Audioformate: Was ist was?

Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig manche Musiker sich mit Audioformaten auskennen. Die gängigsten Formate auseinanderzuhalten, ist nicht nur sehr simpel, sondern auch nervenschonend, wenn man am Computer mit Musik arbeiten will – und sei es nur, dass man den Track des eigenen Albums auf eine Musikplattform hochladen will.

Generell kann man zwischen komprimierten Audioformaten und unkomprimierten Audioformaten unterscheiden.

Unkomprimierte Formate

Unkomprimierte Formate im Audiobereich haben wie unkompromierte Formate im Allgemeinen folgende Eigenschaften:
1.Alle Daten bleiben vorhanden -> Es gibt keinen Datenverlust.
2.Die Dateien sind relativ groß (z.B. 10MB pro Minute).

Ein Vergleich in der Grafikwelt: Bei Pixelbildern wäre ein unkomprimiertes Bild etwa ein Bild mit der Endung .bmp.

WAVE ist das gängige unkomprimierte Soundformat unter Windows. Es trägt die Endung .wav.

AIFF entspricht dem WAVE-Format bei Macs. AIFF-Dateien tragen die Endung .aif.

Komprimierte Formate

Komprimierte Formate haben dagegen folgende Eigenschaften:
1.Die Daten werden zusammengefasst, weshalb Daten (in ihrer Ursprungsform) verloren gehen.
2.Die Dateien sind relativ klein (z.B. 1MB pro Minute).

Ein Vergleich in der Grafikwelt: Bei Pixelbildern wäre ein komprimiertes Bild etwa ein Bild mit der Endung .jpg.

Folgende Komprimierungsarten sind gängig:

MP3 -> .mp3
WMA -> .wma
AAC -> .aac
OGG-Vorbis -> .ogg

Es gibt aber auch verlustfreie Komprimierungsarten, wie FLAC (-> .ogg) und Apple Lossless (-> .mp4).

Komprimiert man eine Audiodatei, kann meistens die kBit-Rate pro Sekunde eingestellt werden. Dabei gilt: Je höher die kBit-Zahl, desto geringer die Kompression. Eine Mp3-Datei, die 256kbit/s hat, hat zwar weniger Verluste, ist aber auch größer als eine 128kbit/s-Datei.

Formate umwandeln

Um Formate umzuwandeln, braucht man nichts weiter als ein Konvertierungsprogramm. Ein bekanntes Programm ist beispielsweise Audiograbber.

Vor kurzem habe ich allerdings ein Programm entdeckt, dass mir noch besser gefällt:

Spesoft Audio Converter

Einfacher geht es kaum: Dateien anwählen, Zielordern auswählen und angeben, welches Format man haben möchte. Der Spesoft Audio Converter kann Audiodateien in folgende Formate umwandeln: WAV, APE, MP3, WV, FLAC, AMR, OGG, AIFF, WMA, AU, MP4 und MMF.
Mehr Informationen zum Spesoft Audio Converter + Downloadmöglichkeit gibt es hier: Spesoft Free Audio Converter

Veröffentlicht am 15.August 2009

Rock im Park 2009

Als ich den Bandplan für Rock im Park 2009 sah, wusste ich, dass ich dort unbedingt hinmusste. Ich zähle neun Bands als meine Lieblingsbands, und gleich drei von ihnen würden dieses Jahr bei RIP auftreten: Limp Bizkit, Korn, Slipknot. Dazu einige andere sympathische Bands, zu deren Einzelkonzerte ich wohl sonst nicht gegangen wäre, von denen ich aber jeweils ein paar spitzenmäßige Songs kannte: Placebo, The Killers, Pain, Reamonn;

Camping

Als ich Freitag gegen Mittag auf dem Campinggelände eintraf, war ich überrascht, dass ich trotz Überfüllung noch einen einigermaßen nahegelegenen Zeltplatz erwischte. Er lag zwar etwas am Hang, weswegen ich nachts auch immer etwas nach unten rutschte, und auf einer Froschkolonie (hab ich erst später festgestellt), aber das war nicht weiter störend (da spreche ich allerdings nur für mich, nicht für die Frösche).

Wer denkt, Zelten ist nur Zelten, irrt sich gewaltig, wenn er diesen Glauben auf das RIP-Zelten überträgt. Das Campinggelände öffnet Donnerstag früh. Um sich gute Plätze zu sichern, reisen tausende von Besuchern schon einen Tag früher an. Nun gilt es, sich die Zeit bis zum Festivalbeginn zu vertrödeln. Auf kreative Weise.

