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	<title>ALICE HIVE &#187; Persönliche Entwicklung</title>
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		<title>News-s&#252;chtig?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 14:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Web 2.0. ist vor allem eines: Aktuell. Schneller als Twitter und manche Newsportale geht es kaum noch, wenn man sich &#252;ber aktuelle Ereignisse informieren m&#246;chte. Durch Social Media Seiten steigt nicht nur die Geschwindigkeit des Newsaustausches, sondern auch die Menge der Nachrichten. Da dort jeder Nachrichten publizieren und verlinken kann, ist die Flut an [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Web 2.0. ist vor allem eines: Aktuell. Schneller als Twitter und manche Newsportale geht es kaum noch, wenn man sich &#252;ber aktuelle Ereignisse informieren m&#246;chte. Durch Social Media Seiten steigt nicht nur die Geschwindigkeit des Newsaustausches, sondern auch die Menge der Nachrichten. Da dort jeder Nachrichten publizieren und verlinken kann, ist die Flut an aktueller Information zu gro&#223;, um sie als einzelner Mensch verarbeiten zu k&#246;nnen.</p>
<p>Doch selbst selektive Informationssuche kostet Zeit. Da das Internet oft nicht das einzige Medium ist, mit dem sich die meisten Leute informieren, addiert sich die Zeit nochmal. Oft zu nicht geringen Summen. &#220;berleg selbst: Wie viel Zeit verbringst du selbst, aktuelle Informationen aus folgenden Medien aufzunehmen: Internet, Zeitschriften, Zeitungen, Fernsehen? Sind die Nachrichten, die du aufnimmst, deine Zeit wert?</p>
<p>Die meisten Informationen, die wir aufnehmen sind v&#246;llig nutzlos. Viele Informationen dienen sogar allein der Unterhaltung: Denk nur mal an s&#228;mtliche Promi-Klatsch-Nachrichten. Es ist nichts falsch daran, sich von Medien unterhalten zu lassen, aber glaube nicht daran, dass dir ihre Informationen n&#252;tzen werden.</p>
<p>Vielleicht hast du nach einer Stunde Feeds aufholen das Gef&#252;hl, gut informiert zu sein. Aber hilft dir die Information, die du aufgenommen hast, wirklich weiter? Kannst du dich nach zwei Wochen an die einzelnen Informationen noch daran erinnern? Oder hast du das meiste bereits am n&#228;chsten Tag wieder vergessen? Ist die Informationen vielleicht sogar nur einige Stunden oder Tage lang relevant, wie das bei News oft der Fall ist?</p>
<h3>Wozu News?</h3>
<p>Wenn du Informationen vergisst, liegt das in den meisten F&#228;llen nicht daran, dass du ein schlechtes Ged&#228;chtnis hast, sondern daran, dass die Informationen dir nicht wichtig oder relevant genug f&#252;r dich sind. Einen gro&#223;artigen Film vergisst du nicht so leicht, wie einen durchschnittlichen. Informationen &#252;ber einen geliebten Menschen pr&#228;gen sich leichter ein, als Informationen &#252;ber jemand beliebigen. Wenn du dich zwei Wochen sp&#228;ter nicht mehr an einen Artikel erinnern kannst, den du gelesen hast, spricht das nicht gerade f&#252;r die Qualit&#228;t oder Relevanz eines Artikels.</p>
<p>Wenn du auf den News-Zug aufgesprungen bist, kommt dir die Idee, einfach abzuspringen, vielleicht sinnlos und schmerzhaft vor. Sobald du auf dem festen Boden aufgetroffen bist, f&#228;hrt der Zug in rasender Geschwindigkeit davon und es dauert ewig, wieder aufzuholen. Aber warum &#252;berhaupt versuchen, aufzuholen?</p>
