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	<title>ALICE HIVE &#187; Songwriting</title>
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		<title>7 Strategien, um bessere Songs zu schreiben</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 03:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Songwriting]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie lange d&#252;mpeln deine Songs schon auf dem gleichen Level vor sich hin? Egal, ob deine Songs mittelm&#228;&#223;ig, unter- oder &#252;berdurchschnittlich gut sind, wenn du nicht mehr zufrieden mit deiner Songwriting-Entwicklung bist, hilft vor allem eines: die eigenen F&#228;higkeiten zu verbessern.
In diesem Artikel habe ich sieben breit angelegte Strategien aufgeschrieben, die dir dabei helfen k&#246;nnen, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lange d&#252;mpeln deine Songs schon auf dem gleichen Level vor sich hin? Egal, ob deine Songs mittelm&#228;&#223;ig, unter- oder &#252;berdurchschnittlich gut sind, wenn du nicht mehr zufrieden mit deiner Songwriting-Entwicklung bist, hilft vor allem eines: die eigenen F&#228;higkeiten zu verbessern.</p>
<p>In diesem Artikel habe ich sieben breit angelegte Strategien aufgeschrieben, die dir dabei helfen k&#246;nnen, deine Songwritingf&#228;higkeiten &#252;ber kurz oder lang zu verbessern:</p>
<h3>1) Regelm&#228;&#223;ig &#252;ben</h3>
<p>Wie &#252;bt man Songwriting? Tja, einfach, indem man Songs schreibt (manchmal sind L&#246;sungen eben doch einfach).</p>
<p>10000 Stunden &#220;bung soll man anscheinend daf&#252;r ben&#246;tigen, um eine F&#228;higkeit „beherrschen“ zu k&#246;nnen. Das glaube ich pers&#246;nlich zwar nicht (au&#223;erdem: definiere mal „beherrschen“), aber mit dem Grundtenor stimme ich nat&#252;rlich &#252;berein: &#220;bung = F&#228;higkeitensteigerung.</p>
<p>Allerdings habe ich bewusst nicht nur „&#252;ben“ geschrieben, sondern auch noch „regelm&#228;&#223;ig“. Dabei geht es mir gar nicht so sehr um die H&#228;ufigkeit, sondern um die Einstellung, die man mit der Regelm&#228;&#223;igkeit gewinnt. Um etwas zu &#252;ben (gerade, wenn es eine anspruchsvolle T&#228;tigkeit ist), muss man oft zuerst gegen einen inneren Widerstand k&#228;mpfen. Wenn du nicht regelm&#228;&#223;ig &#252;bst, sondern nur dann, wenn es gerade besonders angenehm ist, gew&#246;hnst du dir an, dem Widerstand aus dem Weg zu gehen.<br />
Langfristig gesehen kann es sein, dass du damit viele Momente verpasst, in denen du vielleicht inspiriert gewesen w&#228;rst und besonders gute Ergebnisse erzielt h&#228;ttest, einfach weil du dich nicht durch den Widerstand gek&#228;mpft hast.</p>
<h3>2) Von anderen lernen</h3>
<p>Trial And Error ist zwar eine funktionierende Prozedur, aber warum jeden Fehler selbst noch einmal machen, wenn andere ihn nicht nur schon gemacht haben, sondern auch schon daraus gelernt haben?</p>
<p>Andere Songwriter haben ihre Erfahrungen und Erkenntnisse bereits aufgeschrieben und teilen gerne ihr Wissen mit dir. Zum Beispiel in <a title="Songwriting Blogs" href="http://alicehive.de/songwriting-blogs-und-webseiten/" target="_blank">Songwriting Blogs</a>. Aber auch in B&#252;chern wurde das Thema Songwriting bereits ausgiebig behandelt.<br />