Wenn man den RIP-Zeltplatz betritt, kommt man sich so vor, als würde man ein komplett neues Land betreten – in dem die Regeln des Spaßes gelten, in dem es keine Sorgen gibt, sondern lediglich Ideen, Gemeinschaft, Musik und Gründe zum Feiern. Das hört sich seltsam an (und ein bisschen sektenhaft :) )), aber genauso ist es. Als die erste Stunde vorbei war, nachdem ich das Gelände betreten hatte, hatte ich schon jemanden kotzen sehen, war von einer selbsternannten Jury als „hot“ bewertet worden, und hatte jemanden Unbekannten umarmt.
Mit dem Anstieg des Alkoholpegels und der Müdigkeit nahm die Kreativität in den nächsten Tagen zwar etwas ab, man konnte aber trotzdem noch eine Menge erleben.

Konzerte

Das RIP-Programm war für mich geradezu perfekt. Jeden Tag eine andere meiner Lieblingsbands, davor ein paar optionale Sachen und davor eine Menge Zeit zum Ausruhen.

Limp Bizkit

Limp Bizkit war gleich am Freitag am Start. Darauf hab ich mich besonders gefreut, weil es für Limp Bizkit ein historisches Konzert war: Die Wiedervereinigung.
Obwohl sie eine längere Pause hinter sich hatten, traten sie absolut routiniert auf, als hätte es die Trennung nie gegeben.
Was bei dem Konzert etwas störte, war der basslastige Sound, in dem Fred Dursts Stimme und die Gitarren etwas untergingen.
Außer Eat You Alive und Behind Blue Eyes wurde nichts von den letzten zwei Alben gespielt (vom letzten Album The Unquestionable Truth I also gar nichts, was ich etwas schade fand).
Nach dem exzessiven Herumspringen während Take A Look A Round, verließ mich beim letzten Song Rollin’ dann etwas die Kraft.
Mit dem Loop „Fuck Limp Bizkit“ im Hintergrund verließen sie schließlich die Bühne. Ein exzellenter Auftakt.

Korn

Die Alternastage, der Platz auf dem sich die zweigrößte Bühne befand, war gerammelt voll, als ich mich nach vorne bugsierte, um einen Platz vor dem Wellenbrecher zu ergattern.
Während der Zeit, in der ich still in der Menge wartete, wurde ich ziemlich aufgeregt. Es war spät, die Stimmung war toll, ich hatte einen guten Platz. Korn würde gleich auftreten.
Mit einem einfachen aber extrem stimmungsvollen Intro zum Song „Right Now“ begann dann das Konzert. Ich wusste kaum was cooler war – der Drummer, der während des Spielens immer wieder seinen Stick hochwarf oder Jonathan Davis, der Sänger, der in einem Camouflage-Schottenrock auf die Bühne kam (und darin absolut cool aussah) und sich an seinem am Boden befestigten Mikrophonständer festhielt um auf und ab zu springen.
Der Sound in der Alternastage war genau richtig. Hart, klar, rockend. Dass die Menge so abgehen würde wegen ein paar alten Korn-Songs (auch Korn spielte lediglich einen einzigen Song von ihren beiden letzten Alben – Coming Undone), hätte ich nicht gedacht.
Mit „Another Brick In The Wall“ spielten sie einen Coversong und aus dem Rhythmus von Coming Undone wurde eine kleine Sequenz von „We Will Rock You“.
Ein wenig habe ich „Twisted Transistor“ vermisst und ein Song aus dem letzten Album wäre auch nicht schlecht gewesen. An sich war die Setlist allerdings gut getroffen.