<p>Was bringt es dir eigentlich, zu wissen, was der Bundesfinanzminister gesagt hat (oder wie er hei&#223;t)? Was bringt es dir pers&#246;nlich, zu wissen, welche Musik gerade angesagt ist? Was bringt es dir, alle neuen Gadgets zu kennen? Was bringt es dir, jede neue Serie gesehen zu haben? Was &#228;ndert sich in deinem Leben und in dem Leben anderer dadurch, dass du bescheid wei&#223;t?</p>
<p>Ein Beispiel von mir: Es gibt nur sehr wenige Bereiche, in denen News f&#252;r mich relevant sind: Haupts&#228;chlich informiere ich mich &#252;ber die Entwicklungen des Musikbusiness sowie &#252;ber die Entwicklungen des Internets (soweit es eben hilfreich f&#252;r meine Aktivit&#228;ten ist). Daf&#252;r brauche ich vielleicht 1-2 Stunden pro Woche. Daneben versuche ich m&#246;glichst auf dem Laufenden mit einiger meiner Lieblingsregisseure, -Bands, -Blogger, -Serien zu bleiben. Das macht ungef&#228;hr 1-2 Stunden im Monat. Und das war’s auch schon. Aktuelle Politik, Katastrophen, gesellschaftliche Diskussionen, Sport- und Kulturereignisse, Prominachrichten und Wissenschaftserkenntnisse stehen seit langem nicht auf meiner t&#228;glichen, w&#246;chentlichen oder monatlichen Speisekarte und ich vermisse sie kein bisschen.</p>
<h3>News-Entzug</h3>
<p>Eine Zeit lang habe ich regelm&#228;&#223;ig bestimmte Blogs gelesen. Ich hatte mir dazu sogar einen Feedreader heruntergeladen, um die Menge an Nachrichten verwalten zu k&#246;nnen. Und so landete ein Feed nach dem anderen in meinem Feedreader. Schon nach wenigen Wochen merkte ich allerdings, dass ich immer mehr Zeit mit dem Aufholen von Nachrichten verbrachte. Es begann mich sogar ein wenig zu &#228;rgern, wenn ich &#252;ber mehrere Blogs oft die selben Nachrichten empfing, weil diese dann ja offensichtlich meine Zeit mit ihren Doppelnachrichten verschwendeten.<br />
Die einzige Person, die meine Zeit verschwendete, war nat&#252;rlich ich. Kurz darauf beschloss ich, meinen Feedreader nicht mehr zu &#246;ffnen. Die wenigen Blogs, die f&#252;r mich wertvolle Inhalte liefern, konnte ich mir sowieso merken. Da diese Blogs viele zeitlos wertvolle Informationen bieten, brauchte ich neue Posts auch nicht sofort nach dem Erscheinen zu lesen. Die allermeisten haben eine Relevanz von mehreren Monaten bis hin zu mehreren Jahren, und einige wohl bis zum Aussterben des physischen Lebens.</p>
<p>Dass mich diese aktuellen Informationen fast alle unber&#252;hrt lassen, habe ich erst gemerkt, als ich den krassen Kontrast zulie&#223;. Wenn du „nur“ eine halbe Stunde t&#228;glich mit dem Aufholen von News verbringst, mag es dir nicht so vorkommen, als w&#252;rdest du deine Zeit verschwenden. Nachdem du pl&#246;tzlich zwei Stunden t&#228;glich damit verbringst, merkst du vielleicht, dass nicht nur die zus&#228;tzlichen anderthalb Stunden Zeitverschwendung waren, sondern dich bereits die erste halbe Stunde nicht weitergebracht hat.</p>
<p>Um die Auswirkungen, die dein aktueller Medienkonsum auf dich hat, zu testen, kann es deswegen sehr wirksam sein, deinen Medienkonsum einmal ganz einzustellen oder stark zu reduzieren.<br />
Finde heraus, welche Informationen du wirklich unbedingt brauchst und welche nicht. Dann konsumiere einen Monat nur die Informationen, die wirklich wichtig f&#252;r deinen Alltag sind. Wenn du am Ende des Monats angekommen bist, wirst du wahrscheinlich eine viel genauere Vorstellung davon haben, was wichtig f&#252;r dich wirklich ist und was bestenfalls als Unterhaltung gelten kann.</p>
<p>Die Zeit, die du ohne News verbringst, kannst du unter anderem dazu nutzen, Information zu konsumieren, die relevant f&#252;r dich ist. Statt den Di&#228;t-Teil eines Magazins zu &#252;berfliegen, k&#246;nntest du ein Buch &#252;ber gesunde Ern&#228;hrung lesen. Statt den Lebenstipps aus einer Zeitung deine Aufmerksamkeit zuzuwenden, k&#246;nntest du ein philosophisches Buch &#252;ber Gl&#252;ck lesen.</p>
