<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ALICE HIVE &#187; Business</title>
	<atom:link href="http://alicehive.de/category/business/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://alicehive.de</link>
	<description>Just another WordPress weblog</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 Jun 2010 20:01:14 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Rock The Biz &#8211; Das neue Musikbusiness in 11 Kapiteln</title>
		<link>http://alicehive.de/rock-the-biz-das-neue-musikbusiness-in-11-kapiteln/</link>
		<comments>http://alicehive.de/rock-the-biz-das-neue-musikbusiness-in-11-kapiteln/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 16:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alicehive.de/?p=1588</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;r alle, bei denen es noch nicht angekommen ist (und das scheinen noch einige zu sein): Das Musikbusiness hat sich in den letzten Jahren grundlegend ge&#228;ndert und ist immernoch dabei sich zu ver&#228;ndern.
Der Film Rock The Biz ist eine Dokumentation, in denen Leute aus Musikindustrie und den neuen Medien einen Einblick in das neue Musikbusiness [...]


Diese Artikel könnten dich interessieren:<ol><li><a href='http://alicehive.de/rock-sampler-online/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Rock-Sampler Online!'>Rock-Sampler Online!</a> <small>Um nicht nur Musiker, sondern auch Musikhörende anzusprechen, hatte ich...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/erfolg-im-musikbusiness-interview-mit-nils-kolonko/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erfolg im Musikbusiness &#8211; Interview mit Nils Kolonko'>Erfolg im Musikbusiness &#8211; Interview mit Nils Kolonko</a> <small>Alice Hive: Hallo Nils! Vielleicht könntest du dich kurz für...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/neue-projekte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neue Projekte'>Neue Projekte</a> <small>Veröffentlicht am 31.Januar 2009 In der nächsten Zeit werde ich...</small></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r alle, bei denen es noch nicht angekommen ist (und das scheinen noch einige zu sein): Das Musikbusiness hat sich in den letzten Jahren grundlegend ge&#228;ndert und ist immernoch dabei sich zu ver&#228;ndern.</p>
<p>Der Film Rock The Biz ist eine Dokumentation, in denen Leute aus Musikindustrie und den neuen Medien einen Einblick in das neue Musikbusiness geben. Interessant f&#252;r zuk&#252;nftige Musiker, die sich bisher noch nicht so sehr mit den neuen Gegebenheiten auseinandergesetzt haben, ist vor allem das Kapitel 3: Selfrelease.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/EL0sreFrGDI" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EL0sreFrGDI" /></object></p>
<p>Alle anderen Kapitel lassen sich auf der offiziellen <a href="http://www.rockthe.biz/de-movie.html" target="_blank">Rock The Biz Homepage</a> anschauen.</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 29.M&#228;rz 2010</p>


<p>Diese Artikel könnten dich interessieren:<ol><li><a href='http://alicehive.de/rock-sampler-online/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Rock-Sampler Online!'>Rock-Sampler Online!</a> <small>Um nicht nur Musiker, sondern auch Musikhörende anzusprechen, hatte ich...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/erfolg-im-musikbusiness-interview-mit-nils-kolonko/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erfolg im Musikbusiness &#8211; Interview mit Nils Kolonko'>Erfolg im Musikbusiness &#8211; Interview mit Nils Kolonko</a> <small>Alice Hive: Hallo Nils! Vielleicht könntest du dich kurz für...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/neue-projekte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neue Projekte'>Neue Projekte</a> <small>Veröffentlicht am 31.Januar 2009 In der nächsten Zeit werde ich...</small></li></ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alicehive.de/rock-the-biz-das-neue-musikbusiness-in-11-kapiteln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview mit „Der Wahrheit“ – Die Bedeutung eines Major-Deals</title>
		<link>http://alicehive.de/interview-mit-der-wahrheit-die-bedeutung-eines-major-deals/</link>
		<comments>http://alicehive.de/interview-mit-der-wahrheit-die-bedeutung-eines-major-deals/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 08:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alicehive.de/?p=1485</guid>
		<description><![CDATA[Viele Musiker tr&#228;umen immer noch das M&#228;rchen vom Plattenvertrag bei einem Major Label. Das M&#228;rchen besagt: Wer erst einen Plattenvertrag bei einem Major Label hat, lebt gl&#252;cklich, erfolgreich und finanziell unabh&#228;ngig bis an den Rest seines Lebens und braucht sich um nichts mehr zu k&#252;mmern, als um seine Musik.
„Der Wahrheit“, wie er sich im Netz [...]


Keine verwandten Artikel gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Musiker tr&#228;umen immer noch das M&#228;rchen vom Plattenvertrag bei einem Major Label. Das M&#228;rchen besagt: Wer erst einen Plattenvertrag bei einem Major Label hat, lebt gl&#252;cklich, erfolgreich und finanziell unabh&#228;ngig bis an den Rest seines Lebens und braucht sich um nichts mehr zu k&#252;mmern, als um seine Musik.</p>
<p>„Der Wahrheit“, wie er sich im Netz nennt, hatte nach eigenen Angaben einen Plattenvertrag bei einem Major Label. Seine Erfahrungen konnten sich allerdings nicht mit dem M&#228;rchen decken.</p>
<p>Um ein bisschen mehr &#252;ber seine Zeit bei einem Major Label zu erfahren, habe ich ihm ein paar Fragen gestellt und auch sehr interessante Antworten erhalten:</p>
<p><strong>Alice Hive: Hallo &#8220;Der Wahrheit&#8221;, vielleicht k&#246;nntest du dich erstmal f&#252;r alle, die dich und deinen Blog noch nicht kennen einmal vorstellen.</strong></p>