Slipknot

Während The Prodigy (furchtbar laut) schlich ich mich nach vorne, um mir einen möglichsten guten Platz zu sichern. Ich schaffte es bis zwei Meter vor die Bühne. Nach The Prodigy (was haben die eigentlich bei einem Rock-Festival als Headliner zu suchen?) fing es plötzlich an, übel zu regnen. Ich fühlte mich, als würde ich in einem Wasserfall stehen. Gegen Ende konnte ich kleine Hagelkörner auf mich niederprasseln spüren. Das ganze dauerte wohl nicht länger als fünf Minuten – wer aber wie ich keine Regenkleidung anhatte, war innerhalb der Zeit restlos durchgeweicht. Ich konnte mein T-Shirt regelrecht auswringen. Da es zu dem Zeitpunkt nicht gerade warm war, war das kaum ein Spaß, auch wenn es als einer der absurdesten Regenfälle in meine Erinnerungen eingehen wird. Gut, wenn man in der Menge steht: Kurz nach dem Regenguss wurde ich zum Gruppenkuscheln eingeladen. Körperwärme rules!
Dann, endlich kamen die neun Jungs von Slipknot auf die Bühne. Einer nach dem anderen. Ich stand in etwa zwei Meter vor der Absperrung. Die Kälte war plötzlich irrelevant geworden.
Dann ging es los. „SIC“ – Und das Chaos brach aus. Unkontrollierbare Massenbewegungen rissen mich mit. So muss sich ein Wassertropfen in einem Sturzbach fühlen. Innerhalb der nächsten fünf Sekunden hatte ich entschieden, dass ich nicht für das Chaos gekommen war und machte mich auf den Weg zurück. Gut, dass die Leute bei Konzerten gnädig sind, wenn man sich zurückdrängt (im Gegensatz dazu, wenn man sich vordrängt). Ich war in Kürze auf einem Platz, von dem aus ich alles sehen konnte, aber genug Platz hatte, um mich exzessiv zu bewegen. Und mit exzessiv meine ich exzessiv.
Normalerweise bin ich der Typ, der das Konzert von Lied Nummer 1 bis Lied Nummer 17 mit erhobenen Armen durchspringt und sich dann auf den am den Waden- und Schultermuskelkater am nächsten Tag freut. Bei diesem Konzert wurde ich aber so mitgerissen, dass das mir das nicht mehr reichte. Ich war selbst von meiner Bewegungskreativität überrascht. Bisher war Slipknot für mich nie wirklich Bewegungs-, sondern eher Nachdenk- und Grübelmusik gewesen. Besonders gefreut hat es mich, dass ich nicht die einzige war, die so abging. Dafür erntete ich von allen Seiten besorgte Blicke. Wahrscheinlich hofften sie, dass ich den Erschöpfungstod starb, noch bevor ich versuchen konnte, sie anzuspringen.
Ein Wahnsinnssong folgte auf den anderen. Lediglich „All Hope Is Gone“ hätte ich der Setlist noch gerne hinzugefügt. Im Gegensatz zu Limp Bizkit und Korn waren bei Slipknot auch Songs des neuen Albums vertreten: Sulfur, Dead Memories und Psycho(-„Fucking!“-)social.
Slipknot ist ja bekannt dafür, eine sehr actionreiche Show zu liefern. Bei neun mit Masken verkleideten Leuten, ist es völlig klar, dass nicht jeder immer was zu tun hat. So ist mir aufgefallen, dass der Live-Vorteil bei Slipknot der ist, dass man alle im Blick hat. Bei Live-Aufnahmen wird oft ziemlich hektisch zwischen den Bandmitgliedern hin und hergeschalten, damit man jeden mal zu Gesicht kriegt. Dadurch fehlt einem aber etwas der Überblick.
Vor dem Song „Everything Ends“ ließ Corey ein paar Worte fallen, die mich sehr bewegten („Some of you know what it’s like to be called a freak, a misfit“… “YOU ARE YOUR OWN FUCKING DESTINY!”). Leider hat das niemand online gestellt. Das würde ich zu gerne noch mal sehen/hören. Spätestens ab dem Song war ich in ekstatischer Stimmung.

Placebo + The Killers

Placebo und The Killers traten am Samstag direkt hintereinander auf der Center Stage auf. Zu Placebo kam ich etwas später, bei The Killers ging ich früher, um mir rechtzeitig einen guten Platz für Korn zu sichern.
Bei beiden Bands litt meine Unterhaltung etwas daran, dass ich zu wenig Songs kannte. Während das bei Placebo trotzdem noch erträglich und interessant war, begann ich mich bei The Killers zu langweilen. Obwohl The Killers die aufwendigste Lightshow des ganzen Festivals hatten, kam der Live-Flair nicht annähernd rüber. Die Show war in etwa so unpersönlich wie ein Auftritt in einem Fernsehstudio. Die Interaktion mit dem Publikum gleich null. Die Emotion kam nicht rüber. Ich fühle mich nicht angesprochen.

Juliette Lewis

Ganz anders war das bei Juliette Lewis, von der ich keinen Song kannte und die Sachen spielte, die nicht wirklich meinem Stil entsprachen, die es aber trotzdem schaffte, mich mitzureißen. Juliette Lewis spielte am Samstag Nachmittag und brauchte definitiv keine aufwendig Lightshow, um sich auszudrücken. Die Frau hatte einfach Spaß und das merkte man.