Zwei B&#252;cher, die ich selbst gelesen habe und empfehlen kann: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0823084221?ie=UTF8&amp;tag=diejesusversc-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0823084221">6 Steps to Songwriting Success: The Comprehensive Guide to Writing and Marketing Hit Songs</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diejesusversc-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0823084221" border="0" alt="" width="1" height="1" /> (Jason Blume) und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3866710003?ie=UTF8&amp;tag=diejesusversc-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3866710003">Songtexte schreiben. Handwerk und Dramaturgie im Songwriting</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diejesusversc-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3866710003" border="0" alt="" width="1" height="1" /> (Masen Abou-Daken)</p>
<p>Eine weitere M&#246;glichkeit von anderen zu lernen, ist es, sich ihre Werke direkt anzusehen und selbst zu analysieren. Zum Beispiel:<br />
- Was ist das tolle an diesem Refrain?<br />
- Wie schafft es der K&#252;nstler, die Aufmerksamkeit des H&#246;rers zu erregen?<br />
- Was ist der besondere Hook an diesem Song?<br />
- Wie unterscheiden sich einzelne Songparts voneinander?<br />
&#8230;</p>
<p>Beachte aber auch, von wem du lernst. Von vielen Songs und Bands l&#228;sst sich etwas lernen, aber nicht von allen das gleiche. Wenn du lernen m&#246;chtest, Musik mit Erfolgspotential zu schreiben, macht es keinen Sinn, die Songs von der Proberaumband im Nachbargeb&#228;ude zu analysieren. Und wenn du lernen m&#246;chtest, besonders experimentelle Musik zu schreiben, bringt dir ein Blick in die Charts kaum etwas.</p>
<h3>3) Bewusstsein kl&#228;ren</h3>
<p>Manche Zeitgenossen werden erst nach einer Flasche Bier oder einem Joint richtig kreativ. Der Grund davon ist simpel, dass man mit Drogenkonsum den „inneren Zensor“ (die kritische Gedankenstimme der linken Gehirnh&#228;lfte) ruhiger stellen kann.</p>
<p>Dein K&#246;rper soll aber nicht leiden unter deiner T&#228;tigkeit, sondern erbl&#252;hen! Deswegen ist mein Vorschlag, einfach zu lernen, wie man den inneren Zensor ohne Drogen zum Schweigen bringt.</p>
<p>Eine offensichtlicher Weg ist Meditation. Wenn du schon mal erfolgreich meditiert hast, wei&#223;t du, wie es ist, wenn die Gedankenstimme im Kopf nichts mehr zu sagen hast. Regelm&#228;&#223;ige Meditation kann dir auch im Alltag dabei helfen, schneller zur Ruhe zu kommen und st&#246;rende Gedanken loszulassen.</p>
<p>Auch andere Dinge k&#246;nnen helfen, dein Bewusstsein zu entwirren: etwa eine Ern&#228;hrungsumstellung (schon bemerkt, wie sich bestimmte Nahrungsmittel auf dein Bewusstsein auswirken?), Sport und Bewegung, Abstinenz von Alkohol, Nikotin, Koffein und Drogen allgemein (wenn dein Bewusstsein schon relativ klar ist, ziehen dich solche Stoffe sonst wieder nach unten), tiefes Atmen und ein bewussterer Lebensstil (z.B. <a title="bewusstes Konsumieren" href="http://alicehive.de/bewusst-konsumieren/" target="_blank">bewusstes Konsumieren</a>) an sich.</p>
<p>Es gibt au&#223;erdem einige andere <a title="Kopf frei bekommen" href="http://alicehive.de/wie-man-seinen-kopf-frei-bekommt/" target="_blank">M&#246;glichkeiten, den Kopf frei zu bekommen</a>.</p>
<h3>4) Bereit sein f&#252;r die Inspiration</h3>
<p>Wann hat man die besten Ideen? Richtig. In unpassenden Momenten. Sind dir schon Ideen verloren gegangen, weil du sie unter der Dusche, auf einer Party oder beim Joggen hattest? Wenn du nicht bereits sehr reich bist, kannst du es dir nicht leisten, weitere 1-Million-Euro-Ideen zu vergessen.</p>
