Wie lange dümpeln deine Songs schon auf dem gleichen Level vor sich hin? Egal, ob deine Songs mittelmäßig, unter- oder überdurchschnittlich gut sind, wenn du nicht mehr zufrieden mit deiner Songwriting-Entwicklung bist, hilft vor allem eines: die eigenen Fähigkeiten zu verbessern.
In diesem Artikel habe ich sieben breit angelegte Strategien aufgeschrieben, die dir dabei helfen können, deine Songwritingfähigkeiten über kurz oder lang zu verbessern:
Wie übt man Songwriting? Tja, einfach, indem man Songs schreibt (manchmal sind Lösungen eben doch einfach).
10000 Stunden Übung soll man anscheinend dafür benötigen, um eine Fähigkeit „beherrschen“ zu können. Das glaube ich persönlich zwar nicht (außerdem: definiere mal „beherrschen“), aber mit dem Grundtenor stimme ich natürlich überein: Übung = Fähigkeitensteigerung.
Allerdings habe ich bewusst nicht nur „üben“ geschrieben, sondern auch noch „regelmäßig“. Dabei geht es mir gar nicht so sehr um die Häufigkeit, sondern um die Einstellung, die man mit der Regelmäßigkeit gewinnt. Um etwas zu üben (gerade, wenn es eine anspruchsvolle Tätigkeit ist), muss man oft zuerst gegen einen inneren Widerstand kämpfen. Wenn du nicht regelmäßig übst, sondern nur dann, wenn es gerade besonders angenehm ist, gewöhnst du dir an, dem Widerstand aus dem Weg zu gehen.
Langfristig gesehen kann es sein, dass du damit viele Momente verpasst, in denen du vielleicht inspiriert gewesen wärst und besonders gute Ergebnisse erzielt hättest, einfach weil du dich nicht durch den Widerstand gekämpft hast.
Trial And Error ist zwar eine funktionierende Prozedur, aber warum jeden Fehler selbst noch einmal machen, wenn andere ihn nicht nur schon gemacht haben, sondern auch schon daraus gelernt haben?
Andere Songwriter haben ihre Erfahrungen und Erkenntnisse bereits aufgeschrieben und teilen gerne ihr Wissen mit dir. Zum Beispiel in Songwriting Blogs. Aber auch in Büchern wurde das Thema Songwriting bereits ausgiebig behandelt.
Zwei Bücher, die ich selbst gelesen habe und empfehlen kann: 6 Steps to Songwriting Success: The Comprehensive Guide to Writing and Marketing Hit Songs (Jason Blume) und Songtexte schreiben. Handwerk und Dramaturgie im Songwriting
(Masen Abou-Daken)
Eine weitere Möglichkeit von anderen zu lernen, ist es, sich ihre Werke direkt anzusehen und selbst zu analysieren. Zum Beispiel:
- Was ist das tolle an diesem Refrain?
- Wie schafft es der Künstler, die Aufmerksamkeit des Hörers zu erregen?
- Was ist der besondere Hook an diesem Song?
- Wie unterscheiden sich einzelne Songparts voneinander?
…
Beachte aber auch, von wem du lernst. Von vielen Songs und Bands lässt sich etwas lernen, aber nicht von allen das gleiche. Wenn du lernen möchtest, Musik mit Erfolgspotential zu schreiben, macht es keinen Sinn, die Songs von der Proberaumband im Nachbargebäude zu analysieren. Und wenn du lernen möchtest, besonders experimentelle Musik zu schreiben, bringt dir ein Blick in die Charts kaum etwas.
Manche Zeitgenossen werden erst nach einer Flasche Bier oder einem Joint richtig kreativ. Der Grund davon ist simpel, dass man mit Drogenkonsum den „inneren Zensor“ (die kritische Gedankenstimme der linken Gehirnhälfte) ruhiger stellen kann.
Dein Körper soll aber nicht leiden unter deiner Tätigkeit, sondern erblühen! Deswegen ist mein Vorschlag, einfach zu lernen, wie man den inneren Zensor ohne Drogen zum Schweigen bringt.
Eine offensichtlicher Weg ist Meditation. Wenn du schon mal erfolgreich meditiert hast, weißt du, wie es ist, wenn die Gedankenstimme im Kopf nichts mehr zu sagen hast. Regelmäßige Meditation kann dir auch im Alltag dabei helfen, schneller zur Ruhe zu kommen und störende Gedanken loszulassen.
Auch andere Dinge können helfen, dein Bewusstsein zu entwirren: etwa eine Ernährungsumstellung (schon bemerkt, wie sich bestimmte Nahrungsmittel auf dein Bewusstsein auswirken?), Sport und Bewegung, Abstinenz von Alkohol, Nikotin, Koffein und Drogen allgemein (wenn dein Bewusstsein schon relativ klar ist, ziehen dich solche Stoffe sonst wieder nach unten), tiefes Atmen und ein bewussterer Lebensstil (z.B. bewusstes Konsumieren) an sich.