Sonstige

Marilyn Manson verlangte das Handy eines Fans und rief damit jemanden aus dessen Adressbuch an. Definitiv lustig zuzusehen.
Die Stimmung bei Reamonn war absolut super. Sogar mit den ruhigsten Balladen machte er immernoch mehr Stimmung als der Sänger der Killers.
Zu Pain kam ich leider etwas zu spät. Da sie nachmittags in der Clubstage auftraten, hatten sie kaum Spielzeit. Immerhin war der Sound genial und man kam im Nu nach vorne.
Die junge Punkband YouMeAtSix ist zwar nicht mein Stil, aber einer der beiden Gitarristen ging so ab, dass ich kaum meine Augen von ihm lassen konnte.
Billy Talent hab ich leider nur so am Rande mitbekommen. Bei den letzten Songs hatte ich aber etwas Zeit und konnte richtig abgehen.

Nervensägen

Wenn mich etwas nervt in einem Konzert, dann sind das Leute, die keine Rücksicht auf mich nehmen. Da war zum Beispiel der Typ, der sich, bei Slipknot plötzlich 5cm hinter mich stellte und mir ständig seinen Arm in den Rücken drückte.
Nicht zu vergessen, die Jungs, die hinter mir bei Limp Bizkit anfingen, dort einen Pogo zu beginnen, wo nicht annähernd Platz dafür war (nach einer kleinen Brüll-Attacke meinerseits haben sie sich dann verzogen :) ). – You don’t want to mess with me when I’m angry. -

Dass Pogos in der Menge auch funktionieren können, bewiesen die Korn-Fans: Grandiose Stelle im Song: Pogo öffnet sich, die Pogo-Teilnehmer machen nur innerhalb des Pogos Chaos, grandiose Stelle vorbei, Pogo schließt sich. Jeder hat wieder Platz.

Diebe

Am Montag, dem Tag der Abreise, wurde mir mein Rucksack mit Inhalt geklaut (ich hatte gerade gepackt), als ich etwa fünf Minuten abwesend war, um auf’s Klo zu gehen.
Gut, dass ich nichts wertvolles dabei hatte (von dem persönlichen Wert mal abgesehen). Ich frage mich, was die Diebin (sie wurde beobachtet) mit den verdreckten wertlosen Sachen anfangen möchte.
Auch war ich bei weitem nicht die einzige, die einem Diebstahl zu Opfer fiel. Am letzten Tag wurden bereits früh die Absperrungen aufgebrochen, den Sicherheitskräften war es egal, wer das Gelände betrat (schon am Abend zuvor war das nicht mehr überprüft worden). Somit hatte jeder, der wollte freien Zugang zum Gelände. Das lud geradeso zum Klauen ein.

Fazit

Ein bisschen nass zu werden, 135€, Begegnungen mit der dunklen Seite und ein paar Lädierungen, das ist der Preis, den man zahlen muss, wenn man seine Lieblingsmetalbands live und in der Menge auf einem Festival sehen möchte. Hat sich’s gelohnt?
Verdammt, ja!!

Veröffentlicht am 8.Juli 2009

Rock-Sampler Online!

Um nicht nur Musiker, sondern auch Musikhörende anzusprechen, hatte ich eigentlich geplant, in Zukunft die ein oder andere unbekannte Band anhand ein oder zwei Downloadtracks vorzustellen. Da es aber unglaublich selten vorkommt, dass ich eine Band wirklich restlos empfehlen kann, hab ich mir etwas anderes ausgedacht:
Anstatt Bands vorzustellen, von denen ich nur 10% der Songs gut finde, sammle ich lieber die Top-Songs und stelle sie zu einem Top-Sampler zusammen. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass für euch etwas dabei ist, gleich um einiges größer.

Gedacht, getan. Der erste Sampler ist nun fertig und kann in der Rubrik Media angehört heruntergeladen werden.

Alice Hive CC Rock Vol.1

Veröffentlicht am 1.Juli 2009

GEMA reformieren – jetzt Petition unterzeichnen!

