsere USB-Sticks waren danach weg. Das wärs so im Schnelldurchlauf.”
So etwas freut mich natürlich, wenn ein Buch und ein paar Gespräche eine solche Wirkung auf die Entwicklung eines Newcomer-Musikers hat! Die genaue Hintergrundgeschichte und eine Reihe nützlicher Infos für Musiker kann man übrigens bei Bedarf auch hier erfahren (das ist beispielsweise ein guter Einstiegspunkt in die Bandologie Webseite): http://www.bandologie.de/index.php/ueber-bandologie#ueber-bandologie-detailbeschreibung

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Vielen Dank an Nils für die informativen Antworten! Ich kann euch empfehlen, im Anschluss etwas auf Nils’ Webseite Bandologie herumzustöbern. Unter anderem findet ihr dort ein sehr interessante Interview mit Stefan Brunner, dem Schlagzeuger der Band Schandmaul.

Veröffentlicht am 7.Oktober 2009

Nischen in Zeiten des Internets

Was ist, wenn du nicht jeden mit deinem Werk vom Hocker hauen kannst? Was ist, wenn von 1000 Leuten, 999 Leute nichts mit deinen Erzeugnissen anfangen können? Hast du dann überhaupt Chancen auf dem Markt?

Denk es dir mal so: Wenn nur 0,1% der Weltbevölkerung mit deinem Beitrag etwas anfangen können, dann sind das immer noch über sechs Millionen Menschen.
Selbst wenn nur jeder Millionste Mensch deinen Beitrag zu schätzen wüsste, wären das immernoch 6000 Menschen.

Wenn man rechnet wie Kevin Kelly braucht man (als Künstler) gerade mal 1000 richtige Fans, um von seiner Kunst leben zu können. Wie ich mit meinen obigen Rechnereien zeigen wollte, ist das keine besonders hohe Zahl. Jeder hat potenzielle tausend Fans da draußen.

Darauf zu warten, dass diese Fans von alleine zufällig vorbeispazieren und auf dein Werk stoßen, ist allerdings in sicherer Weg zum Misserfolg. Ich bin erstaunt, wie viele ambitionierte Bands noch nicht einmal eine Webseite haben, geschweige denn Möglichkeiten anbieten, in ihr letztes Album reinzuhören. Wenn du deine potenziellen Fans so aussperrst, ist es klar, dass sie nie wahre Fans werden können.

Gerade durch das Internet wird es immer leichter, mit deiner genauen Zielgruppe in Kontakt zu kommen. Auch wenn es einige Zeit dauern kann, bis du eine gewisse Masse erreicht hast, ist das Ganze ein Prozess, der für jeden möglich ist.

Um deine potenziellen Fans, die es sicherlich gibt, zu wahren Fans zu machen, musst du allerdings eine Menge Arbeit investieren. Es ist immer eine Sache, einen Wert wie etwa einen Song oder ein Gedicht zu kreieren, die andere Sache ist es aber, diesen Wert auch zu liefern. Wenn du einen Wert geliefert hast, ist die Sache aber noch nicht beendet. Nur indem du eine langfristige und enge Beziehung zwischen dir und deiner Zielgruppe herstellst, können aus Konsumenten wahre Fans werden.

Wie findet man nun seine potenziellen Fans und macht sie zu wahren Fans?

1.Sei präsent

Um einen Wert liefern zu können, ist es notwendig Kontakt zwischen dir und deinen potenziellen Fans herzustellen. Das geht im Internet auf zwei Arten: Aktiv oder passiv.

Aktiver Kontakt ist es, wenn du jemanden potenziellen direkt ansprichst, z.B. weil du ihm in einem Social Network begegnet bist.
Passiver Kontakt ist es, wenn jemand z.B. über eine Suchmaschine oder einen Link auf deine Homepage stößt.

Wenn du deine tausend wahren Fans finden möchtest, solltest du auf beides setzen. Lass dir nicht die Gelegenheit entgehen, einen potenziellen Fan in einen wahren Fan umzuwandeln.

Oft musst du eine Menge aktive Kontakte herstellen, bevor du passiv gefunden wirst. Wenn du z.B. vielen Leuten von deiner Homepage erzählst (aktiv), können diese Leute auch anderen Leuten davon erzählen (passiv).

2.Sei spezifisch

Wahrscheinlich bietest du kein Produkt an, dass jedem Menschen auf der Welt gefallen wird, sondern nur einer bestimmten Zielgruppe. Damit genau diese Zielgruppe auf dich aufmerksam wird, sprich sie mit deinem Image, deinem Produkt und deinen Worten direkt an. Lass sie wissen, dass sie gemeint sind.
Beschreibe dich oder was du machst niemals mit allgemeinen, austauschbaren Begriffen und Phrasen. Wie soll deine Zielgruppe sonst wissen, dass es hier etwas für sie gibt?