<p><strong>Der Wahrheit:</strong> Ich bin Musiker in einer Band, die bei einem Major Label unter Vertrag war. Was f&#252;r viele Bands das gro&#223;e Ziel ist, stellte sich f&#252;r uns als gro&#223;e Entt&#228;uschung heraus. Und wir waren nicht die einzigen mit diesen Erfahrungen. &#220;ber meine Erfahrungen schreibe ich in meinem <a href="http://derwahrheit.wordpress.com/" target="_blank">Blog</a>.</p>
<p><strong>Alice Hive: Welche Erfahrungen hast du in der Zeit gemacht, in der du einen Major-Deal hattest, &#252;ber die sonst nicht so berichtet wird?</strong></p>
<p><strong>Der Wahrheit:</strong> Das ist nat&#252;rlich zu viel, um es ein wenigen S&#228;tzen zu sagen. Aber fast jede Band, die schon l&#228;nger zusammen Musik macht, ist bestimmt einmal dem Macker begegnet, der ihnen erz&#228;hlt hat, wen er alles kennt, wie gro&#223; er sie rausbringen kann und was f&#252;r ein riesiges Potential die Band hat. In der Musikindustrie tauchen genau dieselben Leute auf, nur mit mehr Geld und manchmal sogar einem ehemaligen Erfolg, der zwar nicht ihrer gewesen sein muss, auf den sie aber ihre gesamte Glaubw&#252;rdigkeit st&#252;tzen. Wir wurden teilweise als der Heilsbringer der deutschen Musikbranche gehandelt. Auf unseren bevorstehenden Megaerfolg wurde sogar ein gr&#246;&#223;erer Geldbetrag gewettet. Auf dem H&#246;hepunkt des Hypes &#8211; der sich nat&#252;rlich nur auf die Branche selbst bezog und nichts mit Fans zu tun hatte &#8211; wurden wir auf die begehrtesten Partys der Szene eingeladen, speisten wir auf Kosten anderer in den besten Restaurants und tr&#228;umten nat&#252;rlich vom Leben als Stars. Denn die Profis mussten es ja wissen.<br />
Als dann die erste Single nicht in Top Ten ging (wie sollte sie auch?), ging man auf Distanz. Erst noch von langfristigem Aufbau gesprochen, war pl&#246;tzlich niemand mehr zu erreichen. Die Sekret&#228;rinnen erz&#228;hlten uns bei jedem Anruf, es sei gerade niemand am Platz. Auf R&#252;ckrufe warteten wir ewig. Man diskutierte angeblich &#252;ber den zweiten Singlekandidaten. Die Single kam aber nie. H&#228;tten wir nicht einen guten Anwalt gehabt bei den Vertragsverhandlungen, w&#228;ren wir rechtlich bewegungsunf&#228;hig gewesen. Man h&#228;tte uns ausbluten lassen. Ausnahmslos alle Bands, die mit uns damals in derselben Situation waren, sind auseinandergebrochen.<br />
Im Nachhinein mussten wir erfahren, wie wir sogar &#252;ber lange Zeit hinweg von einigen belogen wurden. Unser eigener Manager hat hinter unserem R&#252;cken versucht, Geld abzuziehen, das ihm nicht zustand. Das Musikbusiness verh&#228;lt sich nach innen wie nach au&#223;en: Viel Show, wenig Substanz, viel Gerede, wenig Tat, das Spiel mit den Tr&#228;umen der Menschen und eine ausgepr&#228;gte Abneigung gegen die Realit&#228;t.<br />
Fairerweise muss man aber auch sagen, dass wir auch viele gute Momente hatten. Wir durften vor zig Tausend Leuten spielen und haben dabei f&#252;r eine kurze Zeit Geld verdient. Unser Album wurde ver&#246;ffentlicht und wird immer noch geh&#246;rt von unseren Fans. Wir hatten viel Spa&#223; auf Tour. Die Groupies waren von Anfang an da. Man hielt uns f&#252;r Stars. Und das Verh&#228;ltnis zu anderen Musikern war immer sehr kollegial. Viele sind gute Freunde geworden. (Von den Vertretern der Industrie dagegen so gut wie niemand. Aber wen wundert&#8217;s?)</p>
<p><strong>Alice Hive: Welche Botschaft brennt dir f&#252;r deine Leser am meisten auf der Seele?</strong></p>
<p><strong>Der Wahrheit:</strong> Ein Musiker sollte sich absolut bewusst sein, dass ein Plattenvertrag keine Garantie f&#252;r irgendetwas ist. Das Label muss vertraglich gesehen nicht einmal ein Album ver&#246;ffentlichen. Viele Bands erleben genau das. Aber dramatischer ist die Tatsache, dass die Labels selbst wenn sie wollen eigentlich gar nicht wissen, wie man einen Newcomer etabliert. Ein typischer Marketingplan besteht aus Radiopromotion, TV-Promotion, Pressepromotion, Internetpromotion und Live-Gigs. Aber die Radios spielen nur noch die Hits der 80er, 90er und von heute. Tina Turner ist allemal besser f&#252;r die als ein unbekannter K&#252;nstler aus Deutschland. Im Fernsehen gibt es auch kaum noch Musik. Und wenn doch mal ein Musikvideo auf MTV l&#228;uft, schauen maximal ein paar 14-j&#228;hrige zu. Die Presse, mittlerweile auch am K&#228;mpfen, bewegt sich h&#228;ufig in ihrer eigenen Blase. Passt man da stilistisch nicht rein, hilft maximal eine parallel geschaltete Anzeige, oder es wird halt nicht berichtet. Der Internetplan besteht oftmals nur aus der iTunes/Musicload-Bemusterung und einer Website. Und ist man im Bestfall als Vorband einen Monat lang in 3.000er-Hallen unterwegs, erreicht man etwa 70.000 Menschen, von denen sich &#8211; auch im Bestfall &#8211; etwa ein Zehntel f&#252;r einen interessieren, hat man 0,01% der Deutschen erreicht. Wie soll dann eine kritische Masse von einer neuen Band erfahren? Die Major Labels haben auch hierauf keine Antwort.<br />
Der &#8220;eigentliche&#8221; Plan der Major Labels sieht also so aus: Man wirft mit m&#246;glichst wenig Aufwand eine Single auf den Markt. Wenn die aus einem unerkl&#228;rlichen Grund erfolgreich ist, kann man auch das Album bringen und weitermachen. Wenn sie aber &#8211; und so ist das meistens &#8211; v&#246;llig unbeachtet untergeht, versucht man es mit der n&#228;chsten Band. Ich wei&#223;, dass die n&#228;chsten Hoffnungstr&#228;ger gerade im Luxusrestaurant sitzen und man ihnen erz&#228;hlt, sie werden mal ganz gro&#223; rauskommen.</p>
<p><strong>Alice Hive: Was kann man sich von einem Plattenvertrag erhoffen? (Und was kann man sich davon nicht erhoffen?)</strong></p>