<p>Gute Ideen sind das Potenzial f&#252;r gute Songs. Deswegen: Seit bereit f&#252;r die Inspiration – darauf, dass sie jede Sekunde eintreffen k&#246;nnte. Trage immer einen Block und einen (funktionierenden!) Stift bei dir. Wenn ein Block zu viel Umst&#228;nde machen w&#252;rde, kann auch ein St&#252;ck Papier gen&#252;gen.</p>
<p>Als Musiker hast du idealerweise auch noch immer einen Recorder bei dir, mit dem du Melodiefetzen, die dir in den Sinn kommen, aufnehmen kannst. MP3-Player haben oft eine Recordingfunktion und sind daneben auch noch klein und handlich.</p>
<h3>5) Songwriting-Verfahren &#252;berdenken</h3>
<p>Um Songs zu entwickeln, jammen viele Musiker allein oder in der Gruppe vor sich hin, bis aus einzelnen Melodien und Rhythmusger&#252;sten schlie&#223;lich etwas Zusammenh&#228;ngendes entsteht. Es ist keine Schande, sich niemals Gedanken &#252;ber die Struktur eine Songs oder die Optimierbarkeit bestimmter Melodien zu machen, ab einem gewissen Ehrgeiz macht es aber Sinn, sich mit den eigenen Vorgehensweisen auseinanderzusetzen.</p>
<p>Wenn du n&#228;mlich zu lange im selben Verfahren feststeckst, kann es sein, dass du immer mit den gleichen L&#246;sungen aufkreuzt. Dadurch kann es sein, dass deine Songs langweilig oder zumindest sehr berechenbar werden.<br />
Deinen Songwriting-Prozess zu erneuen kann dir auch dabei helfen, neue Inspiration zu finden.<br />
- Wie w&#228;re es, mal auf der Gitarre zu komponieren, anstatt immer nur mit dem Keyboard?<br />
- Wie w&#228;re es, mal mit dem Beat anzufangen, statt mit der Melodie?<br />
- Wie w&#228;re es, mal einen Blick in ein Harmonielehrebuch zu werfen, anstatt zu improvisieren?<br />
- Wie w&#228;re es, mal bestimmte W&#246;rter aus deinem Text zu verbieten – oder ein paar W&#246;rter zur Bedingung f&#252;r einen neuen Text zu machen?<br />
- Wie w&#228;re es, mal einen Song in mehreren Sessions zu schreiben, anstatt an einem Abend?<br />
- Wie w&#228;re es mal mit einer Kollaboration mit einem anderen Musiker?</p>
<p>M&#246;glichkeiten, einen Song zu schreiben, gibt es mindestens so viele, wie es Songwriter gibt. Auch hier kannst du viel von anderen lernen. Vielleicht findest du ja sogar Informationen dar&#252;ber, wie deine Lieblingsband bei ihrem Songwriting-Prozess vorgeht (ich bin nicht die einzige bloggende Musikerin).</p>
<h3>6) Neues ausprobieren</h3>
<p>Generell kann es helfen, seine Ohren mit anderen Sounds und seine Gedanken mit andere Worten zu erfrischen. Das f&#246;rdert nicht nur die Inspiration, sondern auch die F&#228;higkeiten.</p>
<p>Beispielsweise k&#246;nntest du ein anderes Genre ausprobieren.<br />
Wenn du Rockmusik schreibst, hast du schon mal einen meditativen Ambienttrack geschrieben? Oder wie w&#228;re es mal mit einem klassischen Arrangement, wenn du sonst nur Electro-Pop schreibst?</p>
<p>Eine weitere Idee ist es, ein neues Instrument zu lernen, um es besser zu verstehen und damit auch besser komponieren zu k&#246;nnen. Das ist zwar etwas aufw&#228;ndiger, hat aber daf&#252;r noch weitere Verwendungen: Schlie&#223;lich k&#246;nntest du das neue Instrument auch selbst einspielen bzw. bei Live-Auftritten einsetzen, wenn du live unterwegs bist.</p>
<p>Es gibt noch viele weitere Dinge, die du ausprobieren kannst. Mir fallen jetzt noch ein:<br />
- Musik f&#252;r einen Film, ein Computerspiel schreiben<br />
- mehrere Tracks zu einem Thema schreiben<br />