Bei Myspace sehe ich sehr oft Musiker, die in ihrem Profil bei „Klingt wie:“ solche Sachen stehen haben wie:
„Wir selbst“
„Unbeschreiblich“
„Muss man gehört haben“
„Was ganz eigenes“
„Dafür gibt’s keine Stilrichtung“

Hm.
Ungeachtet der Tatsachen, dass keine der Bands, die so etwas in ihrem Profil stehen hat, die Musik neu erfunden hat, vertun hier alle ihre Chancen, ihre Zielgruppe anzusprechen.

Auch wenn es oft schwierig ist, den eigenen Stil zu beschreiben, kannst du immer ein paar Anhaltspunkte finden, mit denen du dein Werk einordnen und vergleichen kannst. Deine Zielgruppe wird es dir danken.

3.Sei wertvoll

All das nützt dir natürlich nichts, wenn du deinen Fans nicht regelmäßig neuen Wert lieferst. Die Aufmerksamkeitsspanne in Zeiten des Internets ist sehr gering geworden. Wenn du nicht regelmäßig die Aufmerksamkeit deiner Fans für dich beanspruchst, bist du so schnell vergessen wie die Sieben-Uhr-Nachrichten von gestern.
Allerdings bringt es nichts, deine Fans mit Sinnlosigkeiten zuzuspammen. Du musst auch einen Mehrwert liefern können für die Aufmerksamkeit, die dir deine Fans schenken. Ansonsten bleibst du, wenn überhaupt, nur in schlechter Erinnerung.

4.Sei kontaktfreudig

Es wird immer wieder vorkommen, dass Leute den direkten Kontakt aufgrund deiner künstlerischen Arbeit mit dir suchen. Nutze diese Chance.
Überleg mal selbst: Würdest du eher zu einem Konzert von jemandem gehen, mit dem du dich schon unterhalten hast, oder zum Konzert eines Musikers, den du nur vom Namen her kennst?
Indem du anderen Leuten Kontakt mit dir gewährst, machst du deine Kunst für den einzelnen zu einem persönlichen Erlebnisse und erhöhst damit ihren Wert.
Außerdem ist es natürlich ein schönes Gefühl, von Fans umgeben zu sein. ;)

Lass dir die Laune nicht von Kritikern verderben. Es wird immer Leute geben, die das ablehnen werden, was du wie machst, selbst wenn es tausend andere Leute gibt, die es aus den gleichen Gründen toll finden. Nicht nur, dass du es nicht jedem recht machen kannst, du brauchst es auch gar nicht. Wenn du 5 Leute findest, die an deinem Werk gefallen finden, findest du auch bald 10 oder 100. Oder 1000.

Veröffentlicht am 23.Juli 2009

20 Möglichkeiten, um als Musiker Geld zu verdienen

Viele Musiker beschränken sich bei ihrer Karriereplanung und Monetarisierung immernoch auf die traditionellen Wege. Doch die Musikindustrie ist im Wandel. Nicht nur ändert sich das Kaufverhalten der Konsumenten, es gibt auch andere Möglichkeiten als früher, als Musiker Geld zu verdienen. Statt sich auf bestimme Ideen zu fixieren, ist es besser, offen zu sein, was die Monterarisierung angeht. Verschiedene Einkommensströme zu besitzen, hat einfach den Vorteil, dass man nicht von einer Quelle abhängig ist.
Im folgenden habe ich 20 Ideen aufgelistet, wie man als Musiker Geld verdienen kann.

01 Gib Konzerte / Leg als DJ auf
02 Lass deine Musik von einer Plattenfirma vertreiben
03 Arbeite als Studiomusiker
04 Gib Unterricht in deinem Instrument
05 Schalte Werbung auf deiner Bandwebseite
06 Finde Sponsoren
07 Schreibe/Produziere Songs für andere und verdiene mit
08 Verkaufe Beats an Hip-Hop- und Rap-Künstler
09 Verkaufe CDs mit deinen Songs (Samples/Soundeffekten)
10 Verkaufe Merchandise bei deinen Konzerten oder in einem Online-Shop
11 Lade deine Songs bei last.fm hoch (Siehe dazu auch den Artikel über meine last.fm-Erfahrungen)
12 Richte einen Spendenbutton auf deiner Homepage ein
13 Verkaufe deine Musik bei einer Royality-Free-Agentur wie stockmusic.net
14 Lass deine Songs remixen und mach 50/50
15 Melde dich bei der GEMA an und nimm Tantiemen für deine Songs ein (mittlerweile gibt es dazu auch alternative Modelle, die ebenfalls Tantiemen versprechen wie etwa Jamendo PRO)
16 Komponiere Songs für Firmen (etwa für Werbespots, Jingles, als Film- oder Gamemusik)
17 Platziere deine Songs über Agenturen in den Medien
18 Tritt als Straßenmusiker auf
19 Profitiere von deinem Starstatus und verkaufe dich
20 Verlange Gebühren für deinen Fanclub

Veröffentlicht am 11.Mai 2009