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	<title>ALICE HIVE &#187; Songwriting</title>
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	<description>Willkommen im Wunderland...</description>
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		<title>Review:  Jeffrey Pepper Rodgers – Songwriting And The Guitar</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 14:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Songwriting]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe schon seit einiger Zeit, Zugriff auf eine Akustik- und eine E-Gitarre, hatte mir aber nie wirklich die Mühe gemacht, Akkorde, Tonleitern oder Techniken zu lernen, sondern die Zeit, in der ich spielte, damit verbracht, interessante Tonfolgen zu finden. &#8230; <a href="http://alicehive.de/review-jeffrey-pepper-rodgers-songwriting-and-the-guitar/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe schon seit einiger Zeit, Zugriff auf eine Akustik- und eine E-Gitarre, hatte mir aber nie wirklich die Mühe gemacht, Akkorde, Tonleitern oder Techniken zu lernen, sondern die Zeit, in der ich spielte, damit verbracht, interessante Tonfolgen zu finden. Vor etwa anderthalb Jahren, während des <a title="FAWM" href="http://alicehive.de/fawm/" target="_blank">FAWM 2009</a>, konnte ich, als ich gerade kein Keyboard zur Verfügung hatte, so auch einige Songs schreiben.</p>
<p>Vor etwa einem halben Jahr hab ich nun begonnen, ein paar Songs auf der Akustikgitarre zu lernen und damit natürlich auch Akkorde und Schlagtechniken. So konnte ich eine kurze Cover-Setliste zusammenstellen, mit der ich im März dann sogar einen kleinen Auftritt auf der Straße hatte.</p>
<p>Aber covern ist für mich nur die Spitze des Eisbergs. Schön, wenn man ein paar Songs spielen kann, die man kennt und liebt – besser, aber wenn ich selbst welche erfinden kann.</p>
<p>Die Gitarre ist für Songwriter ein interessante Instrument, weil man hier sehr viel in Akkorden und Harmonien denkt und nicht nur in Melodien, wie man es bei anderen Instrumenten leicht kann. Aber wie geht man beim Songwriting auf der Gitarre am besten vor, wenn man erstmal die meisten wichtigen Akkorde gelernt hat?</p>
<p>Und hier kommt das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/1890490288?ie=UTF8&amp;tag=diejesusversc-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1890490288" target="_blank">Songwriting and the Guitar</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diejesusversc-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=1890490288" border="0" alt="" width="1" height="1" />&#8221;   von Jeffrey Pepper Rodgers ins Spiel. Denn hier erklären bekannte Songwriter, die ihre Songs auf Gitarre schreiben, ihre Vorgehensweise beim Songwriting, erläutern ihre Ansichten und Erfahrungen und geben ihre persönlichen Tipps weiter.</p>
<p>Unterteilt ist das Buch unter anderem in zwei größere Hauptteile: Im ersten Teil „In Their Own Words“ werden bekannte Songwriter interviewt, der zweite Teil („Workshops“) besteht aus einzelnen Tutorialen zu verschiedenen Themen, die das Songwriting betreffen.</p>
<p>Im ersten Teil kommen folgende Künstler zur Sprache: James Taylor, Richard Thompson, Paul Simon, Indigo Girls, Jules Shear, Gilian Welch und David Rawlings, David Crosby, Joni Mitchell, David Wilcox. Die Tutorialsektion stammt dagegen von den folgenden Autoren/Songwritern: Elizabeth Papapetrou, Patty Larkin, Don McLean, Steve Seskin, Sam Shaber, Jamie Anderson, Jeffrey Pepper Rodgers, Gary Talley und Stephen Dick.</p>