- Musik zu einem Buch, einem Text, einem Gedicht schreiben<br />
- eigene Sounds kreieren und f&#252;r die Komposition benutzen<br />
- Sounddesigning lernen<br />
- Songs im Stil eines bestimmten K&#252;nstlers komponieren</p>
<p>Aber es gibt sicherlich noch mehr.</p>
<h3>7) Von Feedback lernen</h3>
<p>Wenn du an deinen F&#228;higkeiten feilen m&#246;chtest, kann eine Meinung von jemand anderem &#252;ber deine F&#228;higkeiten dir dabei helfen, den &#220;berblick zu bewahren. Man selbst hat nie den Abstand, auf den es ankommt, wenn es darum geht, seine eigenen F&#228;higkeiten zu beurteilen. Andere Leute achten auf andere Dinge und k&#246;nnen dir deswegen in Bereichen weiterhelfen, in denen du sonst nur schwer weiterkommen w&#252;rdest.</p>
<p>Dabei ist jede Meinung gefragt, solange sie nur konstruktiv ist. Kritiken von Leuten, die deine F&#228;higkeiten generell in Frage stellen oder ihre Vorschl&#228;ge nicht artikulieren k&#246;nnen, kannst du getrost ignorieren.</p>
<p>Am besten ist es auch, wenn du Leute fragst, die mit dem Genre deiner Musik generell was anfangen k&#246;nnen. Schlie&#223;lich bringt es dir nichts, zu wissen, dass der Reggae-Typ deinen Gothic-Song „zu depressiv“ oder der Blues-Gitarrist deinen Techno-Song „zu elektronisch“ findet.</p>
<p>Ansonsten kannst du jeden fragen, egal, ob Musik-Laie oder –Profi, egal ob Fan oder Ersth&#246;rer. Da jeder sein individuelles Ohr hat, werden jedem auch unterschiedliche Dinge auffallen und unterschiedliche Hinweise f&#252;r dich haben, die dir helfen k&#246;nnen, deine F&#228;higkeiten zu verbessern.</p>
<p>Um die einzelnen Meinungen (die sich manchmal auch widersprechen werden) zusammenzutragen, reicht es, alle zusammen in einem Dokument zu notieren und als Inspirationsliste f&#252;r deine n&#228;chsten Werke zu nutzen.</p>
<p>Sicherlich gibt es noch mehr Dinge, die du tun kannst, um dein Songwriting zu verbessern. W&#228;hrend einige Ideen sich sofort umsetzen lassen, braucht es f&#252;r andere etwas Zeit und f&#252;r einige ein bisschen M&#252;he. Vielleicht unterscheiden sich schon hier die Leute, die mit ihrem Songwriting letztlich erfolgreich werden und die, die es nicht werden: Die Leute, die den Willen zum Erfolg haben, sind eher bereit, ihre Zeit und Kraft f&#252;r ihre F&#228;higkeit zu investieren, als die, denen dieser Wille fehlt.</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 9.April 2010</p>


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		<title>FAWM Fundst&#252;cke</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 01:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Februar w&#228;hrend des February Album Writing Month, kurz FAWM, habe ich 14 Songs in 28 Tagen geschrieben. Ich habe bisher nicht vor, etwas davon auszuarbeiten, f&#228;nde es allerdings schade, wenn die Sachen ganz in der Versenkung verschwinden w&#252;rden. Deswegen ein paar Textfragmente, die w&#228;hrend des FAWM entstanden sind:
Die Besucher
(zur Melodie der TV-Serie „Die Besucher“)
die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar w&#228;hrend des February Album Writing Month, kurz <a title="FAWM" href="http://alicehive.de/fawm/" target="_blank">FAWM</a>, habe ich 14 Songs in 28 Tagen geschrieben. Ich habe bisher nicht vor, etwas davon auszuarbeiten, f&#228;nde es allerdings schade, wenn die Sachen ganz in der Versenkung verschwinden w&#252;rden. Deswegen ein paar Textfragmente, die w&#228;hrend des FAWM entstanden sind:</p>