Es gibt außerdem einige andere Möglichkeiten, den Kopf frei zu bekommen.
Wann hat man die besten Ideen? Richtig. In unpassenden Momenten. Sind dir schon Ideen verloren gegangen, weil du sie unter der Dusche, auf einer Party oder beim Joggen hattest? Wenn du nicht bereits sehr reich bist, kannst du es dir nicht leisten, weitere 1-Million-Euro-Ideen zu vergessen.
Gute Ideen sind das Potenzial für gute Songs. Deswegen: Seit bereit für die Inspiration – darauf, dass sie jede Sekunde eintreffen könnte. Trage immer einen Block und einen (funktionierenden!) Stift bei dir. Wenn ein Block zu viel Umstände machen würde, kann auch ein Stück Papier genügen.
Als Musiker hast du idealerweise auch noch immer einen Recorder bei dir, mit dem du Melodiefetzen, die dir in den Sinn kommen, aufnehmen kannst. MP3-Player haben oft eine Recordingfunktion und sind daneben auch noch klein und handlich.
Um Songs zu entwickeln, jammen viele Musiker allein oder in der Gruppe vor sich hin, bis aus einzelnen Melodien und Rhythmusgerüsten schließlich etwas Zusammenhängendes entsteht. Es ist keine Schande, sich niemals Gedanken über die Struktur eine Songs oder die Optimierbarkeit bestimmter Melodien zu machen, ab einem gewissen Ehrgeiz macht es aber Sinn, sich mit den eigenen Vorgehensweisen auseinanderzusetzen.
Wenn du nämlich zu lange im selben Verfahren feststeckst, kann es sein, dass du immer mit den gleichen Lösungen aufkreuzt. Dadurch kann es sein, dass deine Songs langweilig oder zumindest sehr berechenbar werden.
Deinen Songwriting-Prozess zu erneuen kann dir auch dabei helfen, neue Inspiration zu finden.
- Wie wäre es, mal auf der Gitarre zu komponieren, anstatt immer nur mit dem Keyboard?
- Wie wäre es, mal mit dem Beat anzufangen, statt mit der Melodie?
- Wie wäre es, mal einen Blick in ein Harmonielehrebuch zu werfen, anstatt zu improvisieren?
- Wie wäre es, mal bestimmte Wörter aus deinem Text zu verbieten – oder ein paar Wörter zur Bedingung für einen neuen Text zu machen?
- Wie wäre es, mal einen Song in mehreren Sessions zu schreiben, anstatt an einem Abend?
- Wie wäre es mal mit einer Kollaboration mit einem anderen Musiker?
Möglichkeiten, einen Song zu schreiben, gibt es mindestens so viele, wie es Songwriter gibt. Auch hier kannst du viel von anderen lernen. Vielleicht findest du ja sogar Informationen darüber, wie deine Lieblingsband bei ihrem Songwriting-Prozess vorgeht (ich bin nicht die einzige bloggende Musikerin).
Generell kann es helfen, seine Ohren mit anderen Sounds und seine Gedanken mit andere Worten zu erfrischen. Das fördert nicht nur die Inspiration, sondern auch die Fähigkeiten.
Beispielsweise könntest du ein anderes Genre ausprobieren.
Wenn du Rockmusik schreibst, hast du schon mal einen meditativen Ambienttrack geschrieben? Oder wie wäre es mal mit einem klassischen Arrangement, wenn du sonst nur Electro-Pop schreibst?
Eine weitere Idee ist es, ein neues Instrument zu lernen, um es besser zu verstehen und damit auch besser komponieren zu können. Das ist zwar etwas aufwändiger, hat aber dafür noch weitere Verwendungen: Schließlich könntest du das neue Instrument auch selbst einspielen bzw. bei Live-Auftritten einsetzen, wenn du live unterwegs bist.
Es gibt noch viele weitere Dinge, die du ausprobieren kannst. Mir fallen jetzt noch ein:
- Musik für einen Film, ein Computerspiel schreiben
- mehrere Tracks zu einem Thema schreiben
- Musik zu einem Buch, einem Text, einem Gedicht schreiben
- eigene Sounds kreieren und für die Komposition benutzen
- Sounddesigning lernen
- Songs im Stil eines bestimmten Künstlers komponieren
Aber es gibt sicherlich noch mehr.
Wenn du an deinen Fähigkeiten feilen möchtest, kann eine Meinung von jemand anderem über deine Fähigkeiten dir dabei helfen, den Überblick zu bewahren. Man selbst hat nie den Abstand, auf den es ankommt, wenn es darum geht, seine eigenen Fähigkeiten zu beurteilen. Andere Leute achten auf andere Dinge und können dir deswegen in Bereichen weiterhelfen, in denen du sonst nur schwer weiterkommen würdest.