<p>Die Workshops umfassen Basis-Tutorials wie „Writing Your First Song“ genauso wie fortgeschrittene Themen wie „Understanding Chord Progressions“. Dabei geht es nicht nur um Musik- und Songwritingtheorie, sondern auch um Kreativität und Inspiration. Weiterhin behandeln die Autoren nicht nur die musikalische Seite des Songwriting, sondern auch die textliche Seite.</p>
<p>Auffallend ist, wie viele Künstler alternative Gitarrenstimmungen (vor allem open Tunings) nutzen, um auf neue Ideen zu kommen. Zum Zeitpunkt des Interviews (Buchveröffentlichung war 2000) hatte Joni Mitchell beispielsweise 51 verschiedene Stimmungen für ihre Songs genutzt. Zum Thema alternative Tunings hat fast jeder Künstler etwas zu sagen und im letzten Kapitel des Buchs befindet sich zur Krönung eine Liste von 25 verschiedenen Stimmungen (sowie Songs, die in diesen Stimmungen geschrieben wurden) zum ausprobieren.</p>
<p>Viele der Infos sind nicht nur für Gitarristen, sondern auch für andere Songwriter nützlich: Allen voran das songtheoretische Material des Buchs. Jamie Anderson schlägt beispielsweise vor die besten Teile des Songs nicht zu früh wegzugeben, sondern sich zum Beispiel die höchste Note für den Chorus aufzuheben. Ein weiterer nützlicher Tipp besteht etwa darin, Chorus- und Strophenmelodie in anderen Melodiebereichen zu komponieren, um zu vermeiden, dass sie sich zu sehr ähneln.<br />
Die songtheoretische Sektion ist vor allem für Songwriter nützlich, die bereits Grundkentnisse und Erfahrungen im Songwriting haben. Für alle, die noch nicht soweit sind, empfehle ich mein <a title="Songwriting Tutorial" href="http://alicehive.de/songwriting-crashkurs/" target="_blank">Songwriting Tutorial</a> sowie den Artikel <a href="http://alicehive.de/songparts-und-ihre-funktionen/" target="_blank">Songparts und ihre Funktionen</a>, und für einen tieferen Einblick auch das Buch „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0823084124?ie=UTF8&amp;tag=diejesusversc-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0823084124" target="_blank">Six Steps to Songwriting Success</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=diejesusversc-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0823084124" border="0" alt="" width="1" height="1" />“ von Jason Blume.</p>
<p>Besonders anschaulich für Texter ist das Kapitel „Lyric Lessons“ von Sam Shaber, die den textlichen Entstehungsprozess einer ihrer Songs erläutert. Zeile für Zeile kann man hier nachvollziehen, wie der Songverlauf entsteht, warum Ideen wieder verworden wurden oder neue Ideen eingefügt wurden.</p>
<p>Obwohl die Interviews sicherlich auch interessant sind und einige Aha-Momente bei mir bewirken konnten, geben die Workshops etwas mehr her, da sie mehr in die Tiefe gehen.</p>
<p>Zwar sind im Buch auch einige gute Tipps für Anfänger dabei, mehr würde ich es aber Songwritern empfehlen, die bereits etwas Erfahrung gesammelt haben und sich auch theoretisch vielleicht schon etwas auskennen. Genauso sollte man zumindest Grundkenntnisse im Gitarrenbereich mitbringen. Ein großartiges Gitarrengenie braucht man aber auch nicht zu sein, wenn man Songs schreiben möchte. Besondere Fähigkeiten sind zwar immer von Vorteil, aber nicht die Bedingung. Schlimmstenfalls schreibt man auf der Gitarre nur die Akkorde und überlässt das Spielen dann jemandem anderen. Andererseits kann gerade das Schreiben von Songs ein neuer Anreiz sein, seine Gitarrenfähigkeiten zu verbessern. So ist es nämlich bei mir.</p>
<p>Veröffentlicht am 17.August 2010</p>