<h3>Soziales</h3>
<p>Ein Nachteil mag sich aus dem News-Entzug ergeben: Du wirst dich mit manchen Menschen nicht mehr so gut unterhalten k&#246;nnen. News sind eben ein Thema mit dem man relativ leicht ins Gespr&#228;ch kommt und dass sich gut behandeln l&#228;sst, ohne tiefgr&#252;ndig werden zu m&#252;ssen. Wenn du sich ohnehin lieber auf einer tiefgr&#252;ndigen Ebene austauschst, wirst du die News-Gespr&#228;che aber vermutlich kaum vermissen. Und wenn du die Zeit, die du ohne News verbringst, dazu nutzt, dich &#252;ber die Dinge zu informieren, die f&#252;r dich wirklich z&#228;hlen, wirst du das Aktualit&#228;tsdefizit mehr als wettmachen k&#246;nnen.</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am Mittwoch, den 7.April 2010</p>


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		<title>Mastermind</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 16:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Anfang Februar bin ich jetzt in einer Online-Mastermindgruppe. Das Mastermind-Prinzip stammt von Napoleon Hill, dem Autor von Think And Grow Rich, und man k&#246;nnte es folgenderma&#223;en zusammenfassen: Gehirne denken in Gesellschaft besser.
Um dieses Prinzip auch f&#252;r mich nutzen zu k&#246;nnen, bin ich vor etwa vier Wochen einer Mastermind-Gruppe beigetreten. Ich hatte schon einige Zeit [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang Februar bin ich jetzt in einer Online-Mastermindgruppe. Das Mastermind-Prinzip stammt von Napoleon Hill, dem Autor von Think And Grow Rich, und man k&#246;nnte es folgenderma&#223;en zusammenfassen: Gehirne denken in Gesellschaft besser.</p>
<p>Um dieses Prinzip auch f&#252;r mich nutzen zu k&#246;nnen, bin ich vor etwa vier Wochen einer Mastermind-Gruppe beigetreten. Ich hatte schon einige Zeit davor an so eine Gruppierung gedacht, allerdings hatte ich niemanden gefunden, der Interesse hatte. Kurz darauf wurde ich von meiner Freundin <a title="Rosine" href="http://www.magicalchest.net/" target="_blank">Rosine</a> darauf aufmerksam gemacht, dass sie vorhatte eine Mastermind-Gruppe zu gr&#252;nden und fragte mich, ob ich Interesse h&#228;tte beizutreten. Ich war nat&#252;rlich dabei.</p>
<p>Unsere Gruppe besteht mit mir aus f&#252;nf Frauen, die auf der ganzen Welt verstreut, sowie alle treue Leser von Steve Pavlina sind <img src='http://alicehive.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Wir treffen uns Montag bis Freitag jeweils einmal f&#252;r 15-30 Minuten im Chat und nehmen uns ein bis zwei Aufgaben f&#252;r den n&#228;chsten Tag vor, die unseren jeweiligen Zielen entsprechen. Am n&#228;chsten Tag berichten wir dann, wie es uns ergangen ist und bestimmen neue Aufgaben f&#252;r den darauffolgenden Tag. Einmal in der Woche weiten wir unser Treffen zeitlich etwas aus und sprechen ausf&#252;hrlicher und gezielt &#252;ber ein bestimmtes Thema, indem wir unser Treffen zum Beispiel einer einzelnen Person unserer Gruppe widmen. Dabei geht es nicht darum, sich um allgemeine Themen zu unterhalten, sondern sich mit den Zielen, Problemen und Weltvorstellungen der anderen auseinanderzusetzen, sich gegenseitig zu helfen und zu motivieren, damit jeder einzelne seinen Zielen n&#228;her kommen kann. Gerade hier spielt der Gruppenaspekt eine gro&#223;e Rolle: Allein hat man nun mal nicht so viel Inspiration wie zusammen.</p>