Dabei ist jede Meinung gefragt, solange sie nur konstruktiv ist. Kritiken von Leuten, die deine Fähigkeiten generell in Frage stellen oder ihre Vorschläge nicht artikulieren können, kannst du getrost ignorieren.
Am besten ist es auch, wenn du Leute fragst, die mit dem Genre deiner Musik generell was anfangen können. Schließlich bringt es dir nichts, zu wissen, dass der Reggae-Typ deinen Gothic-Song „zu depressiv“ oder der Blues-Gitarrist deinen Techno-Song „zu elektronisch“ findet.
Ansonsten kannst du jeden fragen, egal, ob Musik-Laie oder –Profi, egal ob Fan oder Ersthörer. Da jeder sein individuelles Ohr hat, werden jedem auch unterschiedliche Dinge auffallen und unterschiedliche Hinweise für dich haben, die dir helfen können, deine Fähigkeiten zu verbessern.
Um die einzelnen Meinungen (die sich manchmal auch widersprechen werden) zusammenzutragen, reicht es, alle zusammen in einem Dokument zu notieren und als Inspirationsliste für deine nächsten Werke zu nutzen.
Sicherlich gibt es noch mehr Dinge, die du tun kannst, um dein Songwriting zu verbessern. Während einige Ideen sich sofort umsetzen lassen, braucht es für andere etwas Zeit und für einige ein bisschen Mühe. Vielleicht unterscheiden sich schon hier die Leute, die mit ihrem Songwriting letztlich erfolgreich werden und die, die es nicht werden: Die Leute, die den Willen zum Erfolg haben, sind eher bereit, ihre Zeit und Kraft für ihre Fähigkeit zu investieren, als die, denen dieser Wille fehlt.
Veröffentlicht am 9.April 2010
Es war wohl nur eine Frage der Zeit bis die Anwälte von Musiker in deiner Stadt auch meine Seite im Visier haben würden. Da bisher fast jede Seite Musiker-In-Deiner-Stadt.de-Feindliche Seite, auf die ich gestoßen bin, nach kurzer Zeit ein Anwaltsschreiben bekommen hat, hat es mich schon fast verwundert, dass ich noch keines erhalten hatte.
Ich hatte nämlich vor ca. einem Jahr selbst einen negativen Beitrag über Musiker-In-Deiner-Stadt.de veröffentlicht. Einige Leser hatten dann in den Kommentaren ihre (ebenfalls überwiegend negativen) Erfahrungen mit dieser Seite geschildert.
Vor etwa einem Monat habe ich nun auch so einen Brief bekommen, in dem darum gebeten wird, bestimmte Teile der Kommentare zu entfernen – ansonsten würden erhebliche Gerichtskosten auf mich zukommen.
Es heißt, die Kommentare seien geschäftsschädigend, da sie unter anderem zum Boykott aufrufen würden.
Tipp an die Anwälte: Wenn ihr keine Geschäftsschädigung wollt, verschickt einfach nicht solche Briefe! Die Diskussion um MIDS bleibt schließlich so lange am Laufen, solange weiter munter solche Briefe herumgeschickt werden.
Nachdem ich für eine Zeit den ganzen Artikel offline gestellt hatte, habe ich ihn jetzt mal wieder online gestellt und dafür alle Kommentare dieses Artikels entfernt (schließlich wurden nur die Kommentare kritisiert). Ich werde auch zu diesem Artikel erstmal keine Kommentare zulassen. Wenn ihr trotzdem Redebedürfnis habt, benutzt einfach das Kontaktformular.
Derzeit hier ein paar Links von Seiten, die ebenfalls einen Brief bekommen haben:
Musiktempel
Ciao.de
Piratenpartei- Forum
Veröffentlicht am 5.Februar 2010
Viele Musiker träumen immer noch das Märchen vom Plattenvertrag bei einem Major Label. Das Märchen besagt: Wer erst einen Plattenvertrag bei einem Major Label hat, lebt glücklich, erfolgreich und finanziell unabhängig bis an den Rest seines Lebens und braucht sich um nichts mehr zu kümmern, als um seine Musik.
„Der Wahrheit“, wie er sich im Netz nennt, hatte nach eigenen Angaben einen Plattenvertrag bei einem Major Label. Seine Erfahrungen konnten sich allerdings nicht mit dem Märchen decken.
Um ein bisschen mehr über seine Zeit bei einem Major Label zu erfahren, habe ich ihm ein paar Fragen gestellt und auch sehr interessante Antworten erhalten:
Alice Hive: Hallo “Der Wahrheit”, vielleicht könntest du dich erstmal für alle, die dich und deinen Blog noch nicht kennen einmal vorstellen.