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		<title>FAWM Fundstücke</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 01:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Songwriting]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar während des February Album Writing Month, kurz FAWM, habe ich 14 Songs in 28 Tagen geschrieben. Ich habe bisher nicht vor, etwas davon auszuarbeiten, fände es allerdings schade, wenn die Sachen ganz in der Versenkung verschwinden würden. Deswegen &#8230; <a href="http://alicehive.de/fawm-fundstuecke/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar während des February Album Writing Month, kurz <a title="FAWM" href="http://alicehive.de/fawm/" target="_blank">FAWM</a>, habe ich 14 Songs in 28 Tagen geschrieben. Ich habe bisher nicht vor, etwas davon auszuarbeiten, fände es allerdings schade, wenn die Sachen ganz in der Versenkung verschwinden würden. Deswegen ein paar Textfragmente, die während des FAWM entstanden sind:</p>
<h4>Die Besucher</h4>
<p>(<a title="Die Besucher" href="http://www.youtube.com/watch?v=vuW78NcAKWo" target="_blank">zur Melodie der TV-Serie „Die Besucher“</a>)</p>
<p>die Welt ist in Gefahr<br />
doch wir können fliehen<br />
ein Akademiker<br />
und sein Expertenteam</p>
<p>Du glaubst, Zeit ist linear<br />
vergeht irgendwann gänzlich<br />
und nun sind wir zurück<br />
das alles war nie vergangen<br />
es ist unendlich</p>
<h4>Godless</h4>
<p>every time you realise that I’m present<br />
do you get that this is not an accident?</p>
<p>I’m thoughtless when you’re around<br />
I am godless when you’re around</p>
<h4>Hypnotized</h4>
<p>it is spinning<br />
black and white<br />
and I’m becoming<br />
hypnotized</p>
<p>an endless fall<br />
an endless flight<br />
the vaccuum<br />
I’m lost inside</p>
<p>I’ve let myself<br />
all slip away<br />
when I tried<br />
to catch the gray</p>
<h4>The Game</h4>
<p>playing with people, you call it a game<br />
sold it to the lost, they all know your name<br />
you saw me and thought it would just be the same<br />
you will regret the very day that I came</p>
<p>the biologist told you essentially the same<br />
at first you were nothing and now you’ve got fame<br />
the loss of the weak is all that you gain<br />
you will regret the very day that I came</p>
<p>the manager says you should get control<br />
the scientist says it’s your natural role<br />
the man you look up to says it’s his goal<br />
how you love the things that you have been told</p>
<p>behind the curtains<br />
two silhouettes play<br />
one is your shadow<br />
the other decays</p>
<h4>Freedom</h4>
<p>this is where I’m<br />
in my mind<br />
got a place<br />
you can’t find<br />
made you blind<br />
with my lies<br />
in my veins<br />
my blood cries</p>
<p>I’m dying for freedom</p>
<p>this is my place<br />
in my mind<br />
all I am<br />
is alright<br />
this is why<br />
I’ve to hide<br />
save the freedom<br />
inside</p>
<p>I’ll have to flee<br />
for being free</p>
<h4>In diesem Moment</h4>
<p>irgendwann siehst du zurück<br />
und es ist nichts mehr da<br />
das Leuchten verblasst<br />
im Moment ist es noch klar<br />
wenn es soweit ist,<br />
frag nicht ob, es richtig war<br />
denk einfach dran wie es war<br />
in diesem Moment</p>
<h4>Not Breathing</h4>
<p>can you feel this nothingness?<br />
I can’t<br />
I know it is more than I<br />
can stand</p>
<p>I’m not grieving<br />
I’m not breathing</p>
<p>you are gone – so do you<br />
understand?<br />
can you see me breathing on?<br />
I can’t</p>
<p>Veröffentlicht am 13.August 2009</p>