<p><strong>Der Wahrheit:</strong> Einen klitzekleinen Vorschuss, eine Albumproduktion und ein paar Konzerte als Supportact. Im Bestfall zus&#228;tzlich ein motiviertes Team mit einem Marketingbudget. Man hat etwa drei Monate, dann wechselt das Team wieder, und alles steht erst einmal still. Selbst die gro&#223;en Acts m&#252;ssen das hinnehmen, nur schadet das denen nicht so sehr wie einem Newcomer, der nur vom guten Willen getragen wird. Man hat genau eine Chance erfolgreich zu werden. Und die ist statistisch gesehen auch sehr unwahrscheinlich. Aber es kann klappen. Wenn die Radiosender die Musik doch spielen. Wenn sich das Musikvideo auf YouTube von selbst verbreitet. Wenn in der Zielgruppe ein Hype entsteht.<br />
Ein Plattenvertrag ist kein Erfolg. Das ist ganz wichtig. Sehr viele Bands haben einen Plattenvertrag, und niemand wei&#223; etwas davon. Man sollte sich keine Wunder erhoffen. Auch ein Major Label kocht nur mit Wasser. Da passiert nichts Wundersames, was einen ber&#252;hmt macht. Die Major Labels kontrollieren auch nicht die Medien, sondern m&#252;ssen sich da ebenso anbiedern wie jeder andere. Wenn die Medien nicht wollen, wollen sie nicht. Es kommt am Ende doch auf das Produkt an.<br />
Wenn einem das klar ist und man sieht, wie wenig deutsche Newcomer die Labels noch hervorbringen, muss man sich ernsthaft fragen, ob das der richtige Weg ist. Es ist berechtigt zu fragen, was ein Label heutzutage noch tun kann, was man nicht auch selbst tun kann.<br />
<strong><br />
Alice Hive: Wie muss man sich das Leben als Musiker mit einem Major-Label-Deal vorstellen?</strong></p>
<p><strong>Der Wahrheit:</strong> Zun&#228;chst wird man von allen Leuten umworben und mit Komplimenten beworfen. Man kann sich sehr schnell unheimlich wichtig f&#252;hlen. Andere Bands fangen an einen zu bewundern. Das ist die Anfangsphase, in der man sich seine Zukunft im gro&#223;en Whirlpool mit den Frauen und der Champagnerflasche ausmalt.<br />
Das Major Label gibt einem w&#228;hrenddessen zu verstehen, dass man jederzeit bereit stehen muss. Man k&#246;nnte ja schon n&#228;chste Woche von &#8220;Wetten dass&#8230;?&#8221; eingeladen werden. Das Label &#252;bernimmt alles. Der K&#252;nstler soll warten, bis es richtig losgeht. Dabei ist das fatal. K&#252;nstler sollten gerade in dieser Phase so aktiv wie m&#246;glich sein, mit den Fans kommunizieren, neue St&#252;cke schreiben (z.B. f&#252;r das zweite Album), sich um Artwork und Internetauftritt k&#252;mmern. Ein guter Manager wird selbst versuchen, Medienkooperationen ins Leben zu rufen. Die beste Einstellung ist die, bei der der K&#252;nstler so handelt, als h&#228;tte er keinen Label Deal. Letztendlich und insbesondere heute kommt es viel mehr auf die Arbeit des K&#252;nstlers an als auf die des Labels.<br />
Sollte es richtig losgehen, ist man tats&#228;chlich viel unterwegs. Auf Konzerten, Radiosender-Touren, Festivals und TV-Auftritten. Hat die erste Single nicht eingeschlagen, sitzt man danach wieder zu Hause und wartet die Diskussion ab. Hat sie eingeschlagen, ist man nur noch unterwegs. Davon kann ich aber nur aus zweiter Hand berichten.</p>
<p><strong>Alice Hive: Welche Wege siehst du f&#252;r Musiker, die den Weg des Plattenvertrags nicht gehen wollen?</strong></p>
<p><strong>Der Wahrheit:</strong> Aus den genannten Gr&#252;nden w&#252;rde ich das heute fast jedem Musiker empfehlen. Aber das bedeutet auch, dass man sehr viel selbst machen muss. Wer sich ausschlie&#223;lich mit Musikmachen besch&#228;ftigen will, wird nicht weit kommen. K&#252;nstler sollten sich um ihr Image k&#252;mmern, sehr viel mit den Fans kommunizieren, Gesch&#228;ftsleute sein, sich mit den Hilfsmitteln des Internets auskennen und sie aktiv einsetzen, falls m&#246;glich viel live spielen, Videos drehen und auf YouTube ver&#246;ffentlichen und Netzwerke aufbauen. Wer diese Dinge nicht kann, soll sie erlernen oder jemanden finden, der sie &#252;bernimmt.<br />
Nat&#252;rlich gibt es viele Musiker, die das alles tun und trotzdem nicht erfolgreich sind. Das eigentliche Produkt, das hei&#223;t die Musik und das Image, steht immer noch im Mittelpunkt. Wenn das niemanden anspricht, helfen auch die anderen Dinge wenig. Aber das war schon immer so. Die Plattenfirmen wissen, dass nur ein sehr kleiner Teil ihrer K&#252;nstler erfolgreich wird. Das ist auch ohne Plattenvertrag nicht anders.</p>
<p>Vielen Dank an „Der Wahrheit“ f&#252;r die ausf&#252;hrlichen und informativen Antworten!<br />
Wer mehr &#252;ber ihn oder seine Erfahrungen wissen m&#246;chte, besucht am besten seinen <a href="http://derwahrheit.wordpress.com/" target="_blank">Blog</a>.</p>
<p>Mehr Informationen &#252;ber das aktuelle Musikbusiness und neue Strategien f&#252;r Musiker findet ihr zudem in anderen <a href="http://alicehive.de/blogs-rund-um-die-musikindustrie/" target="_blank">Musikbusinessblogs</a>.</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 13.Dezember 2009</p>


<p>Keine verwandten Artikel gefunden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alicehive.de/interview-mit-der-wahrheit-die-bedeutung-eines-major-deals/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erfolgreich als Indie-Game-Entwickler &#8211; Interview mit Cliff Harris</title>
		<link>http://alicehive.de/erfolgreich-als-indie-game-entwickler-interview-mit-cliff-harris/</link>
		<comments>http://alicehive.de/erfolgreich-als-indie-game-entwickler-interview-mit-cliff-harris/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 22:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alicehive.de/?p=1440</guid>
		<description><![CDATA[Du wolltest schon immer Rockstar, Politiker oder generell erfolgreich werden? Probier’s doch erst mal virtuell mit einer Managersimulation! Ich bin seit meiner Kindheit gro&#223;er Fan von Mangersimulationen, war schon Fernseherprogrammdirektorin (MadTV), Fu&#223;ballmanagerin (DSF’98), Verkehrs- und Stadtplanerin (Verkehrgigant, Mobility, Sim City), Pizzarestaurantkettenbesitzerin (Pizza Syndicate), Hotelmanagerin (Sim Tower) und nat&#252;rlich Leiterin vieler erfolgreicher kleiner Familienunternehmen (Sims, Sims [...]