Der Wahrheit: Ich bin Musiker in einer Band, die bei einem Major Label unter Vertrag war. Was für viele Bands das große Ziel ist, stellte sich für uns als große Enttäuschung heraus. Und wir waren nicht die einzigen mit diesen Erfahrungen. Über meine Erfahrungen schreibe ich in meinem Blog.
Alice Hive: Welche Erfahrungen hast du in der Zeit gemacht, in der du einen Major-Deal hattest, über die sonst nicht so berichtet wird?
Der Wahrheit: Das ist natürlich zu viel, um es ein wenigen Sätzen zu sagen. Aber fast jede Band, die schon länger zusammen Musik macht, ist bestimmt einmal dem Macker begegnet, der ihnen erzählt hat, wen er alles kennt, wie groß er sie rausbringen kann und was für ein riesiges Potential die Band hat. In der Musikindustrie tauchen genau dieselben Leute auf, nur mit mehr Geld und manchmal sogar einem ehemaligen Erfolg, der zwar nicht ihrer gewesen sein muss, auf den sie aber ihre gesamte Glaubwürdigkeit stützen. Wir wurden teilweise als der Heilsbringer der deutschen Musikbranche gehandelt. Auf unseren bevorstehenden Megaerfolg wurde sogar ein größerer Geldbetrag gewettet. Auf dem Höhepunkt des Hypes – der sich natürlich nur auf die Branche selbst bezog und nichts mit Fans zu tun hatte – wurden wir auf die begehrtesten Partys der Szene eingeladen, speisten wir auf Kosten anderer in den besten Restaurants und träumten natürlich vom Leben als Stars. Denn die Profis mussten es ja wissen.
Als dann die erste Single nicht in Top Ten ging (wie sollte sie auch?), ging man auf Distanz. Erst noch von langfristigem Aufbau gesprochen, war plötzlich niemand mehr zu erreichen. Die Sekretärinnen erzählten uns bei jedem Anruf, es sei gerade niemand am Platz. Auf Rückrufe warteten wir ewig. Man diskutierte angeblich über den zweiten Singlekandidaten. Die Single kam aber nie. Hätten wir nicht einen guten Anwalt gehabt bei den Vertragsverhandlungen, wären wir rechtlich bewegungsunfähig gewesen. Man hätte uns ausbluten lassen. Ausnahmslos alle Bands, die mit uns damals in derselben Situation waren, sind auseinandergebrochen.
Im Nachhinein mussten wir erfahren, wie wir sogar über lange Zeit hinweg von einigen belogen wurden. Unser eigener Manager hat hinter unserem Rücken versucht, Geld abzuziehen, das ihm nicht zustand. Das Musikbusiness verhält sich nach innen wie nach außen: Viel Show, wenig Substanz, viel Gerede, wenig Tat, das Spiel mit den Träumen der Menschen und eine ausgeprägte Abneigung gegen die Realität.
Fairerweise muss man aber auch sagen, dass wir auch viele gute Momente hatten. Wir durften vor zig Tausend Leuten spielen und haben dabei für eine kurze Zeit Geld verdient. Unser Album wurde veröffentlicht und wird immer noch gehört von unseren Fans. Wir hatten viel Spaß auf Tour. Die Groupies waren von Anfang an da. Man hielt uns für Stars. Und das Verhältnis zu anderen Musikern war immer sehr kollegial. Viele sind gute Freunde geworden. (Von den Vertretern der Industrie dagegen so gut wie niemand. Aber wen wundert’s?)
Alice Hive: Welche Botschaft brennt dir für deine Leser am meisten auf der Seele?
Der Wahrheit: Ein Musiker sollte sich absolut bewusst sein, dass ein Plattenvertrag keine Garantie für irgendetwas ist. Das Label muss vertraglich gesehen nicht einmal ein Album veröffentlichen. Viele Bands erleben genau das. Aber dramatischer ist die Tatsache, dass die Labels selbst wenn sie wollen eigentlich gar nicht wissen, wie man einen Newcomer etabliert. Ein typischer Marketingplan besteht aus Radiopromotion, TV-Promotion, Pressepromotion, Internetpromotion und Live-Gigs. Aber die Radios spielen nur noch die Hits der 80er, 90er und von heute. Tina Turner ist allemal besser für die als ein unbekannter Künstler aus Deutschland. Im Fernsehen gibt es auch kaum noch Musik. Und wenn doch mal ein Musikvideo auf MTV läuft, schauen maximal ein paar 14-jährige zu. Die Presse, mittlerweile auch am Kämpfen, bewegt sich häufig in ihrer eigenen Blase. Passt man da stilistisch nicht rein, hilft maximal eine parallel geschaltete Anzeige, oder es wird halt nicht berichtet. Der Internetplan besteht oftmals nur aus der iTunes/Musicload-Bemusterung und einer Website. Und ist man im Bestfall als Vorband einen Monat lang in 3.000er-Hallen unterwegs, erreicht man etwa 70.000 Menschen, von denen sich – auch im Bestfall – etwa ein Zehntel für einen interessieren, hat man 0,01% der Deutschen erreicht. Wie soll dann eine kritische Masse von einer neuen Band erfahren? Die Major Labels haben auch hierauf keine Antwort.