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		<title>50/90 Challenge 09</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 02:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Songwriting]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 4.Juli läuft nun die 50/90 Challenge. Das ist eine Art Wettbewerb für Songwriter, sehr ähnlich wie der FAWM, an dem ich dieses Jahr erfolgreich teilgenommen habe. Während es beim FAWM darum geht, ein Album von 14 Songs in &#8230; <a href="http://alicehive.de/5090-challenge-09/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 4.Juli läuft nun die <a title="50/90" href="http://5090.fawm.org/" target="_blank">50/90 Challenge</a>. Das ist eine Art Wettbewerb für Songwriter, sehr ähnlich wie der <a title="FAWM" href="http://alicehive.de/fawm/" target="_blank">FAWM</a>, an dem ich dieses Jahr erfolgreich teilgenommen habe. Während es beim FAWM darum geht, ein Album von 14 Songs in einem Monat zu schreiben, ist die 50/90 Challenge dagegen ein etwas langfristigeres Projekt: 50/90 bedeutet 50 Songs in 90 Tagen. Es soll also etwa alle zwei Tage ein Song geschrieben werden.</p>
<p>Was „Song“ im einzelnen bedeutet, wird dabei nicht vorgegeben. Sowohl instrumentale Tracks, als auch Tracks mit Gesang sind zugelassen. Es gibt keine Mindestlänge und keine Veröffentlichungspflicht. Wer an der 50/90 Challenge teilnimmt, macht das für sich selbst und braucht deswegen auch keine Beweise zu erbringen.</p>
<p>Trotzdem ist das ganze ein Community-Projekt. Im 50/90-Forum treffen sich Songwriter auf der ganzen Welt und unterstützen sich. Das ist praktisch, wenn man, wie ich, nicht viele Songwriter kennt. Wer möchte, kann seine Songs oder auch nur die Lyrics mit der 50/90-Gemeinde teilen.</p>
<p>Je nachdem, was einigermaßen brauchbar ist, kann ich mir vorstellen, in den drei Monaten ebenfalls ein paar Lyrics oder Tracks zu veröffentlichen. Da ich selbst kein brauchbares Recording-Equipment besitze, werde ich aber höchstwahrscheinlich nur instrumentale Tracks veröffentlichen.</p>
<h4>Zwischenstand</h4>
<p>Bisher habe ich zwei Tracks fertiggestellt. Sie tragen beide noch keinen Namen. Für Track 1 hab ich teilweise einen Text geschrieben, ich bin mir aber nicht sicher, ob der Text thematisch zum Song passen.<br />
Ich werde in den nächsten zweieinhalb Monaten immer mal wieder über den Zwischenstand berichten und über die Songwriting-Herausforderungen, denen ich mich bis dahin gestellt habe.</p>
<p>Veröffentlicht am 14.Juli 2009</p>


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		<title>Songwriting und MIDI</title>
		<link>http://alicehive.de/songwriting-und-midi/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 05:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Songwriting]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich werde öfter mal gefragt, wie mein Songwriting-Prozess aussieht. Für viele Laien ist es schwierig, es sich vorzustellen, wie man einen Song schreibt. Andererseits gibt es auch unter Musiker so viele Methoden und Herangehensweisen, dass man schon dadurch auf neue &#8230; <a href="http://alicehive.de/songwriting-und-midi/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde öfter mal gefragt, wie mein Songwriting-Prozess aussieht. Für viele Laien ist es schwierig, es sich vorzustellen, wie man einen Song schreibt. Andererseits gibt es auch unter Musiker so viele Methoden und Herangehensweisen, dass man schon dadurch auf neue Ideen kommen kann.</p>
<p>Wenn ich Songs schreibe, dann schreibe ich sie fast ausschließlich mit meinem PC und meinem Keyboard. Mein Keyboard ist dazu per USB mit meinem PC verbunden. Wenn ich es spiele, sendet es MIDI-Signale an meinen Computer.</p>
<p>Auf meinem Computer ist ein Sequencer installiert. In meinem Fall ist es Cubase. Andere Sequencer sind z.B. Pro Tools, Logic (nur noch für Mac), Samplitude, Ableton Live oder Fruity Loops.</p>