<h3>Motivation</h3>
<p>Eine Mastermindgruppe motiviert auf zwei Arten:</p>
<p>1. Das Versprechen bestimmte T&#228;tigkeiten zu erledigen ist viel bindender, je mehr Leute davon wissen. Wenn man das Versprechen nicht h&#228;lt, bricht man nicht nur das Versprechen, das man sich selbst gegeben hat, sondern auch das, das man der Gruppe gegeben hat.</p>
<p>2. Die Gruppe ist nicht nur dazu da, Aufgaben abzuchecken, sondern ganz generell zur Unterst&#252;tzung der einzelnen Mitglieder. Ergebnisse werden in der Gruppe gefeiert, bei schwierigen Situationen spricht man sich Mut zu und feuert sich an.</p>
<h3>Strategie</h3>
<p>Ich erledige nat&#252;rlich mehr als 1-2 Aufgaben am Tag und habe auch eine ganze Reihe mehr auf meiner t&#228;glichen To-Do-Liste stehen. Die Aufgaben, die ich mir f&#252;r die Mastermindgruppe setze sind allerdings meine h&#246;chste Priorit&#228;t. So kann ich sichergehen, dass ich die besonders wichtigen Aufgaben nicht f&#252;r eine Reihe unwichtiger Arbeiten umgehe.</p>
<h3>Ergebnisse</h3>
<p>Bis auf zwei Mal konnte ich seit Anfang des Monats alle Aufgaben erf&#252;llen, die ich mir in der Gruppe vorgenommen hatte. Dabei habe ich mich darauf konzentriert, vor allem Aufgaben zu erledigen, die mich besonders herausfordern, die besonders viel ausmachen oder Dinge, die ich ohne mein bindendes Versprechen an die Gruppe vielleicht nicht machen w&#252;rde (selbst wenn sie nur ein paar Minuten dauern!). Dementsprechend effektiv sind die ersten Ergebnisse: Ein unmittelbares Resultat dieser Aufgaben war z.B. der Gig im Bamberger Irish Pub am 14.Februar (auf den &#252;brigens mindestens ein weiterer Gig folgen wird).</p>
<p>Technisches</p>
<p>Um uns online zu treffen, benutzen wir einen privaten Chatroom auf Javabasis. Daneben haben wir eine private Gruppe bei Google Groups, in der die t&#228;glichen Berichte &#252;ber die Treffen gepostet werden (jeden Tag ist ein anderes Mitglied f&#252;r den Bericht zust&#228;ndig), sowie andere Diskussionen. Denkbar w&#228;ren zudem Skype-Meetings (davon hatten wir bisher nur ein kurzes, um mal hallo zu sagen), da durch die Konferenzfunktion ein Gespr&#228;ch mit mehreren Personen m&#246;glich ist.</p>
<p>Man braucht keine besonderen Vorkenntnisse, um eine Mastermind-Gruppe zu arrangieren. Detailliertere Informationen dazu habe ich in <a href="http://www.i-bux.com/mastermind.html" target="_blank">diesem Artikel</a> bei i-bux.com gefunden.</p>
<p>Wenn ich mir die Erfahrungen aus den letzten drei Wochen durch den Kopf gehen lasse, bin ich mir sicher, dass mir die Mitgliedschaft in der Gruppe in den n&#228;chsten Wochen und Monaten dabei helfen wird, besser voranzukommen und wahrscheinlich auch mehr Spa&#223; am Vorankommen zu haben. Schlie&#223;lich <a title="der Weg ist das Ziel" href="http://alicehive.de/der-weg-ist-das-ziel/" target="_blank">ist der Weg das Ziel</a>. <img src='http://alicehive.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 25.Februar 2010</p>


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		<title>Wie man seinen Kopf frei bekommt</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 06:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem Alltag gibt es oft so viel zu bedenken, dass es selten ist, dass wir jemals den Kopf richtig frei haben. Zwar ist gezieltes Denken ein gutes Werkzeug, wird man jedoch von der Gedankenflut &#252;bernommen, bleibt vom Denken wenig Konstruktives &#252;brig. In vielen Situationen k&#246;nnen unkontrollierte Gedankenstr&#246;me sogar besonders st&#246;rend sein, z.B. wenn man [...]