<h4>Die Besucher</h4>
<p>(<a title="Die Besucher" href="http://www.youtube.com/watch?v=vuW78NcAKWo" target="_blank">zur Melodie der TV-Serie „Die Besucher“</a>)</p>
<p>die Welt ist in Gefahr<br />
doch wir k&#246;nnen fliehen<br />
ein Akademiker<br />
und sein Expertenteam</p>
<p>Du glaubst, Zeit ist linear<br />
vergeht irgendwann g&#228;nzlich<br />
und nun sind wir zur&#252;ck<br />
das alles war nie vergangen<br />
es ist unendlich</p>
<h4>Godless</h4>
<p>every time you realise that I’m present<br />
do you get that this is not an accident?</p>
<p>I’m thoughtless when you’re around<br />
I am godless when you’re around</p>
<h4>Hypnotized</h4>
<p>it is spinning<br />
black and white<br />
and I’m becoming<br />
hypnotized</p>
<p>an endless fall<br />
an endless flight<br />
the vaccuum<br />
I’m lost inside</p>
<p>I’ve let myself<br />
all slip away<br />
when I tried<br />
to catch the gray</p>
<h4>The Game</h4>
<p>playing with people, you call it a game<br />
sold it to the lost, they all know your name<br />
you saw me and thought it would just be the same<br />
you will regret the very day that I came</p>
<p>the biologist told you essentially the same<br />
at first you were nothing and now you’ve got fame<br />
the loss of the weak is all that you gain<br />
you will regret the very day that I came</p>
<p>the manager says you should get control<br />
the scientist says it’s your natural role<br />
the man you look up to says it’s his goal<br />
how you love the things that you have been told</p>
<p>behind the curtains<br />
two silhouettes play<br />
one is your shadow<br />
the other decays</p>
<h4>Freedom</h4>
<p>this is where I’m<br />
in my mind<br />
got a place<br />
you can’t find<br />
made you blind<br />
with my lies<br />
in my veins<br />
my blood cries</p>
<p>I’m dying for freedom</p>
<p>this is my place<br />
in my mind<br />
all I am<br />
is alright<br />
this is why<br />
I’ve to hide<br />
save the freedom<br />
inside</p>
<p>I’ll have to flee<br />
for being free</p>
<h4>In diesem Moment</h4>
<p>irgendwann siehst du zur&#252;ck<br />
und es ist nichts mehr da<br />
das Leuchten verblasst<br />
im Moment ist es noch klar<br />
wenn es soweit ist,<br />
frag nicht ob, es richtig war<br />
denk einfach dran wie es war<br />
in diesem Moment</p>
<h4>Not Breathing</h4>
<p>can you feel this nothingness?<br />
I can’t<br />
I know it is more than I<br />
can stand</p>
<p>I’m not grieving<br />
I’m not breathing</p>
<p>you are gone – so do you<br />
understand?<br />
can you see me breathing on?<br />
I can’t</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 13.August 2009</p>


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		<title>50/90 Challenge 09</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 02:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Songwriting]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 4.Juli l&#228;uft nun die 50/90 Challenge. Das ist eine Art Wettbewerb f&#252;r Songwriter, sehr &#228;hnlich wie der FAWM, an dem ich dieses Jahr erfolgreich teilgenommen habe. W&#228;hrend es beim FAWM darum geht, ein Album von 14 Songs in einem Monat zu schreiben, ist die 50/90 Challenge dagegen ein etwas langfristigeres Projekt: 50/90 bedeutet [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 4.Juli l&#228;uft nun die <a title="50/90" href="http://5090.fawm.org/" target="_blank">50/90 Challenge</a>. Das ist eine Art Wettbewerb f&#252;r Songwriter, sehr &#228;hnlich wie der <a title="FAWM" href="http://alicehive.de/fawm/" target="_blank">FAWM</a>, an dem ich dieses Jahr erfolgreich teilgenommen habe. W&#228;hrend es beim FAWM darum geht, ein Album von 14 Songs in einem Monat zu schreiben, ist die 50/90 Challenge dagegen ein etwas langfristigeres Projekt: 50/90 bedeutet 50 Songs in 90 Tagen. Es soll also etwa alle zwei Tage ein Song geschrieben werden.</p>