Der “eigentliche” Plan der Major Labels sieht also so aus: Man wirft mit möglichst wenig Aufwand eine Single auf den Markt. Wenn die aus einem unerklärlichen Grund erfolgreich ist, kann man auch das Album bringen und weitermachen. Wenn sie aber – und so ist das meistens – völlig unbeachtet untergeht, versucht man es mit der nächsten Band. Ich weiß, dass die nächsten Hoffnungsträger gerade im Luxusrestaurant sitzen und man ihnen erzählt, sie werden mal ganz groß rauskommen.
Alice Hive: Was kann man sich von einem Plattenvertrag erhoffen? (Und was kann man sich davon nicht erhoffen?)
Der Wahrheit: Einen klitzekleinen Vorschuss, eine Albumproduktion und ein paar Konzerte als Supportact. Im Bestfall zusätzlich ein motiviertes Team mit einem Marketingbudget. Man hat etwa drei Monate, dann wechselt das Team wieder, und alles steht erst einmal still. Selbst die großen Acts müssen das hinnehmen, nur schadet das denen nicht so sehr wie einem Newcomer, der nur vom guten Willen getragen wird. Man hat genau eine Chance erfolgreich zu werden. Und die ist statistisch gesehen auch sehr unwahrscheinlich. Aber es kann klappen. Wenn die Radiosender die Musik doch spielen. Wenn sich das Musikvideo auf YouTube von selbst verbreitet. Wenn in der Zielgruppe ein Hype entsteht.
Ein Plattenvertrag ist kein Erfolg. Das ist ganz wichtig. Sehr viele Bands haben einen Plattenvertrag, und niemand weiß etwas davon. Man sollte sich keine Wunder erhoffen. Auch ein Major Label kocht nur mit Wasser. Da passiert nichts Wundersames, was einen berühmt macht. Die Major Labels kontrollieren auch nicht die Medien, sondern müssen sich da ebenso anbiedern wie jeder andere. Wenn die Medien nicht wollen, wollen sie nicht. Es kommt am Ende doch auf das Produkt an.
Wenn einem das klar ist und man sieht, wie wenig deutsche Newcomer die Labels noch hervorbringen, muss man sich ernsthaft fragen, ob das der richtige Weg ist. Es ist berechtigt zu fragen, was ein Label heutzutage noch tun kann, was man nicht auch selbst tun kann.
Alice Hive: Wie muss man sich das Leben als Musiker mit einem Major-Label-Deal vorstellen?
Der Wahrheit: Zunächst wird man von allen Leuten umworben und mit Komplimenten beworfen. Man kann sich sehr schnell unheimlich wichtig fühlen. Andere Bands fangen an einen zu bewundern. Das ist die Anfangsphase, in der man sich seine Zukunft im großen Whirlpool mit den Frauen und der Champagnerflasche ausmalt.
Das Major Label gibt einem währenddessen zu verstehen, dass man jederzeit bereit stehen muss. Man könnte ja schon nächste Woche von “Wetten dass…?” eingeladen werden. Das Label übernimmt alles. Der Künstler soll warten, bis es richtig losgeht. Dabei ist das fatal. Künstler sollten gerade in dieser Phase so aktiv wie möglich sein, mit den Fans kommunizieren, neue Stücke schreiben (z.B. für das zweite Album), sich um Artwork und Internetauftritt kümmern. Ein guter Manager wird selbst versuchen, Medienkooperationen ins Leben zu rufen. Die beste Einstellung ist die, bei der der Künstler so handelt, als hätte er keinen Label Deal. Letztendlich und insbesondere heute kommt es viel mehr auf die Arbeit des Künstlers an als auf die des Labels.
Sollte es richtig losgehen, ist man tatsächlich viel unterwegs. Auf Konzerten, Radiosender-Touren, Festivals und TV-Auftritten. Hat die erste Single nicht eingeschlagen, sitzt man danach wieder zu Hause und wartet die Diskussion ab. Hat sie eingeschlagen, ist man nur noch unterwegs. Davon kann ich aber nur aus zweiter Hand berichten.
Alice Hive: Welche Wege siehst du für Musiker, die den Weg des Plattenvertrags nicht gehen wollen?
Der Wahrheit: Aus den genannten Gründen würde ich das heute fast jedem Musiker empfehlen. Aber das bedeutet auch, dass man sehr viel selbst machen muss. Wer sich ausschließlich mit Musikmachen beschäftigen will, wird nicht weit kommen. Künstler sollten sich um ihr Image kümmern, sehr viel mit den Fans kommunizieren, Geschäftsleute sein, sich mit den Hilfsmitteln des Internets auskennen und sie aktiv einsetzen, falls möglich viel live spielen, Videos drehen und auf YouTube veröffentlichen und Netzwerke aufbauen. Wer diese Dinge nicht kann, soll sie erlernen oder jemanden finden, der sie übernimmt.