Diese Artikel könnten dich interessieren:<ol><li><a href='http://alicehive.de/interview-mit-radio-feel-the-musik/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Interview mit Radio Feel The Musik'>Interview mit Radio Feel The Musik</a> <small>Aus den Aufnahmen des Alice Hive Specials am Sonntag habe...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/erfolg-im-musikbusiness-interview-mit-nils-kolonko/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erfolg im Musikbusiness &#8211; Interview mit Nils Kolonko'>Erfolg im Musikbusiness &#8211; Interview mit Nils Kolonko</a> <small>Alice Hive: Hallo Nils! Vielleicht könntest du dich kurz für...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/interview-mit-der-wahrheit-die-bedeutung-eines-major-deals/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Interview mit „Der Wahrheit“ – Die Bedeutung eines Major-Deals'>Interview mit „Der Wahrheit“ – Die Bedeutung eines Major-Deals</a> <small>Viele Musiker träumen immer noch das Märchen vom Plattenvertrag bei...</small></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du wolltest schon immer Rockstar, Politiker oder generell erfolgreich werden? Probier’s doch erst mal virtuell mit einer Managersimulation! Ich bin seit meiner Kindheit gro&#223;er Fan von Mangersimulationen, war schon Fernseherprogrammdirektorin (MadTV), Fu&#223;ballmanagerin (DSF’98), Verkehrs- und Stadtplanerin (Verkehrgigant, Mobility, Sim City), Pizzarestaurantkettenbesitzerin (Pizza Syndicate), Hotelmanagerin (Sim Tower) und nat&#252;rlich Leiterin vieler erfolgreicher kleiner Familienunternehmen (Sims, Sims 2, Sims 3 [nat&#252;rlich mit allen Erweiterungen...;)]).</p>
<p>Dieses Jahr hab ich eine neue Reihe von Managerspielen entdeckt. Alle sind sie dem Genie von Cliff Harris entsprungen, der davon lebt, Indie-Games zu entwickeln. Seine Spiele <a href="http://positech.co.uk/kudos2/index.html" target="_blank">Kudos (2)</a>, <a href="http://positech.co.uk/rocklegend/" target="_blank">Kudos Rocklegend</a> und <a href="http://positech.co.uk/democracy2/index.html" target="_blank">Democracy (2)</a> haben es geschafft, mich mitsamt ihrer Schlichtheit zu begeistern.</p>
<p>Was jemandem im Kopf herum geht, der es nicht nur geschafft hat, fast komplett alleine mehrere gro&#223;artige Spiele zu entwickeln, sondern damit auch noch erfolgreich Geld verdient, hat mich nat&#252;rlich interessiert. Ich hab ihm deswegen ein paar Fragen gestellt, die er gerne beantwortet hat.</p>
<p>(Diesmal leider nur in englisch, aber vielleicht komme ich ja mal dazu, das Ganze zu &#252;bersetzen&#8230;)</p>
<h3>Interview</h3>
<p><strong><br />
Alice Hive: How did you found out that you wanted to become a game programmer?</strong></p>
<p><strong>Cliff Harris:</strong> I&#8217;d wanted to work on making games forever, since I started learning programming in 1981, aged 11. I had a lot of other different jobs until I eventually found a way to do what I do now. I love the idea that as a programmer, you control everything. There is nothing about any of my games that cannot be changed by me, in any way I like. It&#8217;s like being a creator of an entire universe.</p>
<p><strong>Alice Hive: How does your work day look like?</strong></p>
<p><strong>Cliff Harris:</strong> It&#8217;s very varied, because I do so many different things. The first hour is normally spent replying to email, checking my forums for any tech support issues or suggestions and comments from people who bought or tried my games, and checking various business related forums, and stuff like the website and sales to make sure everything is working as it should do. The rest of the day can be spent programming, testing the games, or doing some design of new ideas. Some of it might be spent laboriously going through the code to find a bug, and sometimes just lots of playing the game to reproduce a bug that someone has found. There is also a lot of business-related things, like contacting game review websites and promoting the games. There is also some artwork related stuff too, and talking to the people who I get to do some of the art and the music.</p>
<p><strong>Alice Hive: What keeps you motivated?</strong></p>
<p>I love games, and I don&#8217;t see many games of the kind I like to play these days, and I love finding a game that you consider to be really good, so it motivates me to think that there are some people out there that also like to play exactly the sort of thing I do, and that I&#8217;m making a game they will really enjoy. I also see a lot of people run games companies astoundingly badly, and I like trying to do a better job, if only to shame some of those other companies into doing a better job too, especially when it comes to customer service.</p>
<p><strong>Alice Hive: How do you decide which ideas you want to implement into a game and which not?</strong><br />
<strong><br />
Cliff Harris:</strong> Trial and error. Some ideas sound great on paper, but they just do not work in practice. You can be pretty sure something is fun, but find out that there is some bug or exploit that means that it does not work in practice as a game mechanic. A lot of the time you only really know if something &#8216;works&#8217; once its mostly done. There is a lot of work, including whole half-finished games, that just get abandoned because they aren&#8217;t as good as they need to be. I guess it&#8217;s pretty similar to songwriting or painting (I used to be a musician). When you are a designer and programmer too, you can effectively just &#8216;jam&#8217; with ideas by knocking lots of things up and seeing how they work.<br />
<strong><br />
Alice Hive: How long did you work on your career till it became profitable?</strong></p>
<p><strong>Cliff Harris:</strong> Ages! I used to write games in my spare time for years, after I got home from work and through the weekends, and it took about 5 games until I made enough money from them to give up my day job. You really need to be a good programmer, designer, and business/marketing person to get everything in alignment to actually make a living wage. Somehow it seems the genes for decent programming don&#8217;t often come packaged with the genes for being into promotion and marketing, so it&#8217;s unusual to find someone equally at home doing both, although luckily that seems to be me!</p>
<p><strong>Alice Hive: How long do you need to develop a game?</strong></p>
<p><strong>Cliff Harris:</strong> My games take roughly a year to make full time.</p>
<p><strong>Alice Hive: What were the challenges you faced on your way to become successful?</strong></p>
<p><strong>Cliff Harris:</strong> It&#8217;s very hard to get any press coverage, or to have anyone take you seriously as a one-man company. People often assume that I am doing this &#8216;as a way to get a proper job in the industry&#8217; which is hilarious because I quit a very good job as an AI programmer in the industry to do this. A lot of people in the press or the big publishers just will not return your calls or read your emails, even when its&#8217; clear that your games are good and that they sell, which is very frustrating.</p>
<p><strong>Alice Hive: What do you do to market your games?</strong></p>
<p><strong>Cliff Harris:</strong> I do EVERTHING to market them, lots of interviews, lots of sending out press copies and some normal advertising on Google and using banner ads here and there, Plus I write <a href="http://www.cliffski.com" target="_blank">a daily blog </a>which helps drive traffic to my website and games.</p>
<p><strong>Alice Hive: Why should we bother about indie games?</strong></p>
<p><strong>Cliff Harris:</strong> Indie games are made with a different motivation and aim, because they tend to be lower budget and done with a genuine passion. Far too many big budget games are designed by a committee of accountants after they pour over demographic statistics, meaning they are profitable, but have lost their soul and their individuality. Indie games are more like the punk/rock music aesthetic, because they are made by people just doing the sort of thing they want to play, rather than being so corporate and business-focused. That means indie games can surprise you and be genuinely innovative and fresh, which the shareholders of big companies are scared to attempt. So in short, you get more variety, more individuality and more passion in an indie game.</p>
<p>Vielen Dank an Cliff f&#252;r das Interview!</p>
<p><a href="http://positech.co.uk/" target="_blank">Positech Games</a></p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 8.November 2009</p>


<p>Diese Artikel könnten dich interessieren:<ol><li><a href='http://alicehive.de/interview-mit-radio-feel-the-musik/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Interview mit Radio Feel The Musik'>Interview mit Radio Feel The Musik</a> <small>Aus den Aufnahmen des Alice Hive Specials am Sonntag habe...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/erfolg-im-musikbusiness-interview-mit-nils-kolonko/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erfolg im Musikbusiness &#8211; Interview mit Nils Kolonko'>Erfolg im Musikbusiness &#8211; Interview mit Nils Kolonko</a> <small>Alice Hive: Hallo Nils! Vielleicht könntest du dich kurz für...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/interview-mit-der-wahrheit-die-bedeutung-eines-major-deals/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Interview mit „Der Wahrheit“ – Die Bedeutung eines Major-Deals'>Interview mit „Der Wahrheit“ – Die Bedeutung eines Major-Deals</a> <small>Viele Musiker träumen immer noch das Märchen vom Plattenvertrag bei...</small></li></ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alicehive.de/erfolgreich-als-indie-game-entwickler-interview-mit-cliff-harris/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erfolg im Musikbusiness &#8211; Interview mit Nils Kolonko</title>
		<link>http://alicehive.de/erfolg-im-musikbusiness-interview-mit-nils-kolonko/</link>
		<comments>http://alicehive.de/erfolg-im-musikbusiness-interview-mit-nils-kolonko/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 13:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alicehive.de/?p=1198</guid>
		<description><![CDATA[Alice Hive: Hallo Nils! Vielleicht k&#246;nntest du dich kurz f&#252;r alle die vorstellen, die dich noch nicht kennen.