<p>Was „Song“ im einzelnen bedeutet, wird dabei nicht vorgegeben. Sowohl instrumentale Tracks, als auch Tracks mit Gesang sind zugelassen. Es gibt keine Mindestl&#228;nge und keine Ver&#246;ffentlichungspflicht. Wer an der 50/90 Challenge teilnimmt, macht das f&#252;r sich selbst und braucht deswegen auch keine Beweise zu erbringen.</p>
<p>Trotzdem ist das ganze ein Community-Projekt. Im 50/90-Forum treffen sich Songwriter auf der ganzen Welt und unterst&#252;tzen sich. Das ist praktisch, wenn man, wie ich, nicht viele Songwriter kennt. Wer m&#246;chte, kann seine Songs oder auch nur die Lyrics mit der 50/90-Gemeinde teilen.</p>
<p>Je nachdem, was einigerma&#223;en brauchbar ist, kann ich mir vorstellen, in den drei Monaten ebenfalls ein paar Lyrics oder Tracks zu ver&#246;ffentlichen. Da ich selbst kein brauchbares Recording-Equipment besitze, werde ich aber h&#246;chstwahrscheinlich nur instrumentale Tracks ver&#246;ffentlichen.</p>
<h4>Zwischenstand</h4>
<p>Bisher habe ich zwei Tracks fertiggestellt. Sie tragen beide noch keinen Namen. F&#252;r Track 1 hab ich teilweise einen Text geschrieben, ich bin mir aber nicht sicher, ob der Text thematisch zum Song passen.<br />
Ich werde in den n&#228;chsten zweieinhalb Monaten immer mal wieder &#252;ber den Zwischenstand berichten und &#252;ber die Songwriting-Herausforderungen, denen ich mich bis dahin gestellt habe.</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 14.Juli 2009</p>


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		<title>Songwriting und MIDI</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 05:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Songwriting]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde &#246;fter mal gefragt, wie mein Songwriting-Prozess aussieht. F&#252;r viele Laien ist es schwierig, es sich vorzustellen, wie man einen Song schreibt. Andererseits gibt es auch unter Musiker so viele Methoden und Herangehensweisen, dass man schon dadurch auf neue Ideen kommen kann.</p>
<p>Wenn ich Songs schreibe, dann schreibe ich sie fast ausschlie&#223;lich mit meinem PC und meinem Keyboard. Mein Keyboard ist dazu per USB mit meinem PC verbunden. Wenn ich es spiele, sendet es MIDI-Signale an meinen Computer.</p>
<p>Auf meinem Computer ist ein Sequencer installiert. In meinem Fall ist es Cubase. Andere Sequencer sind z.B. Pro Tools, Logic (nur noch f&#252;r Mac), Samplitude, Ableton Live oder Fruity Loops.</p>
<p>Der Sequencer ist das Programm, mit dem ich meine Musik aufnehmen und bearbeiten kann. Projekte in Sequencern sind in mehrere Spuren unterteilt. Auf jede Spur kann man nun bestimmte Instrumente und Effekte legen. Spielt man mehrere Spuren gleichzeitig ab (zum Beispiel eine Gitarrenspur, eine Bassspur und eine Drumspur), so hat man eine &#252;bersichtliche Grundlage f&#252;r einen Song.</p>
<p>In fast jedem Sequencer hat man die M&#246;glichkeiten, Audio- oder MIDI-Spuren anzulegen.</p>