Natürlich gibt es viele Musiker, die das alles tun und trotzdem nicht erfolgreich sind. Das eigentliche Produkt, das heißt die Musik und das Image, steht immer noch im Mittelpunkt. Wenn das niemanden anspricht, helfen auch die anderen Dinge wenig. Aber das war schon immer so. Die Plattenfirmen wissen, dass nur ein sehr kleiner Teil ihrer Künstler erfolgreich wird. Das ist auch ohne Plattenvertrag nicht anders.
Vielen Dank an „Der Wahrheit“ für die ausführlichen und informativen Antworten!
Wer mehr über ihn oder seine Erfahrungen wissen möchte, besucht am besten seinen Blog.
Mehr Informationen über das aktuelle Musikbusiness und neue Strategien für Musiker findet ihr zudem in anderen Musikbusinessblogs.
Veröffentlicht am 13.Dezember 2009
Heute gibt es einen neuen Track von mir. Urprünglich ist der Track jedoch weder neu von mir. Es handelt sich um das mittelalterliche Lied „Greensleeves“.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich dieses Lied als Kind entdeckt habe und versuchte habe, es auf dem Klavier nachzuspielen. Nachdem ich neulich wieder auf das Lied gestoßen bin, hab ich mich entschlossen, eine Coverversion davon zu erstellen.
Ich kann mir vorstellen, in Zukunft, weitere Songs zu covern. Vielleicht habt ihr ja einen Vorschlag, was ich als nächstes covern soll?
Veröffentlicht am 24.Oktober 2009
Alice Hive: Hallo Nils! Vielleicht könntest du dich kurz für alle die vorstellen, die dich noch nicht kennen.
Nils Kolonko: Ja, natürlich. ich bin Nils Kolonko, Bandcoach in Berlin und Buchautor. Habe im August 2008 mein erstes Buch veröffentlicht: “Bandologie – wie man als Musiker seine Band zum Erfolg führt”.
Ich war mal Produktmanager für eine der größten Plattenfirmen der Welt und mache selbst seit vielen Jahren Musik, habe viele Live-Konzerte gespielt und dergleichen. Seit ich 16 Jahre alt bin beschäftige ich mich nahezu ununterbrochen mit Musik und mit Bands. Auch heute noch denke ich eigentlich den ganzen Tag über nichts Anderes nach. Momentan schreibe ich an meinem nächsten Ebook: “101 Marketing-Ideen für deine Band” … und ich glaube, mir fallen sogar wirklich 101 Aktionen ein, die ich bereits persönlich erlebt habe, oder die ich aus der Praxis als ‘erfolgreich’ kenne.
Einen detaillierteren Lebenslauf von mir gibt es hier: http://www.bandologie.de/nils.html
Alice Hive: Mit welchen Problemen sehen sich Musiker heutzutage am meisten konfrontiert?
Nils Kolonko: Dazu fällt mir spontan dreierlei ein:
1. Das Hauptproblem, das jede Band für sich lösen sollte, ist, ein Publikum dauerhaft und immer wieder zu begeistern. Dabei kann ich nur bedingt helfen, denn dazu gehören eine Reihe kreativer Ideen, die auf jeden Fall von den Künstlern, also den Musikern, selbst kommen müssen. Das ist ja auch der Sinn einer Band, dass sich die Musiker SELBST etwas kreatives ausdenken und nicht ein externer Berater. … Schwierig wird es nur dann, wenn die Bands und die Musik selbst ziemlich langweilig sind und die Band dann hofft, dass ich daran – ohne an der Musik oder der Show mit entsprechend viel Aufwand und Mühe etwas zu ändern – … etwas bewirken könnte ![]()
Ein Paradox, das mir bei Coachings und in vielen Emails von Musikern immer wieder begegnet.
Übrigens kenne ich erstaunlich viele Bands, die DIESES Grundproblem (oder sagen wir mal: “Aufgabe”) für sich noch gar nicht in dieser Klarheit erkannt haben. (Publikum begeistern) … Sondern die sich immer mit anderen Fragen beschäftigen, die sich dann im Wesentlichen um sich selbst drehen… Möglicherweise hilft das also bereits dem einen oder anderen Musiker.
2. Dann gibt es noch eine Reihe von planerischen und organisatorischen Problemen in einer Band. Viele Bands haben – im wahrsten Sinne des Wortes – gar keinen Plan, was sie da eigentlich machen und ebenfalls erstaunlich häufig, haben viele Musiker keine Ahnung, auf was für ein Business sie sich mit ihrer Band einlassen.