Nils Kolonko: Ja, nat&#252;rlich. ich bin Nils Kolonko, Bandcoach in Berlin und Buchautor. Habe im August 2008 mein erstes  Buch ver&#246;ffentlicht: &#8220;Bandologie – wie man als Musiker seine Band zum Erfolg f&#252;hrt&#8221;.
Ich war mal Produktmanager f&#252;r eine der [...]


Diese Artikel könnten dich interessieren:<ol><li><a href='http://alicehive.de/rock-the-biz-das-neue-musikbusiness-in-11-kapiteln/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Rock The Biz &#8211; Das neue Musikbusiness in 11 Kapiteln'>Rock The Biz &#8211; Das neue Musikbusiness in 11 Kapiteln</a> <small>Für alle, bei denen es noch nicht angekommen ist (und...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/interview-mit-der-wahrheit-die-bedeutung-eines-major-deals/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Interview mit „Der Wahrheit“ – Die Bedeutung eines Major-Deals'>Interview mit „Der Wahrheit“ – Die Bedeutung eines Major-Deals</a> <small>Viele Musiker träumen immer noch das Märchen vom Plattenvertrag bei...</small></li></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alice Hive: Hallo Nils! Vielleicht k&#246;nntest du dich kurz f&#252;r alle die vorstellen, die dich noch nicht kennen.</strong></p>
<p><strong>Nils Kolonko:</strong> Ja, nat&#252;rlich. ich bin Nils Kolonko, Bandcoach in Berlin und Buchautor. Habe im August 2008 mein erstes  Buch ver&#246;ffentlicht: &#8220;Bandologie – wie man als Musiker seine Band zum Erfolg f&#252;hrt&#8221;.<br />
Ich war mal Produktmanager f&#252;r eine der gr&#246;&#223;ten Plattenfirmen der Welt und mache selbst seit vielen  Jahren Musik, habe viele Live-Konzerte gespielt und dergleichen. Seit ich 16 Jahre alt bin besch&#228;ftige ich mich nahezu ununterbrochen mit Musik und mit Bands. Auch heute noch denke ich eigentlich den ganzen Tag  &#252;ber nichts Anderes nach. Momentan schreibe ich an meinem n&#228;chsten Ebook: &#8220;101 Marketing-Ideen f&#252;r deine Band&#8221; &#8230; und ich glaube, mir fallen sogar wirklich 101 Aktionen ein, die ich bereits pers&#246;nlich erlebt habe, oder die ich aus der Praxis als &#8216;erfolgreich&#8217; kenne.<br />
Einen detaillierteren Lebenslauf von mir gibt es hier: <a title="Nils Kolonko" href="http://www.bandologie.de/nils.html" target="_blank">http://www.bandologie.de/nils.html</a></p>
<p><strong>Alice Hive: Mit welchen Problemen sehen sich Musiker heutzutage am meisten konfrontiert?</strong></p>
<p><strong>Nils Kolonko:</strong> Dazu f&#228;llt mir spontan dreierlei ein:</p>
<p>1. Das Hauptproblem, das jede Band f&#252;r sich l&#246;sen sollte, ist, ein Publikum dauerhaft und immer wieder zu begeistern.  Dabei kann ich nur bedingt helfen, denn dazu geh&#246;ren eine Reihe kreativer Ideen, die auf jeden Fall von den K&#252;nstlern,  also den Musikern, selbst kommen m&#252;ssen. Das ist ja auch der Sinn einer Band, dass sich die Musiker SELBST etwas  kreatives ausdenken und nicht ein externer Berater. &#8230; Schwierig wird es nur dann, wenn die Bands und die Musik selbst ziemlich langweilig sind und die Band dann hofft, dass ich daran – ohne an der Musik oder der Show mit entsprechend viel Aufwand und M&#252;he etwas zu &#228;ndern – &#8230; etwas bewirken k&#246;nnte <img src='http://alicehive.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Ein Paradox, das mir bei Coachings und in vielen Emails von Musikern immer wieder begegnet.<br />
&#220;brigens kenne ich erstaunlich viele Bands, die DIESES Grundproblem (oder sagen wir mal: &#8220;Aufgabe&#8221;) f&#252;r sich  noch gar nicht in dieser Klarheit erkannt haben. (Publikum begeistern) &#8230; Sondern die sich immer mit anderen Fragen besch&#228;ftigen, die sich dann im Wesentlichen um sich selbst drehen&#8230; M&#246;glicherweise hilft das also bereits dem einen oder anderen Musiker.</p>
<p>2. Dann gibt es noch eine Reihe von planerischen und organisatorischen Problemen in einer Band. Viele Bands haben – im wahrsten Sinne des Wortes – gar keinen Plan, was sie da eigentlich machen und ebenfalls erstaunlich h&#228;ufig, haben viele Musiker keine Ahnung, auf was f&#252;r ein Business sie sich mit ihrer Band einlassen.<br />
Es fehlt an kaufm&#228;nnischen, planerischen und organisatorischen Kenntnissen, sowie einfach auch an genauem Wissen &#252;ber die Funktionsweisen in der Musikindustrie. In diesem ganzen Bereich geht es also darum, wie man seine Band bestm&#246;glich &#8216;an den Mann bringt&#8217;.<br />
In diesem Bereich – Organisation, Selbstvermarktung f&#252;r Musiker, Wissen &#252;ber das Musikbusiness, – alles, was man in einem Bandcoaching im Bereich Business machen kann – scheitern viele Bands. In solchen F&#228;llen kann ich einer Band sehr gut helfen. Dazu kann ich sowohl das Bandologie Buch als auch die pers&#246;nlichen Coachings und neuerdings auch Workshops mit mir empfehlen.</p>
<p>3. Das dritte Problem jeder Band – insbesondere heutzutage – sind die schwierigen Marktbedingungen, zumindest, was die Verk&#228;ufe von Tontr&#228;gern angeht. Andererseits, muss man auch fairer Weise sagen, sind die M&#246;glichkeiten f&#252;r eine Selbstvermarktung als Musiker, Eigenvertrieb von Musik, selbst gemachte, fertige Musikproduktionen und dergleichen besser als jemals zuvor&#8230; Wie auch immer: Seine Band erfolgreich zu vermarkten – oder einen erfolgreich laufenden Plattenvertrag zu kriegen und zu halten – macht wirklich eine Menge Arbeit.</p>