<p>Audio ist alles, was bereits festgelegte Wellenformen hat, z.B. alles was &#252;ber ein Mikrofon aufgenommen wurde. Alle .wav und .mp3-Dateien sind Audio. Der Computer muss sie nur noch abspielen, er muss nichts selbst generieren, es ist alles schon da. Der Computer liest eine Audio-Datei, wie die Nadel des Plattenspielers die Platte liest.</p>
<p>MIDI ist dagegen ein Steuerungscode. In einer MIDI-Datei stehen Anweisungen, wann der Computer wie lange welchen Sound generieren soll. Der Sound muss jedes mal erst ausgerechnet werden und entsteht damit jedes mal neu. Mit MIDI lassen sich etwa Synthesizer steuern.</p>
<p>Ich nutze zum Songwriting ausschlie&#223;lich MIDI. MIDI ist sehr flexibel und einfach und hilft deswegen enorm, sich beim Songwritingprozess auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Song.</p>
<p>Wenn ich einen Song schreiben m&#246;chte, beginne ich damit, eine Melodie auf meinem Keyboard zu suchen. Wenn ich eine gute Melodie gefunden habe, spiele ich sie ein. Das hei&#223;t, ich nehme mit dem Sequencer die MIDI-Signale auf, die das Keyboard schickt, w&#228;hrend ich es spiele. Das h&#246;rt sich jetzt komplizierter an, als es ist, denn ich brauche dazu nur einen einzigen Knopfdruck.</p>
<p>Wenn die Aufnahme abgeschlossen ist, habe ich eine MIDI-Sequenz in meinem Sequencer. Diese Sequenz ist ein Abbild dessen, was ich gespielt habe. Ich kann die Sequenz beliebig oft abspielen. Es wird immer erneut und exakt das reproduziert, was ich das erste mal gespielt habe.</p>
<p>Ich kann meine MIDI-Sequenz wieder an mein Keyboard leiten und mein Keyboard damit steuern. Ich kann die MIDI-Sequenz aber auch an ein anderes Instrument leiten, etwa an einen Synthesizer. Der Synthesizer h&#228;lt sich ebenfalls an die Befehle, wann welcher Ton wie lange gespielt werden soll – er generiert damit lediglich einen anderen Sound. Eben den Sound, den man einstellt.</p>
<p>Indem man also eine MIDI-Sequenz generiert, kreiert man lediglich eine Melodie und legt das Instrument damit noch nicht fest. Das ist gut, denn um Instrumentierung kann ich mich dann immernoch sp&#228;ter k&#252;mmern, wenn ich mehr &#252;ber meinen Song wei&#223;. Ich kann MIDI-Sequenzen sogar beliebig bearbeiten: Das hei&#223;t, einen Ton herausschneiden, einen anderen verl&#228;ngern oder verschieben ist gar kein Problem.</p>
<p>Meine MIDI-Sequenz liegt nun auf einer beliebigen MIDI-Spur. Ich hab meine Melodie. Nun kann ich weitere Melodien dar&#252;ber legen. Etwa eine Begleitungsmelodie.<br />
Ich mache aus der vorhandenen MIDI-Sequenz nun einen Loop, so dass sie sich st&#228;ndig wiederholt. Dann probiere ich auf meinem Keyboard verschiedene Begleitungsmelodie aus, w&#228;hrend sich die erste Sequenz immer und immer wieder wiederholt.<br />
Habe ich eine passende Begleitung gefunden, gehe ich in den Recording-Modus und spiele sie ein. Dabei wird die erste Sequenz, sofern ich das will, immer noch abgespielt. Das ist praktisch, denn so kann ich mich an der Melodie orientieren.</p>
<p>Nun habe ich zwei Sequenzen. Und so geht das immer weiter. Irgendwann habe ich einen ganzen Bildschirm voller Sequenzen. Na gut, ich bin minimalistisch veranlagt und deswegen sieht es bei mir nicht ganz so schlimm aus, aber an sich ist jeder meiner Songs nur ein Haufen MIDI-Sequenzen, wenn ich ihn schreibe.</p>
<p>Nun zur Preisfrage: Muss man daf&#252;r Keyboard spielen k&#246;nnen?<br />