Es fehlt an kaufmännischen, planerischen und organisatorischen Kenntnissen, sowie einfach auch an genauem Wissen über die Funktionsweisen in der Musikindustrie. In diesem ganzen Bereich geht es also darum, wie man seine Band bestmöglich ‘an den Mann bringt’.
In diesem Bereich – Organisation, Selbstvermarktung für Musiker, Wissen über das Musikbusiness, – alles, was man in einem Bandcoaching im Bereich Business machen kann – scheitern viele Bands. In solchen Fällen kann ich einer Band sehr gut helfen. Dazu kann ich sowohl das Bandologie Buch als auch die persönlichen Coachings und neuerdings auch Workshops mit mir empfehlen.
3. Das dritte Problem jeder Band – insbesondere heutzutage – sind die schwierigen Marktbedingungen, zumindest, was die Verkäufe von Tonträgern angeht. Andererseits, muss man auch fairer Weise sagen, sind die Möglichkeiten für eine Selbstvermarktung als Musiker, Eigenvertrieb von Musik, selbst gemachte, fertige Musikproduktionen und dergleichen besser als jemals zuvor… Wie auch immer: Seine Band erfolgreich zu vermarkten – oder einen erfolgreich laufenden Plattenvertrag zu kriegen und zu halten – macht wirklich eine Menge Arbeit.
Alice Hive: Was sind die häufigsten Fehler, die von Musikern gemacht werden, die den Weg zum Erfolg suchen?
Nils Kolonko: Der Fehler Nummer eins, den ich immer wieder feststelle, ist, dass Musiker noch immer an “das alte Modell” der Musikindustrie glauben. Es funktioniert schon lange nicht mehr, einfach ein Demotape, CD oder ein MP3 an eine Plattenfirma zu senden und dann zu glauben, das man dadurch realistische Chancen auf einen Plattenvertrag hat… Viele Musiker glauben das noch immer und sind teilweise sehr erstaunt, wenn sie die klaren Aussagen im Bandologie Buch lesen oder von mir persönlich hören ‘was momentan Sache ist’.
Fehler Nummer zwei ist, als Einzelkämpfer durchkommen zu wollen. Viele “Home-Producer” versuchen seit Jahren einen Hit zu landen und es kommt keiner… bei Bandologie habe ich deshalb als “Erfolgsfaktor Nummer eins” formuliert, dass man es als Musiker – in der Regel – nur mit einem Team schafft.
Der dritte Fehler, den ich häufig beobachte, ist, sich selbst viel zu wenig Wissen besorgt zu haben. Viele Musiker brettern einfach mal drauf los und steigern sich unglaublich in ihre Sache hinein … können aber genau genommen gar nicht abschätzen, ob sie mit ihrer Musik und mit ihrer Live-Show eine realistische Chance haben, erfolgreich zu werden. Da kombiniert sich dann häufig vieles: Wunschdenken, zu wenig Wissen, Glauben an “das alte Modell”.
Heutzutage gibt es einige hervorragende Informationsquellen zu diesem Thema und ich kann jedem Musiker, der es mit seiner Musik zu etwas bringen möchte, empfehlen solche Dinge wie – beispielsweise – Bandologie zu nutzen.
Auch der Film ‘Rockthe.biz’ von Marc Weissenberger wird sehr hilfreich für viele Musiker sein. Auf jeden Fall kann ich empfehlen, sich MEHRERER solcher Informationsquellen zu diesem Thema zu bedienen.
Alice Hive: Was können Labels für einen tun und was nicht?
Nils Kolonko: Also “können” … teilweise eine ganze Menge. Nur mal angenommen eine große Firma wie Universal Music wollte eine Band – aus welchen Gründen auch immer – sehr hoch in die Charts bringen und es wäre ihnen egal, ob sie dabei Geld verlieren … dann KÖNNTEN sie das durch eine Menge Promotion und gut bezahlte Musikproduzenten auf jeden Fall machen.
Die Frage ist allerdings immer: Was WILL ein Label für eine Band tun und was nicht?
Und das wiederum – Überraschung für einige Musiker – hängt ganz maßgeblich von der Band ab. Denn auch die Labels stellen sich durchaus die entsprechende Frage auf der anderen Seite: “Was kann diese Band für mich tun und was nicht?”
Ich sage hier auch ganz bewusst, es hängt “von der Band” ab und NICHT nur “von der Musik”. Denn die Musik ist nur ein Teil des ganzen Puzzles. Ein entscheidender Teil dabei ist für viele Labels – und auch sonstige Businesspartner – wie ‘fit’ die Menschen sind, die diese Band – dieses Kleinunternehmen – betreiben.
Als Faustregel kann man zusammenfassen: Wenn das Label glaubt, dass man mit der Band sowohl sehr gut zusammenarbeiten kann als auch – am wichtigsten für die meisten, professionellen Labels – mit dieser Band mehr Geld verdienen kann, als mit den bisherigen Bands des Labels … dann werden sie für eine Band sehr viel tun.
