Meine Musiker-In-Deiner-Stadt.de-Kritik

Es war wohl nur eine Frage der Zeit bis die Anwälte von Musiker in deiner Stadt auch meine Seite im Visier haben würden. Da bisher fast jede Seite Musiker-In-Deiner-Stadt.de-Feindliche Seite, auf die ich gestoßen bin, nach kurzer Zeit ein Anwaltsschreiben bekommen hat, hat es mich schon fast verwundert, dass ich noch keines erhalten hatte.

Ich hatte nämlich vor ca. einem Jahr selbst einen negativen Beitrag über Musiker-In-Deiner-Stadt.de veröffentlicht. Einige Leser hatten dann in den Kommentaren ihre (ebenfalls überwiegend negativen) Erfahrungen mit dieser Seite geschildert.

Vor etwa einem Monat habe ich nun auch so einen Brief bekommen, in dem darum gebeten wird, bestimmte Teile der Kommentare zu entfernen – ansonsten würden erhebliche Gerichtskosten auf mich zukommen.
Es heißt, die Kommentare seien geschäftsschädigend, da sie unter anderem zum Boykott aufrufen würden.

Tipp an die Anwälte: Wenn ihr keine Geschäftsschädigung wollt, verschickt einfach nicht solche Briefe! Die Diskussion um MIDS bleibt schließlich so lange am Laufen, solange weiter munter solche Briefe herumgeschickt werden.

Nachdem ich für eine Zeit den ganzen Artikel offline gestellt hatte, habe ich ihn jetzt mal wieder online gestellt und dafür alle Kommentare dieses Artikels entfernt (schließlich wurden nur die Kommentare kritisiert). Ich werde auch zu diesem Artikel erstmal keine Kommentare zulassen. Wenn ihr trotzdem Redebedürfnis habt, benutzt einfach das Kontaktformular.

Derzeit hier ein paar Links von Seiten, die ebenfalls einen Brief bekommen haben:

Musiktempel
Ciao.de
Piratenpartei- Forum

Veröffentlicht am 5.Februar 2010

Kolumne bei Basic Minds

Ab sofort gibt’s auf Basic Minds (in bisher noch nicht festgelegten Abständen) eine Kolumne von mir zu lesen. Tobi war so nett, mir anzubieten, bei Basic Minds mitzuschreiben und das erste Ergebnis könnt ihr nun hier bestaunen: Eine Kolumne?

Vielen Dank an Tobi, der mir diese Möglichkeit eröffnet hat!

Veröffentlicht am 27.Oktober 2009

Podcasts von Universitätskursen

Ich bin immer auf der Suche nach informativen, zeitlosen Podcasts (die meisten sind leider beides nicht). Neulich bin ich hierbei auf eine Goldgrube gestoßen: Openculture hat 2007 eine Liste mit (englischssprachigen) Universitätspodcasts erstellt, die kostenlos angehört und heruntergeladen werden können.
Wie gesagt: Die Liste ist schon etwas älter, weswegen es wohl mittlerweile viel mehr Podcasts gibt. Am Ende des Beitrags befinden sich aber auch Links zu den Podcastsammlungen einzelner Unis, so dass man von dort auch auf aktuellere Podcasts zugreifen kann.

Veröffentlicht am 30.Septemeber 2009

Musik veröffentlichen mit Bandcamp.com

Wenn du dir mein Album von dieser Seite aus angehört oder heruntergeladen hast, ist dir vielleicht aufgefallen, dass du auf eine externe Seite weitergeleitet wurdest. Und zwar zu meinem Profil auf Bandcamp.com.

Mit Bandcamp lässt sich auf einfache Weise Musik veröffentlichen. Die Anmeldung ist unkompliziert. Danach lädt man die betreffenden Songs hoch, vielleicht noch ein Albumcover, und schon sind die Songs anhör- und downloadbar.