Nein, muss man nicht. Das Keyboard ist lediglich eine praktische Hilfe: Man dr&#252;ckt eine Taste, es kommt ein Ton raus – einfach spitze, wenn man wissen m&#246;chte, welche Melodie sich eignet und welche nicht.<br />
Ansonsten bietet fast jeder Sequencer mehrere M&#246;glichkeiten, die MIDI-T&#246;ne einzeln zu programmieren. Etwa &#252;ber einen Noten-Editor, einen Listen-Editor oder einen Event-Editor. Das ist aber relativ aufwendig, da man damit jeden Ton einzeln einzeichnen muss, was einerseits l&#228;nger dauert und zweitens einem die m&#246;gliche Flexibilit&#228;t beim Improvisieren nimmt.</p>
<p>MIDI-Sequenzen zu erstellen ist lediglich eine der M&#246;glichkeiten, einen Song mit dem Computer zu schreiben. Es ist die M&#246;glichkeit, die ich mir angew&#246;hnt habe und die meiner Meinung nach durch ihre Einfachheit und Flexibilit&#228;t besticht.<br />
Wenn ich mich um das Songwriting k&#252;mmere, muss ich meistens nicht mehr als drei Kn&#246;pfe dr&#252;cken: Play, Record, Stop. Fehler lassen sich leicht ausbessern, Arrangements lassen sich komplett &#228;ndern.</p>
<p>Wenn es dich interessiert, wie man von einer einzelnen Melodie nun zum Song kommt, empfehle ich dir die beiden Artikel:<br />
<a title="Songwriting" href="http://alicehive.de/songwriting-crashkurs/" target="_blank">Songwriting Crashkurs</a><br />
<a title="Songparts" href="http://alicehive.de/songparts-und-ihre-funktionen/" target="_blank">Songparts und ihre Funktionen</a></p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 13.Juli 2009</p>


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		<title>Songwriting Twitterer</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 05:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Songwriting]]></category>

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Ich hab  mich mal auf die Suche gemacht und euch ein paar Twitterer rausgeschrieben, die sich in ihren Tweets verst&#228;rkt mit dem Thema [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer als Songwriter seines Gleichen bei Twitter sucht, findet im Verh&#228;ltnis zur Anzahl der Twitteruser wahrscheinlich nicht allzu viel. Noch weniger findet man, wenn man nach Leuten sucht, die &#252;ber das Songwriting twittern.</p>
<p>Ich hab  mich mal auf die Suche gemacht und euch ein paar Twitterer rausgeschrieben, die sich in ihren Tweets verst&#228;rkt mit dem Thema Songwriting befassen. Bisher habe ich leider nur englischssprachige Twitterer gefunden.</p>
<h4><strong>englischsprachig:</strong></h4>
<p>@<a href="http://twitter.com/CaseySorrells" target="_blank">CaseySorrells</a><br />
@<a href="http://twitter.com/RavenousRaven" target="_blank">RavenousRaven</a><br />
@<a href="http://twitter.com/SongWriteNews" target="_blank">SongWriteNews</a><br />
@<a href="http://twitter.com/jeanettearsenau" target="_blank">jeanettearsenau</a><br />
@<a href="http://twitter.com/TuneSpace" target="_blank">TuneSpace</a><br />
@<a href="http://twitter.com/TedSanborn" target="_blank">TedSanborn</a><br />
@<a href="http://twitter.com/jasonwhitehorn" target="_blank">jasonwhitehorn</a><br />
@<a href="http://twitter.com/hithackers" target="_blank">hithackers</a><br />
@<a href="http://twitter.com/MrGuitarPlayer" target="_blank">MrGuitarPlayer</a></p>
<p>Diese Liste wird st&#228;ndig erweitert.</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht am 19.Mai 2009</p>


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