<p><strong>Alice Hive: Was sind die h&#228;ufigsten Fehler, die von Musikern gemacht werden, die den Weg zum Erfolg suchen?</strong></p>
<p><strong>Nils Kolonko:</strong> Der Fehler Nummer eins, den ich immer wieder feststelle, ist, dass Musiker noch immer an &#8220;das alte Modell&#8221; der Musikindustrie glauben. Es funktioniert schon lange nicht mehr, einfach ein Demotape, CD oder ein MP3 an eine Plattenfirma zu senden und dann zu glauben, das man dadurch realistische Chancen auf einen Plattenvertrag hat&#8230; Viele Musiker glauben das noch immer und sind teilweise sehr erstaunt, wenn sie die klaren Aussagen im Bandologie Buch lesen oder von mir pers&#246;nlich h&#246;ren &#8216;was momentan Sache ist&#8217;.</p>
<p>Fehler Nummer zwei ist, als Einzelk&#228;mpfer durchkommen zu wollen. Viele &#8220;Home-Producer&#8221; versuchen seit Jahren einen Hit zu landen und es kommt keiner&#8230; bei Bandologie habe ich deshalb als &#8220;Erfolgsfaktor Nummer eins&#8221; formuliert, dass man es als Musiker – in der Regel – nur mit einem Team schafft.</p>
<p>Der dritte Fehler, den ich h&#228;ufig beobachte, ist, sich selbst viel zu wenig Wissen besorgt zu haben. Viele Musiker brettern einfach mal drauf los und steigern sich unglaublich in ihre Sache hinein &#8230; k&#246;nnen aber genau genommen gar nicht absch&#228;tzen, ob sie mit ihrer Musik und mit ihrer Live-Show eine realistische Chance haben, erfolgreich zu werden. Da kombiniert sich dann h&#228;ufig vieles: Wunschdenken, zu wenig Wissen, Glauben an &#8220;das alte Modell&#8221;.<br />
Heutzutage gibt es einige hervorragende Informationsquellen zu diesem Thema und ich kann jedem Musiker, der es mit seiner Musik zu etwas bringen m&#246;chte, empfehlen solche Dinge wie – beispielsweise – Bandologie zu nutzen.<br />
Auch der Film &#8216;Rockthe.biz&#8217; von Marc Weissenberger wird sehr hilfreich f&#252;r viele Musiker sein. Auf jeden Fall kann ich empfehlen, sich MEHRERER solcher Informationsquellen zu diesem Thema zu bedienen.</p>
<p><strong>Alice Hive: Was k&#246;nnen Labels f&#252;r einen tun und was nicht?</strong></p>
<p><strong>Nils Kolonko:</strong> Also &#8220;k&#246;nnen&#8221; &#8230; teilweise eine ganze Menge. Nur mal angenommen eine gro&#223;e Firma wie Universal Music wollte eine Band – aus welchen Gr&#252;nden auch immer – sehr hoch in die Charts bringen und es w&#228;re ihnen egal, ob sie dabei Geld verlieren &#8230; dann K&#214;NNTEN sie das durch eine Menge Promotion und gut bezahlte Musikproduzenten auf jeden Fall machen.</p>
<p>Die Frage ist allerdings immer: Was WILL ein Label f&#252;r eine Band tun und was nicht?<br />
Und das wiederum – &#220;berraschung f&#252;r einige Musiker – h&#228;ngt ganz ma&#223;geblich von der Band ab. Denn auch die Labels stellen sich durchaus die entsprechende Frage auf der anderen Seite: &#8220;Was kann diese Band f&#252;r mich tun und was nicht?&#8221;</p>
<p>Ich sage hier auch ganz bewusst, es h&#228;ngt &#8220;von der Band&#8221; ab und NICHT nur &#8220;von der Musik&#8221;. Denn die Musik ist nur ein Teil des ganzen Puzzles. Ein entscheidender Teil dabei ist f&#252;r viele Labels – und auch sonstige Businesspartner – wie &#8216;fit&#8217; die Menschen sind, die diese Band – dieses Kleinunternehmen – betreiben.</p>
<p>Als Faustregel kann man zusammenfassen: Wenn das Label glaubt, dass man mit der Band sowohl sehr gut zusammenarbeiten kann als auch – am wichtigsten f&#252;r die meisten, professionellen Labels – mit dieser Band mehr Geld verdienen kann, als mit den bisherigen Bands des Labels &#8230; dann werden sie f&#252;r eine Band sehr viel tun.</p>
<p>Es liegt hier allerdings – das wiederhole ich zur Sicherheit f&#252;r alle Schnell-Leser im Internet – ganz ma&#223;geblich daran, was die Band dem Label anbieten kann&#8230; Von dieser ganzen Thematik, die ich f&#252;r sehr wichtig und elementar halte, handelt ja das Bandologie Buch. Dort erkl&#228;re ich ganz genau, wie man sich als Band am besten aufstellt. Entweder um eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Label zu starten, oder um sich erfolgreich selbst zu vermarkten. Die Grundvoraussetzungen und Methoden f&#252;r beides davon, sind nach meinem Verst&#228;ndnis in etwa identisch.</p>
<p><strong>Alice Hive: Woran kann man sich als ambitionierter Musiker orientieren, solange man noch keinen Plattenvertrag hat?</strong></p>
<p><strong>Nils Kolonko:</strong> Als Amateur und als semiprofessioneller Musiker ist zun&#228;chst mal die Reaktion eines fremden Publikums interessant. Wenn fremde Leute (nicht Freunde und Bekannte) bei einem Konzert regelrecht ausflippen und unbedingt mehr von der Band haben wollen, sich in Newsletter eintragen und dergleichen, ist das der sicherste Orientierungspunkt, den man haben kann.<br />
Als Profi und auch schon auf dem Weg in den professionellen Bereich muss man dann sozusagen einen Gang h&#246;her schalten und sollte sich dann – nach meinem Verst&#228;ndnis –haupts&#228;chlich daran orientieren, wie viel Geld das Publikum bereit ist, regelm&#228;&#223;ig f&#252;r die Band auszugeben. Also kurz: wie viel man bereits einnimmt.</p>