Keine verwandten Artikel gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Alltag gibt es oft so viel zu bedenken, dass es selten ist, dass wir jemals den Kopf richtig frei haben. Zwar ist gezieltes Denken ein gutes Werkzeug, wird man jedoch von der Gedankenflut &#252;bernommen, bleibt vom Denken wenig Konstruktives &#252;brig. In vielen Situationen k&#246;nnen unkontrollierte Gedankenstr&#246;me sogar besonders st&#246;rend sein, z.B. wenn man versucht, sich zu <a title="Konzentrieren" href="http://alicehive.de/wo-liegt-dein-fokus/" target="_blank">konzentrieren</a>.</p>
<p>Gl&#252;cklicherweise gibt es einige M&#246;glichkeiten, mit denen man die Gedanken in seinem Kopf auf einen Bruchteil reduzieren kann.</p>
<h3>1.Tagebuch schreiben</h3>
<p>Lieber die Gedanken auf einem (virtuellen) Blatt Papier, als im Kopf. Es ist erstaunlich wie sehr es helfen kann, Gedanken niederzuschreiben. Sind sie einmal auf das Papier gebannt, hat man das Gef&#252;hl, dass es keinen Grund gibt, sich mehr damit zu besch&#228;ftigen – schlie&#223;lich stehen sie schon irgendwo.<br />
Bei Tageb&#252;chern dieser Art, geht es nicht darum, den Tag oder den Tagesablauf zu dokumentieren, sondern lediglich darum die Gedanken niederzuschreiben, die einen im Moment besch&#228;ftigen.<br />
Am sinnvollsten ist es, regelm&#228;&#223;ig Tagebuch zu schreiben. So verhinderst du, dass sich Gedanken &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum aufschaukeln und zu einem riesigen Komplex werden.</p>
<h3>2.Kreativit&#228;t</h3>
<p>Kreativer Selbstausdruck ist eine weitere M&#246;glichkeiten, seinen Kopf leer zu kriegen. Warum nicht die Gedanken und Gef&#252;hle, die dir im Kopf herum gehen dazu nutzen, einen Roman oder einen Song zu schreiben? Durch die kreative Besch&#228;ftigung mit einem Thema, kannst du selbst gr&#246;&#223;ere Themenkomplexe vollst&#228;ndig abhaken. Nicht zu vergessen, gleicht der Flow-Zustand, in den man kommt, wenn man sich kreativ bet&#228;tigt, bereits einem Zustand der Leere.</p>
<h3>3.Listen</h3>
<p>Oft geht uns so viel durch den Kopf, weil wir so viel zu tun haben und uns an so viele Dinge erinnern m&#252;ssen. Weil man im Kopf keine Notizzettel schreiben kann, muss unser Geist wichtige Dinge st&#228;ndig im Bewusstsein halten, was dazu f&#252;hrt, dass wir wieder und wieder das gleiche denken. Was f&#252;r eine Gedankenverschwendung!<br />
Doch gl&#252;cklicherweise gibt es eine Abhilfe: Listen. Indem man Listen dazu nutzt, die wichtigen Dinge zu verwalten, an die man sich sonst st&#228;ndig erinnern m&#252;sste, r&#228;umt man damit einige Gedanken auf.<br />
Nutze eine To-Do-Liste, um dich daran zu erinnern, was du heute noch machen m&#246;chtest. Nutze eine Ideenliste, um alle Ideen festzuhalten, die dir in den Sinn kommen. Nutze eine Einkaufsliste, um deinen Einkauf zu organisieren. Und so weiter.<br />
Solche Listen helfen dir nicht nur, deinen Kopf zu entlasten, sondern auch, dich l&#228;ngerfristig an Dinge zu erinnern, die du sonst vergessen w&#252;rdest.<br />
Ich f&#252;hre zum Beispiel eine Liste mit Ideen f&#252;r Blogartikel. Diese Liste f&#252;hrt mittlerweile &#252;ber 150 Ideen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich an Ideen, die ich vor einem halben Jahr hatte, erinnern w&#252;rde, wenn ich diese Liste nicht h&#228;tte. So ist es jedoch ganz einfach.</p>