Es liegt hier allerdings – das wiederhole ich zur Sicherheit für alle Schnell-Leser im Internet – ganz maßgeblich daran, was die Band dem Label anbieten kann… Von dieser ganzen Thematik, die ich für sehr wichtig und elementar halte, handelt ja das Bandologie Buch. Dort erkläre ich ganz genau, wie man sich als Band am besten aufstellt. Entweder um eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Label zu starten, oder um sich erfolgreich selbst zu vermarkten. Die Grundvoraussetzungen und Methoden für beides davon, sind nach meinem Verständnis in etwa identisch.
Alice Hive: Woran kann man sich als ambitionierter Musiker orientieren, solange man noch keinen Plattenvertrag hat?
Nils Kolonko: Als Amateur und als semiprofessioneller Musiker ist zunächst mal die Reaktion eines fremden Publikums interessant. Wenn fremde Leute (nicht Freunde und Bekannte) bei einem Konzert regelrecht ausflippen und unbedingt mehr von der Band haben wollen, sich in Newsletter eintragen und dergleichen, ist das der sicherste Orientierungspunkt, den man haben kann.
Als Profi und auch schon auf dem Weg in den professionellen Bereich muss man dann sozusagen einen Gang höher schalten und sollte sich dann – nach meinem Verständnis –hauptsächlich daran orientieren, wie viel Geld das Publikum bereit ist, regelmäßig für die Band auszugeben. Also kurz: wie viel man bereits einnimmt.
Mir ist dabei natürlich klar, dass das Thema “Geld” insbesondere für viele Musiker, also für Künstler, häufig ein schwieriges Thema ist. Ich möchte natürlich damit auch NICHT sagen, dass es nur noch darum gehen sollte. Aber als “Profi”-Musiker geht es nunmal AUCH darum, Geld zu verdienen. Als ‘Erfolgs-Anzeiger’ oder um die Frage zu beantworten: “Wie viel Publikum möchte meine Musik bereits WIRKLICH dringend haben?” ist das ein hervorragender Orientierungspunkt.
Über dieses Thema könnte man sehr lange reden und viele Musiker bräuchten meiner Meinung nach geradezu eine ‘Geld-Therapie’, damit sie überhaupt innerlich damit klar kommen, auch wirklich welches verdienen zu wollen… dazu gehört auch der Bereich “was bin ich eigentlich WERT?” und dergleichen.
Wer in solche, sehr individuellen Fagen tiefer einsteigen möchte, ist im Bandologie Coaching und auf den Workshops herzlich willkommen! Wer Geld mit Musik verdienen möchte und bereits weiß, dass seine Musik im Prinzip gut verkaufbar ist – und eine Reihe von praxisnahen Tipps haben möchte, der ist mit dem Bandologie Buch erstmal besser (und günstiger) bedient… Wer KEIN Geld mit seiner Musik verdienen möchte, sondern ‘reine Kunst’ machen möchte, der braucht weder das Buch, noch das Coaching
… Der soll einfach machen. Dann bitte aber auch nicht klagen, wenn ‘nix’ passiert.
Alice Hive: Was hat dich dazu bewogen, dein Buch Bandologie zu schreiben?
Nils Kolonko: Der Hauptgrund, warum ich Bandologie noch immer betreibe, ist, dass Musiker mir mittlerweile immer häufiger sagen, dass Bandologie ihnen wirklich geholfen hat.
Beispielsweise erhielt ich kürzlich eine Email in der stand:
“Bandologie war bestimmt auch ein Faktor der Sache. (…) Haben ja im Mai mit Silbermond gepielt, das war echt grandios. Und für uns auch der Beweis gewesen: Es funktioniert. Haben so ein krassen Merch Umsatz gemacht. Alle unsere USB-Sticks waren danach weg. Das wärs so im Schnelldurchlauf.”
So etwas freut mich natürlich, wenn ein Buch und ein paar Gespräche eine solche Wirkung auf die Entwicklung eines Newcomer-Musikers hat! Die genaue Hintergrundgeschichte und eine Reihe nützlicher Infos für Musiker kann man übrigens bei Bedarf auch hier erfahren (das ist beispielsweise ein guter Einstiegspunkt in die Bandologie Webseite): http://www.bandologie.de/index.php/ueber-bandologie#ueber-bandologie-detailbeschreibung

Vielen Dank an Nils für die informativen Antworten! Ich kann euch empfehlen, im Anschluss etwas auf Nils’ Webseite Bandologie herumzustöbern. Unter anderem findet ihr dort ein sehr interessante Interview mit Stefan Brunner, dem Schlagzeuger der Band Schandmaul.
Veröffentlicht am 7.Oktober 2009