<p>Mir ist dabei nat&#252;rlich klar, dass das Thema &#8220;Geld&#8221; insbesondere f&#252;r viele Musiker, also f&#252;r K&#252;nstler, h&#228;ufig ein schwieriges Thema ist. Ich m&#246;chte nat&#252;rlich damit auch NICHT sagen, dass es nur noch darum gehen sollte. Aber als &#8220;Profi&#8221;-Musiker geht es nunmal AUCH darum, Geld zu verdienen. Als &#8216;Erfolgs-Anzeiger&#8217; oder um die Frage zu beantworten: &#8220;Wie viel Publikum m&#246;chte meine Musik bereits WIRKLICH dringend haben?&#8221; ist das ein hervorragender Orientierungspunkt.</p>
<p>&#220;ber dieses Thema k&#246;nnte man sehr lange reden und viele Musiker br&#228;uchten meiner Meinung nach geradezu eine  &#8216;Geld-Therapie&#8217;, damit sie &#252;berhaupt innerlich damit klar kommen, auch wirklich welches verdienen zu wollen&#8230; dazu geh&#246;rt auch der Bereich &#8220;was bin ich eigentlich WERT?&#8221; und dergleichen.</p>
<p>Wer in solche, sehr individuellen Fagen tiefer einsteigen m&#246;chte, ist im Bandologie Coaching und auf den Workshops herzlich willkommen! Wer Geld mit Musik verdienen m&#246;chte und bereits wei&#223;, dass seine Musik im Prinzip gut verkaufbar ist – und eine Reihe von praxisnahen Tipps haben m&#246;chte, der ist mit dem Bandologie Buch erstmal besser (und g&#252;nstiger) bedient&#8230; Wer KEIN Geld mit seiner Musik verdienen m&#246;chte, sondern &#8216;reine Kunst&#8217; machen m&#246;chte, der braucht weder das Buch, noch das Coaching <img src='http://alicehive.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  &#8230; Der soll einfach machen. Dann bitte aber auch nicht klagen, wenn &#8216;nix&#8217; passiert.</p>
<p><strong>Alice Hive: Was hat dich dazu bewogen, dein Buch Bandologie zu schreiben?</strong></p>
<p><strong>Nils Kolonko:</strong> Der Hauptgrund, warum ich Bandologie noch immer betreibe, ist, dass Musiker mir mittlerweile immer h&#228;ufiger sagen, dass Bandologie ihnen wirklich geholfen hat.</p>
<p>Beispielsweise erhielt ich k&#252;rzlich eine Email in der stand:</p>
<p><em>&#8220;Bandologie war bestimmt auch ein Faktor der Sache. (&#8230;) Haben ja im Mai mit Silbermond gepielt, das war echt grandios. Und f&#252;r uns auch der Beweis gewesen: Es funktioniert. Haben so ein krassen Merch Umsatz gemacht. Alle unsere USB-Sticks waren danach weg. Das w&#228;rs so im Schnelldurchlauf.&#8221;</em><br />
So etwas freut mich nat&#252;rlich, wenn ein Buch und ein paar Gespr&#228;che eine solche Wirkung auf die Entwicklung eines Newcomer-Musikers hat! Die genaue Hintergrundgeschichte und eine Reihe n&#252;tzlicher Infos f&#252;r Musiker kann man &#252;brigens bei Bedarf auch hier erfahren (das ist beispielsweise ein guter Einstiegspunkt in die Bandologie Webseite): <a href="http://www.bandologie.de/index.php/ueber-bandologie#ueber-bandologie-detailbeschreibung" target="_blank">http://www.bandologie.de/index.php/ueber-bandologie#ueber-bandologie-detailbeschreibung</a></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1199" title="!cid_BCF77A74-1467-40E9-92DC-E9E3F2A8E27D@home" src="http://alicehive.de/wp-content/uploads/2009/10/cid_BCF77A74-1467-40E9-92DC-E9E3F2A8E27D@home-224x300.jpg" alt="!cid_BCF77A74-1467-40E9-92DC-E9E3F2A8E27D@home" width="224" height="300" /></p>
<p>Vielen Dank an Nils f&#252;r die informativen Antworten! Ich kann euch empfehlen, im Anschluss etwas auf Nils&#8217; Webseite <a href="http://www.bandologie.de/" target="_blank">Bandologie</a> herumzust&#246;bern. Unter anderem findet ihr dort ein sehr interessante <a title="Interview mit Stefan Brunner" href="http://www.bandologie.de/index.php/gratis-infos-fuer-musiker#interview-mit-stefan-brunner-schandmaul" target="_blank">Interview mit Stefan Brunner</a>, dem Schlagzeuger der Band Schandmaul.</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 7.Oktober 2009</p>


<p>Diese Artikel könnten dich interessieren:<ol><li><a href='http://alicehive.de/rock-the-biz-das-neue-musikbusiness-in-11-kapiteln/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Rock The Biz &#8211; Das neue Musikbusiness in 11 Kapiteln'>Rock The Biz &#8211; Das neue Musikbusiness in 11 Kapiteln</a> <small>Für alle, bei denen es noch nicht angekommen ist (und...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/interview-mit-der-wahrheit-die-bedeutung-eines-major-deals/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Interview mit „Der Wahrheit“ – Die Bedeutung eines Major-Deals'>Interview mit „Der Wahrheit“ – Die Bedeutung eines Major-Deals</a> <small>Viele Musiker träumen immer noch das Märchen vom Plattenvertrag bei...</small></li></ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alicehive.de/erfolg-im-musikbusiness-interview-mit-nils-kolonko/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nischen in Zeiten des Internets</title>
		<link>http://alicehive.de/nischen-in-zeiten-des-internets/</link>
		<comments>http://alicehive.de/nischen-in-zeiten-des-internets/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 22:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alicehive.de/?p=945</guid>
		<description><![CDATA[Was ist, wenn du nicht jeden mit deinem Werk vom Hocker hauen kannst? Was ist, wenn von 1000 Leuten, 999 Leute nichts mit deinen Erzeugnissen anfangen k&#246;nnen? Hast du dann &#252;berhaupt Chancen auf dem Markt?
Denk es dir mal so: Wenn nur 0,1% der Weltbev&#246;lkerung mit deinem Beitrag etwas anfangen k&#246;nnen, dann sind das immer noch [...]