<p>Der Sequencer ist das Programm, mit dem ich meine Musik aufnehmen und bearbeiten kann. Projekte in Sequencern sind in mehrere Spuren unterteilt. Auf jede Spur kann man nun bestimmte Instrumente und Effekte legen. Spielt man mehrere Spuren gleichzeitig ab (zum Beispiel eine Gitarrenspur, eine Bassspur und eine Drumspur), so hat man eine übersichtliche Grundlage für einen Song.</p>
<p>In fast jedem Sequencer hat man die Möglichkeiten, Audio- oder MIDI-Spuren anzulegen.</p>
<p>Audio ist alles, was bereits festgelegte Wellenformen hat, z.B. alles was über ein Mikrofon aufgenommen wurde. Alle .wav und .mp3-Dateien sind Audio. Der Computer muss sie nur noch abspielen, er muss nichts selbst generieren, es ist alles schon da. Der Computer liest eine Audio-Datei, wie die Nadel des Plattenspielers die Platte liest.</p>
<p>MIDI ist dagegen ein Steuerungscode. In einer MIDI-Datei stehen Anweisungen, wann der Computer wie lange welchen Sound generieren soll. Der Sound muss jedes mal erst ausgerechnet werden und entsteht damit jedes mal neu. Mit MIDI lassen sich etwa Synthesizer steuern.</p>
<p>Ich nutze zum Songwriting ausschließlich MIDI. MIDI ist sehr flexibel und einfach und hilft deswegen enorm, sich beim Songwritingprozess auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Song.</p>
<p>Wenn ich einen Song schreiben möchte, beginne ich damit, eine Melodie auf meinem Keyboard zu suchen. Wenn ich eine gute Melodie gefunden habe, spiele ich sie ein. Das heißt, ich nehme mit dem Sequencer die MIDI-Signale auf, die das Keyboard schickt, während ich es spiele. Das hört sich jetzt komplizierter an, als es ist, denn ich brauche dazu nur einen einzigen Knopfdruck.</p>
<p>Wenn die Aufnahme abgeschlossen ist, habe ich eine MIDI-Sequenz in meinem Sequencer. Diese Sequenz ist ein Abbild dessen, was ich gespielt habe. Ich kann die Sequenz beliebig oft abspielen. Es wird immer erneut und exakt das reproduziert, was ich das erste mal gespielt habe.</p>
<p>Ich kann meine MIDI-Sequenz wieder an mein Keyboard leiten und mein Keyboard damit steuern. Ich kann die MIDI-Sequenz aber auch an ein anderes Instrument leiten, etwa an einen Synthesizer. Der Synthesizer hält sich ebenfalls an die Befehle, wann welcher Ton wie lange gespielt werden soll – er generiert damit lediglich einen anderen Sound. Eben den Sound, den man einstellt.</p>
<p>Indem man also eine MIDI-Sequenz generiert, kreiert man lediglich eine Melodie und legt das Instrument damit noch nicht fest. Das ist gut, denn um Instrumentierung kann ich mich dann immernoch später kümmern, wenn ich mehr über meinen Song weiß. Ich kann MIDI-Sequenzen sogar beliebig bearbeiten: Das heißt, einen Ton herausschneiden, einen anderen verlängern oder verschieben ist gar kein Problem.</p>
<p>Meine MIDI-Sequenz liegt nun auf einer beliebigen MIDI-Spur. Ich hab meine Melodie. Nun kann ich weitere Melodien darüber legen. Etwa eine Begleitungsmelodie.<br />
Ich mache aus der vorhandenen MIDI-Sequenz nun einen Loop, so dass sie sich ständig wiederholt. Dann probiere ich auf meinem Keyboard verschiedene Begleitungsmelodie aus, während sich die erste Sequenz immer und immer wieder wiederholt.<br />
Habe ich eine passende Begleitung gefunden, gehe ich in den Recording-Modus und spiele sie ein. Dabei wird die erste Sequenz, sofern ich das will, immer noch abgespielt. Das ist praktisch, denn so kann ich mich an der Melodie orientieren.</p>
<p>Nun habe ich zwei Sequenzen. Und so geht das immer weiter. Irgendwann habe ich einen ganzen Bildschirm voller Sequenzen. Na gut, ich bin minimalistisch veranlagt und deswegen sieht es bei mir nicht ganz so schlimm aus, aber an sich ist jeder meiner Songs nur ein Haufen MIDI-Sequenzen, wenn ich ihn schreibe.</p>