<h3>4.Meditation</h3>
<p>Gedanken aufzur&#228;umen l&#228;sst sich auch durch einfaches &#220;ben lernen. Beim Meditieren versucht man sich auf die eigene Leerheit und damit einhergehenden Frieden zu konzentrieren und erschafft so nahezu einen Zustand der Gedankenlosigkeit.<br />
Meditation &#252;bt man meistens an einem ruhigen Ort in einer ruhenden Position. Wenn man etwas ge&#252;bter ist, kann man aber in jedem Zustand meditieren. Gedanken&#252;berfluss ist ab diesem Punkt kein Problem mehr. Ein sehr effektives Buch, das dabei hilft, sich langfristig in einen Meditationszustand zu bringen, ist <a title="The Power Of Now" href="http://alicehive.de/eckhardt-tolle-the-power-of-now/" target="_blank">The Power Of Now</a>. M&#246;chtest du deinen Kopf wirklich frei bekommen, kommst du um Meditation nicht herum.</p>
<h3>5.Neue Ordnung schaffen</h3>
<p>Durch eine Philosophie mit festen Prinzipien gibst du deinem Bewusstsein die M&#246;glichkeit, Dinge &#252;bersichtlich einzuordnen, statt wild durcheinander zu werfen. Mehr dazu findest du im Artikel <a title="Gedanken ordnen" href="http://alicehive.de/prinzipien-und-gedankenmodelle/" target="_blank">Prinzipien und Gedankenmodelle</a>.</p>
<p>Wenn du erst mal so weit bist, wirst du bemerken, wie viel angenehmer es ist, sich nicht von seinen Gedankenstr&#246;men beherrschen zu lassen. Aus einem Gef&#252;hl der Ruhe und des Friedens wird schlie&#223;lich ein Gef&#252;hl des tiefen inneren Gl&#252;cks. Es ist sicherlich nicht einfach, aus dem Sog des Gedankenstroms herauszukommen, doch jeder Schritt, der daraus hinaus f&#252;hrt, lohnt sich sofort.</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 21.Oktober 2009</p>


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		<title>Ein Buch pro Woche</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 04:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch einen Artikel von Steve Pavlina bin ich Anfang September auf die Idee gekommen, ein Buch pro Woche zu lesen. Ich entschloss mich sofort dazu, das Ganze einmal auszuprobieren. Ich bin bisher (abgesehen von meiner Kindheit und fr&#252;hen Jugend) eher Gelegenheitsleser gewesen. Schon deswegen, weil meine Augen sich relativ schnell &#252;beranstrengen und das Lesen unbeleuchteter [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch einen <a title="A Book A Week" href="http://www.stevepavlina.com/blog/2005/02/read-a-book-a-week/" target="_blank">Artikel von Steve Pavlina</a> bin ich Anfang September auf die Idee gekommen, ein Buch pro Woche zu lesen. Ich entschloss mich sofort dazu, das Ganze einmal auszuprobieren. Ich bin bisher (abgesehen von meiner Kindheit und fr&#252;hen Jugend) eher Gelegenheitsleser gewesen. Schon deswegen, weil meine Augen sich relativ schnell &#252;beranstrengen und das Lesen unbeleuchteter Sachen f&#252;r mich schnell m&#252;hevoll bis unm&#246;glich werden kann.</p>
<p>Ich konnte mir aber gut vorstellen, dass ich mit einem Buch pro Woche meine Grenzen nicht &#252;berschreiten w&#252;rde. Ich nahm mir nicht explizit vor, ein Buch pro Woche zu lesen, da ich nicht wusste, wie viel Zeit ich in den einzelnen Wochen haben w&#252;rde, sondern verteilte das ganze auf die Monatsebene: Ich wollte vier B&#252;cher in einem Monat schaffen. Wenn ich hier von B&#252;chern rede, rede ich &#252;brigens ausschlie&#223;lich von Sach- und Fachb&#252;chern. Es ging mir nicht um Unterhaltung, sondern rein um Information.</p>