Wir haben es alle mitbekommen: Die Gesetze des Musikbusiness verändern sich gerade grundlegend. Ein Koloss wie die GEMA braucht aber eine Weile, um sich in Bewegung zu setzen. So hinkt die GEMA den Entwicklungen im Musikbusiness immer weiter hinterher – zum Leidwesen der Musiker, die neue nicht-tradtionelle Wege beschreiten wollen und müssen.
Eine Petition soll nun das Thema in die Öffentlichkeit bringen und eine Reformierung der GEMA einläuten. Schon jetzt haben mehr als 73000 Menschen unterzeichnet. Doch natürlich zählt immer noch jede Stimme.

Informationen und Unterzeichnungsmöglichkeit

Um die Petition unterzeichnen zu können, brauchst du lediglich einen Account bei Bundestag.de. Nach der Erstellung des Accounts kannst du dort auch weitere Petitionen unterschreiben.

Die Petition läuft noch bis zum 17.Juli 2009.

Veröffentlicht am 27.Juni 2009

50 Zitate über Musik

Veröffentlicht am 11.Februar 2009

50 Einsichten, Weisheiten, Meinungen, Standpunkte, Gedanken über die Musik.

01. Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie.
Beethoven

02. Die Musik spricht nicht die Leidenschaft, die Liebe, die Sehnsucht dieses oder jenes Individuums in dieser oder jener Lage aus, sondern die Leidenschaft, die Liebe, die Sehnsucht selbst.
Richard Wagner

03. Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde.
Albert Einstein

04. Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.
Gustav Mahler

05. Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
Victor Hugo (Danke @ArbeitsrechtSW)

06. Die Musik aber ist der wichtigste Teil der Erziehung: Rhythmen und Töne dringen am tiefsten in die Seele und erschüttern sie am gewaltigsten.
Platon

07. Es ist nicht erforderlich, Musik zu verstehen. Man braucht sie nur zu genießen.
Leopold Stokowski

08. Malerei verwandelt den Raum in Zeit, Musik die Zeit in Raum.
Hugo von Hofmannsthal

09. Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen.
Isaac Stern

10. Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.
Yehudi Menuhin

11. Wer das Geheimnis der Töne kennt, kennt das Mysterium des ganzen Weltalls.
Hazrat Inayat Khan

12. Es wird so viel über Musik gesprochen und so wenig gesagt. Ich glaube überhaupt, die Worte reichen nicht hinzu, und fände ich, dass sie hinreichten, so würde ich am Ende keine Musik mehr machen. (Diese Worte lasse ich jetzt einfach im Raum stehen – setze mich wieder hin und lasse die Musik für sich sprechen …)
Felix Mendelssohn Bartholdy

13. Gott ist der höchste Musiker. Ich bin nur das Instrument, auf dem er spielt.
John McLaughlin

14. Meine Musik wird am besten von Kindern und Tieren verstanden.
Igor Strawinski

15. Über Musik zu sprechen ist wie über Architektur zu tanzen.
Steve Martin

16 .Musik ist die Beschreibung der Welt ohne Worte und Begriffe. Sie ist die Philosophie der Gefühle.
Carl Ludwig Schleich

17. Musik und Rhythmus finden ihren Weg zu den geheimsten Plätzen der Seele.
Platon

18. Die Berührung zwischen Gott und der Seele ist Musik.
Bettina von Arnheim

19. Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen.
Franz von Assisi

20. Musik, auch die am festesten geformte, ist eigentlich grenzenlos.
Carl Nielsen

21. Die Aussage von Musik sollte keine andere sein, als die Herrlichkeit von Gott und die Wiedergeburt der Seele.
Johann Sebastian Bach

22. Musik kann das Unbestimmbare bestimmen und das Unkommunizierbare kommunizieren.
Leonard Bernstein

23. Jede Musik kommt von Gott.
Johnny Cash

24. Musik unterscheidet sich nicht vom mir. Das bin ich… Du musst die Musik operativ entfernen.
Ray Charles

25. Kein Bild, kein Wort kann das Eigenste und Innerste des Herzens aussprechen wie die Musik. Ihre Innigkeit ist unvergleichlich, sie ist unersetzlich!
Friedrich Th. Vischer

26. Keine Kunst wirkt auf den Menschen so unmittelbar, so tief, wie die Musik – eben weil keine uns das wahre Wesen der Welt so tief und unmittelbar erkennen läßt.
Arthur Schopenhauer

27. Ein Chanson ist ein Gemälde des Lebens in drei Minuten.
Juliette Greco

28. Einige sagen, man könne ohne Musik, ohne Theater, ohne Gedichte, ohne Literatur leben. Aber das ist nicht so. Ich sage immer, von einer Musikschule kommen gewöhnlich keine Kriminellen.
Yehudi Menuhin