Keine verwandten Artikel gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist, wenn du nicht jeden mit deinem Werk vom Hocker hauen kannst? Was ist, wenn von 1000 Leuten, 999 Leute nichts mit deinen Erzeugnissen anfangen k&#246;nnen? Hast du dann &#252;berhaupt Chancen auf dem Markt?</p>
<p>Denk es dir mal so: Wenn nur 0,1% der Weltbev&#246;lkerung mit deinem Beitrag etwas anfangen k&#246;nnen, dann sind das immer noch &#252;ber sechs Millionen Menschen.<br />
Selbst wenn nur jeder Millionste Mensch deinen Beitrag zu sch&#228;tzen w&#252;sste, w&#228;ren das immernoch 6000 Menschen.</p>
<p>Wenn man rechnet wie Kevin Kelly braucht man (als K&#252;nstler) gerade mal <a title="1000 true fans" href="http://www.kk.org/thetechnium/archives/2008/03/1000_true_fans.php" target="_blank">1000 richtige Fans</a>, um von seiner Kunst leben zu k&#246;nnen. Wie ich mit meinen obigen Rechnereien zeigen wollte, ist das keine besonders hohe Zahl. Jeder hat potenzielle tausend Fans da drau&#223;en.</p>
<p>Darauf zu warten, dass diese Fans von alleine zuf&#228;llig vorbeispazieren und auf dein Werk sto&#223;en, ist allerdings in sicherer Weg zum Misserfolg. Ich bin erstaunt, wie viele ambitionierte Bands noch nicht einmal eine Webseite haben, geschweige denn M&#246;glichkeiten anbieten, in ihr letztes Album reinzuh&#246;ren. Wenn du deine potenziellen Fans so aussperrst, ist es klar, dass sie nie wahre Fans werden k&#246;nnen.</p>
<p>Gerade durch das Internet wird es immer leichter, mit deiner genauen Zielgruppe in Kontakt zu kommen. Auch wenn es einige Zeit dauern kann, bis du eine gewisse Masse erreicht hast, ist das Ganze ein Prozess, der f&#252;r jeden m&#246;glich ist.</p>
<p>Um deine potenziellen Fans, die es sicherlich gibt, zu wahren Fans zu machen, musst du allerdings eine Menge Arbeit investieren. Es ist immer eine Sache, einen Wert wie etwa einen Song oder ein Gedicht zu kreieren, die andere Sache ist es aber, diesen Wert auch zu liefern. Wenn du einen Wert geliefert hast, ist die Sache aber noch nicht beendet. Nur indem du eine langfristige und enge Beziehung zwischen dir und deiner Zielgruppe herstellst, k&#246;nnen aus Konsumenten wahre Fans werden.</p>
<p>Wie findet man nun seine potenziellen Fans und macht sie zu wahren Fans?</p>
<h4>1.Sei pr&#228;sent</h4>
<p>Um einen Wert liefern zu k&#246;nnen, ist es notwendig Kontakt zwischen dir und deinen potenziellen Fans herzustellen. Das geht im Internet auf zwei Arten: Aktiv oder passiv.</p>
<p>Aktiver Kontakt ist es, wenn du jemanden potenziellen direkt ansprichst, z.B. weil du ihm in einem Social Network begegnet bist.<br />
Passiver Kontakt ist es, wenn jemand z.B. &#252;ber eine Suchmaschine oder einen Link auf deine Homepage st&#246;&#223;t.</p>
<p>Wenn du deine tausend wahren Fans finden m&#246;chtest, solltest du auf beides setzen. Lass dir nicht die Gelegenheit entgehen, einen potenziellen Fan in einen wahren Fan umzuwandeln.</p>
<p>Oft musst du eine Menge aktive Kontakte herstellen, bevor du passiv gefunden wirst. Wenn du z.B. vielen Leuten von deiner Homepage erz&#228;hlst (aktiv), k&#246;nnen diese Leute auch anderen Leuten davon erz&#228;hlen (passiv).</p>
<h4>2.Sei spezifisch</h4>
<p>Wahrscheinlich bietest du kein Produkt an, dass jedem Menschen auf der Welt gefallen wird, sondern nur einer bestimmten Zielgruppe. Damit genau diese Zielgruppe auf dich aufmerksam wird, sprich sie mit deinem Image, deinem Produkt und deinen Worten direkt an. Lass sie wissen, dass sie gemeint sind.<br />
Beschreibe dich oder was du machst niemals mit allgemeinen, austauschbaren Begriffen und Phrasen. Wie soll deine Zielgruppe sonst wissen, dass es hier etwas f&#252;r sie gibt?</p>
<p>Bei Myspace sehe ich sehr oft Musiker, die in ihrem Profil bei „Klingt wie:“ solche Sachen stehen haben wie:<br />
„Wir selbst“<br />
„Unbeschreiblich“<br />
„Muss man geh&#246;rt haben“<br />
„Was ganz eigenes“<br />
„Daf&#252;r gibt’s keine Stilrichtung“</p>
<p>Hm.<br />
Ungeachtet der Tatsachen, dass keine der Bands, die so etwas in ihrem Profil stehen hat, die Musik neu erfunden hat, vertun hier alle ihre Chancen, ihre Zielgruppe anzusprechen.</p>
<p>Auch wenn es oft schwierig ist, den eigenen Stil zu beschreiben, kannst du immer ein paar Anhaltspunkte finden, mit denen du dein Werk einordnen und vergleichen kannst. Deine Zielgruppe wird es dir danken.</p>
<h4>3.Sei wertvoll</h4>
<p>All das n&#252;tzt dir nat&#252;rlich nichts, wenn du deinen Fans nicht regelm&#228;&#223;ig neuen Wert lieferst. Die Aufmerksamkeitsspanne in Zeiten des Internets ist sehr gering geworden. Wenn du nicht regelm&#228;&#223;ig die Aufmerksamkeit deiner Fans f&#252;r dich beanspruchst, bist du so schnell vergessen wie die Sieben-Uhr-Nachrichten von gestern.<br />
Allerdings bringt es nichts, deine Fans mit Sinnlosigkeiten zuzuspammen. Du musst auch einen Mehrwert liefern k&#246;nnen f&#252;r die Aufmerksamkeit, die dir deine Fans schenken. Ansonsten bleibst du, wenn &#252;berhaupt, nur in schlechter Erinnerung.</p>
<h4>4.Sei kontaktfreudig</h4>
<p>Es wird immer wieder vorkommen, dass Leute den direkten Kontakt aufgrund deiner k&#252;nstlerischen Arbeit mit dir suchen. Nutze diese Chance.<br />
&#220;berleg mal selbst: W&#252;rdest du eher zu einem Konzert von jemandem gehen, mit dem du dich schon unterhalten hast, oder zum Konzert eines Musikers, den du nur vom Namen her kennst?<br />
Indem du anderen Leuten Kontakt mit dir gew&#228;hrst, machst du deine Kunst f&#252;r den einzelnen zu einem pers&#246;nlichen Erlebnisse und erh&#246;hst damit ihren Wert.<br />
Au&#223;erdem ist es nat&#252;rlich ein sch&#246;nes Gef&#252;hl, von Fans umgeben zu sein. <img src='http://alicehive.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Lass dir die Laune nicht von Kritikern verderben. Es wird immer Leute geben, die das ablehnen werden, was du wie machst, selbst wenn es tausend andere Leute gibt, die es aus den gleichen Gr&#252;nden toll finden. Nicht nur, dass du es nicht jedem recht machen kannst, du brauchst es auch gar nicht. Wenn du 5 Leute findest, die an deinem Werk gefallen finden, findest du auch bald 10 oder 100. Oder 1000.</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 23.Juli 2009</p>


<p>Keine verwandten Artikel gefunden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alicehive.de/nischen-in-zeiten-des-internets/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