<p>Schon nach einem Monat (und &#252;brigens nein, es war nicht schwierig, dieses Vorhaben durchzuhalten) ist mir nun klar, dass ich aus dem B&#252;cherlesen eine Gewohnheit machen m&#246;chte. Was an B&#252;chern so besonders ist? Im Gegensatz zu anderen Medien haben sie den Vorteil, dass sie sich viel detaillierter mit einem Thema auseinandersetzen k&#246;nnen und damit meistens wesentlich mehr in die Tiefe gehen, als andere Medien.</p>
<p>Es ist so leicht, oberfl&#228;chliche Informationen aus dem Internet zu erhalten, dass man leicht vergessen kann, dass es auch M&#246;glichkeiten gibt, sich detailliertes, tiefgr&#252;ndiges und fokussiertes Wissen &#252;ber ein Thema zu besorgen. Es ist zwar in den meisten F&#228;llen etwas aufwendiger, sich ein Buch zu einem Thema zu besorgen, statt einen Blog zu dem Thema zu lesen, wenn man sich aber wirklich mit einem Thema auseinandersetzen m&#246;chte, ist ein Buch meistens die bessere Wahl.</p>
<p>Vielen Leuten f&#228;llt der Qualit&#228;tsunterschied verschiedener Informationsquellen kaum oder gar nicht auf. Deswegen mag ihnen so ein Artikel absurd erscheinen. Er liest sich wie: „Du willst mehr Informationen? Dann besorg dir mehr Informationen!“ Es geht allerdings eben gerade nicht um die Quantit&#228;t der Informationen, sondern um die Qualit&#228;t.</p>
<p>Da B&#252;cher meistens einen gr&#246;&#223;eren Eindruck hinterlassen, eignen sie sich hervorragend, um den eigenen Geist l&#228;ngerfristig zu f&#252;ttern: Jede Woche ein Schwung geballter Eindr&#252;cke und Ideen – rechnet man das l&#228;ngerfristig, kann man sich in etwa vorstellen, wie gro&#223; der Unterschied nach einem Jahr zwischen jemandem ist, der w&#246;chentlich ein Buch gelesen hat und jemandem, der das nicht getan hat. Oder nach f&#252;nf Jahren. Oder nach zehn Jahren.</p>
<p>Bevor man eine Gewohnheit erlernt hat, kann man in der Regel nicht voraussehen, welche Effekte sie auf einen hat. Deswegen am besten einfach mal selbst austesten. Wenn du &#252;berhaupt nicht wei&#223;t, bei welchem Buch du anfangen sollst, schau doch mal in einer B&#252;cherei vorbei. So musst du nicht gleich finanziell belasten, wenn du wenig Geld zur Verf&#252;gung hast. F&#252;r den Fall, dass du speziellere Informationen suchst, kannst du auch Unibibliotheken nutzen. An Ressourcen sollte es also nicht scheitern.<br />
Nach ein paar gelesenen B&#252;chern solltest du bereits den Unterschied zu vorher erkennen. Dann kannst du entscheiden, ob die neue Gewohnheit f&#252;r die in Frage kommt oder nicht. Ich werde sie erstmal behalten.</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 13.Oktober 2009</p>


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		<title>Lass dich nicht verwickeln</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 10:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wei&#223; nicht, was so viele Leute an pers&#246;nlichen Dramen finden. Bei Desperate Housewives mag das ja vielleicht ganz am&#252;sant sein, aber im richtigen Leben sind Dramen doch vorallem eins: unproduktiv in h&#246;chstem Ma&#223;e!