Dabei kann man aus verschiedenen Optionen wählen: Die Songs können zu einem bestimmten Preis angeboten werden, aber auch die Option „Name Your Own Price“ steht zur Verfügung. Wählt man diese Option, kann der Hörer selbst entscheiden, wie viel er zahlen möchte (für diese Wahlmöglichkeit habe ich mich bei meinem Album „Spurlos“ entschieden). Die Alternative „Name Your Own Price“ ist auch so einsetzbar, dass es einen gewissen Mindestpreis gibt, der vom Hörer aber überboten werden kann. So haben Fans die Möglichkeit, den Künstler noch mehr zu unterstützen.

Außerdem ist es möglich, von jedem Downloader die E-Mail-Adresse für den eigenen Newsletter zu verlangen. So kann man eine E-Mailliste aufbauen, über die man regelmäßig Kontakt mit seinen Hörern halten kann.

Für jeden Song können Anmerkungen und Lyrics dazugeschrieben werden. Für Musiker, die selbst (noch) keine Homepage besitzen, ist diese Funktion sehr praktisch (trotzdem sollte man zumindest als ambitionierter Musiker eine Homepage haben).

Der Upload ist bei Bandcamp nur in unkomprimierten Formaten wie WAVE und AIF möglich. Sind die Songs dann hochgeladen, werden sie dort in die verschiedensten anderen Formate verwandelt. Von Apple Lossless bis hin zu MP3. So ist es auch möglich, Low-Quality-Downloads (MP3, 128kbps) zu einem anderen Preis anzubieten als MP3s mit höherer Qualität (MP3, 256kps; Ogg Vorbis…). Der Upload dauert so zwar etwas länger, die Vorteile wiegen das aber aus.
Bandcamp füllt nach dem Hochladen außerdem automatisch die ID-3-Tags aus.

Die eigene Bandcamp-Seite kann farblich frei gestaltet werden. Es ist außerdem möglich, ein eigenes Banner einzufügen.

Bezahlen kann man bei Bandcamp mit Kreditkarten, sowie über Paypal. Das ist zwar nicht ganz ideal, aber ich gehe davon aus, dass in Zukunft noch mehr Zahlungsmöglichkeiten hinzukommen werden, da Bandcamp ständig weiterentwickelt wird. Außerdem muss man Bandcamp ja nicht als einzige Verkaufsmöglichkeit nutzen.

Wie viele Leute deine Songs heruntergeladen und sich angehört haben, ist aus der Bandcamp-Statistik ersichtlich. Dort wird sogar unterschieden, ob ein Song nur einige Sekunden, teilweise oder komplett angehört wurde.

Die Nutzung von Bandcamp ist völlig kostenlos! Und anders als andere Dienste, verlangt Bandcamp auch keinen prozentualen Anteil des Verdienstes (iTunes verlangt etwa 50%!). Es gibt also kein Risiko und ein Test lohnt sich auf alle Fälle.

Wer es noch nicht getan hat, kann sich hier meine Bandcamp-Seite mal näher ansehen.

Veröffentlicht am 24.September 2009

Interview auf dem Blog von Gabriela Bieber

Gaby und ich kennen uns schon seit Jahren. Dieses Jahr erscheint ihr autobiographischer Debutroman „Gedankendroge“ (ich werde noch ausführlicher darüber berichten).
Seit Juli besitzt sie nun einen Blog und schreibt über das Schriftstellersein. Dort hat sie mich interviewt.

Folgende Fragen durfte ich beantworten:

Wie kamst du auf den Künstlernamen Alice Hive?
Wenn du ein neues Lied schreibst, hast du dann zuerst den Text oder die Melodie im Kopf?
Was ist für dich das Schönste am Musikerdasein?
Wie reagier(t)en Freunde und Familie auf deine Zukunftspläne?
Wie lange hast du an deinem ersten Album gearbeitet?
Welcher Song bedeutet dir am meisten und warum?
Auf welche Probleme bist du während der Entstehung des Albums gestoßen und wie hast du sie gemeistert?
Hast du Tipps zum Umgang mit Kritik?
Was machst du gegen/bei Lampenfieber?
Was war der lustigste/schrägste/spektakulärste Kommentar zu deinem Album?
Was war das schönste Lob, das man dir dafür gemacht hat?

Veröffentlicht am 23.September 2009