29.Gute, wahre, echte Musik spiegelt die Abgründe und Frustrationen, die Leiden und Leidenschaften der Menschen wider und hebt sie auf eine andere Ebene.
Yehudi Menuhin

30.Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschheit.
Henry Wadsworth Longfellow

31.Das Leben eines gebildeten Menschen sollte mit Musik und Nicht-Musik
so abwechseln wie mit Schlaf und Wachen
Novalis

32.Pflege der Musik, das ist die Ausbildung der inneren Harmonie.
Konfuzius

33.Das unaussprechlich Innige aller Musik (…) beruht darauf, dass sie alle
Regungen unseres innersten Wesens wiedergibt, aber ganz ohne die Wirklichkeit
und fern von ihrer Qual.
Arthur Schopenhauer

34.Die guten Musiker sind alle Einsiedler und außer der Zeit.
Friedrich Wilhelm Nietzsche

35. Die Musik ist der vollkommenste Typus der Kunst: Sie verrät nie ihr letztes
Geheimnis.
Oscar Wilde

36.Ein Musikwissenschaftler ist ein Mann, der Musik lesen, sie aber nicht hören
kann.
Sir Thomas Beecham

37. Musik besitzt den Zauber eine wilde Brust zu besänftigen, einen Fels zu erweichen und eine knorrige Eiche zu beugen.
William Congreve

38.Musik ist die Sprache der Menschlichkeit, wann immer und wo immer sie erklingt. In ihrer Gegenwart sind wir eins.
Charlotte Graf

39. Es gibt sehr wenig Musik, die sofort erfasst werden kann. Ich bin bestürzt darüber, dass viele Leute Musik nur um der Gedanken willen lieben, die sie in ihnen beim Zuhören weckt. Sie stellen sich wundervolle Szenen vor, (…). Das macht ihnen Vergnügen, aber es ist doch nicht die Musik, die sie erfreut, sondern die von der Musik angeregten Assoziationen. Das Höchste an Nutzen und Freude beim Anhören von Musik liegt viel tiefer: in der Wertschätzung und Liebe zu den Melodien um ihrer selbst willen, zum Erregenden der Rhythmen, zur Faszination der Harmonie um ihrer selbst willen; in der überwältigenden Befriedigung, die uns ein gut gebautes Musikstück gibt.
Benjamin Britten

40.Ich bin dafür, die Dinge im Geheimnisvollen zu belassen, und ich habe nie Vergnügen daran gefunden, etwas zu verstehen. Wenn ich etwas verstehe, kann ich nichts mehr damit anfangen. Deshalb versuche ich, Musik zu machen, die ich nicht verstehe und die auch für andere Menschen schwer zu verstehen ist.
John Cage

41. Musik wird nicht gemacht und sie sollte nie gemacht werden, damit man sie versteht, sondern damit man sie erlebt.
Manuel de Falla

42.Viele Komponisten aber pflegen zu vergessen, dass Musik vor allem eine darstellende Kunst ist. Und die Sinfonie ist ihr höchstentwickeltes Ausdrucksmittel.
Hans Werner Henze

43. Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf, eine Welt, die nichts gemein hat mit der äußeren Sinnenwelt, die ihn umgibt und in der er alle Gefühle zurückläßt, um sich einer unausprechlichen Sehnsucht hinzugeben.
E.T.A. Hoffmann

44.Musik ist spirituell. Das Musikgeschäft ist es nicht.
Van Morrison

45. Es ist mir lieber, jemand singt falsch, als daß er überhaupt nicht singt.
Peter Maffay

46.Ich konstruiere nicht irgendwelche Geheimnisse, die nur von Musikologen herauszufinden sind. Ich arbeite für die Ohren.
Kaija Saarihaho

47.Über Musik zu reden ist ein wenig so, wie wenn man einen Witz erklärt: Man hat intuitiv schon verstanden, was nun mühselig in Begriffe gefasst wird. Musik ist eben die Sprache jenseits der Sprache.
Dietrich Schwanitz

48.Die Musik soll das subtilste Mittel sein, das bis ins Innerste des Menschen vordringt, durch seine Haut, durch seinen Körper, nicht nur durch die Ohren, und die ihn vibrieren lässt. Sie ist der wichtigste Mittler zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer.
Karlheinz Stockhausen

49.Musik ist spirituell. Das Musikgeschäft ist es nicht.
Van Morrison (Danke @delay1)

50.Musik kann die Welt verändern.
Ludwig van Beethoven