Auch wenn man selbst keine Dramen inszeniert, kann man von anderen Leuten in eines verwickelt werden.
Wenn du nun anf&#228;ngst, mit so jemandem [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; nicht, was so viele Leute an pers&#246;nlichen Dramen finden. Bei Desperate Housewives mag das ja vielleicht ganz am&#252;sant sein, aber im richtigen Leben sind Dramen doch vorallem eins: unproduktiv in h&#246;chstem Ma&#223;e!</p>
<p>Auch wenn man selbst keine Dramen inszeniert, kann man von anderen Leuten in eines verwickelt werden.<br />
Wenn du nun anf&#228;ngst, mit so jemandem zu diskutieren, f&#252;hrst du nur das Drama weiter. Der Dramatiker wird auf jeden Fall deine Diskussion zu einem weiteren Teil des Dramas machen. Diskussion ist also keine Option.</p>
<p>Meistens kann man Dramas&#252;chtige kaum mehr &#228;rgern, als komplett unbeteiligt zu bleiben. Wenn sich keiner an einem Drama beteiligt, stirbt es schlie&#223;lich.</p>
<p>Unbeteiligtheit l&#228;sst sich einerseits durch Ignoranz ausdr&#252;cken (eignet sich gut, wenn du keinen Wert auf die Kommunikation mit dem Dramatiker legst). F&#252;r die F&#228;lle, in denen man trotzdem kommunizieren m&#246;chte oder zumindest in der Lage sein m&#246;chte eine Erkl&#228;rung f&#252;r die eigene Unbeteiligtheit abgeben zu k&#246;nnen, hier eine Vorlage:</p>
<p>&#8212;<br />
Lieber Dramas&#252;chtiger,</p>
<p>Ich kenne den Grund deiner Dramasucht nicht und wei&#223; auch nicht, aus welchem Grund du diesmal wieder ein Drama heraufbeschworen hast.</p>
<p>Im Moment bist du offensichtlich [w&#252;tend/ traurig/ frustriert/ verzweifelt/ beleidigt/ ungl&#252;cklich/...] weil ich dein Bed&#252;rfnis nach [N&#228;he/ Annerkennung/ Liebe/ Spa&#223;/ Zweisamkeit/ Geld/ Wissen/ Sex/ Sicherheit/ Erfolg/ Friede/...] nicht erf&#252;llen [kann/will].</p>
<p>Da ich allerdings keine Macht &#252;ber deine Gef&#252;hle habe, bin ich auch nicht f&#252;r sie verantwortlich. Du allein entscheidest, wie du dich f&#252;hlen willst. Wenn du dich also [w&#252;tend/ traurig/ frustriert/ verzweifelt/ beleidigt/ ungl&#252;cklich/...] f&#252;hlst, ist es nicht meine Aufgabe, deinen Gef&#252;hlszustand zu &#228;ndern.<br />
Konstruktiver w&#228;re es, wenn du dich f&#252;r einen angenehmeren Gef&#252;hlszustand entscheiden w&#252;rdest und nach einem anderen Weg zur Befriedigung deines Bed&#252;rfnisses Ausschau halten w&#252;rdest, als darauf zu bestehen, dass ich daf&#252;r verantwortlich bin.</p>
<p>Drama kostet nicht nur Zeit, sondern auch Energie. Ich bin sicher, du kannst beides besser einsetzen.</p>
<p>Gru&#223;<br />
Die dem Drama Abgeneigte<br />
&#8212;</p>
<p>Nach so einer Erkl&#228;rung kann es sein, dass der Dramas&#252;chtige noch um einiges emotionaler wird. Lass dich auch davon nicht beeindrucken.<br />
Solange du unbeteiligt bleibst, hat er keine Chance.</p>
<p>29.September 2009</p>


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