<p>Nun zur Preisfrage: Muss man dafür Keyboard spielen können?<br />
Nein, muss man nicht. Das Keyboard ist lediglich eine praktische Hilfe: Man drückt eine Taste, es kommt ein Ton raus – einfach spitze, wenn man wissen möchte, welche Melodie sich eignet und welche nicht.<br />
Ansonsten bietet fast jeder Sequencer mehrere Möglichkeiten, die MIDI-Töne einzeln zu programmieren. Etwa über einen Noten-Editor, einen Listen-Editor oder einen Event-Editor. Das ist aber relativ aufwendig, da man damit jeden Ton einzeln einzeichnen muss, was einerseits länger dauert und zweitens einem die mögliche Flexibilität beim Improvisieren nimmt.</p>
<p>MIDI-Sequenzen zu erstellen ist lediglich eine der Möglichkeiten, einen Song mit dem Computer zu schreiben. Es ist die Möglichkeit, die ich mir angewöhnt habe und die meiner Meinung nach durch ihre Einfachheit und Flexibilität besticht.<br />
Wenn ich mich um das Songwriting kümmere, muss ich meistens nicht mehr als drei Knöpfe drücken: Play, Record, Stop. Fehler lassen sich leicht ausbessern, Arrangements lassen sich komplett ändern.</p>
<p>Wenn es dich interessiert, wie man von einer einzelnen Melodie nun zum Song kommt, empfehle ich dir die beiden Artikel:<br />
<a title="Songwriting" href="http://alicehive.de/songwriting-crashkurs/" target="_blank">Songwriting Crashkurs</a><br />
<a title="Songparts" href="http://alicehive.de/songparts-und-ihre-funktionen/" target="_blank">Songparts und ihre Funktionen</a></p>
<p>Veröffentlicht am 13.Juli 2009</p>


<p>Diese Artikel könnten dich interessieren:<ol><li><a href='http://alicehive.de/songwriting-crashkurs/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Songwriting Crashkurs'>Songwriting Crashkurs</a> <small>Veröffentlicht am: 6.Oktober 2008 Wenn du mal gerne einen Song...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/review-jeffrey-pepper-rodgers-songwriting-and-the-guitar/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Review:  Jeffrey Pepper Rodgers – Songwriting And The Guitar'>Review:  Jeffrey Pepper Rodgers – Songwriting And The Guitar</a> <small>Ich habe schon seit einiger Zeit, Zugriff auf eine Akustik-...</small></li><li><a href='http://alicehive.de/songwriting-twitterer/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Songwriting Twitterer'>Songwriting Twitterer</a> <small>Wer als Songwriter seines Gleichen bei Twitter sucht, findet im...</small></li></ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Songwriting Twitterer</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 05:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ALICE</dc:creator>
				<category><![CDATA[Songwriting]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer als Songwriter seines Gleichen bei Twitter sucht, findet im Verhältnis zur Anzahl der Twitteruser wahrscheinlich nicht allzu viel. Noch weniger findet man, wenn man nach Leuten sucht, die über das Songwriting twittern. Ich hab  mich mal auf die Suche &#8230; <a href="http://alicehive.de/songwriting-twitterer/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer als Songwriter seines Gleichen bei Twitter sucht, findet im Verhältnis zur Anzahl der Twitteruser wahrscheinlich nicht allzu viel. Noch weniger findet man, wenn man nach Leuten sucht, die über das Songwriting twittern.</p>
<p>Ich hab  mich mal auf die Suche gemacht und euch ein paar Twitterer rausgeschrieben, die sich in ihren Tweets verstärkt mit dem Thema Songwriting befassen. Bisher habe ich leider nur englischssprachige Twitterer gefunden.</p>
<h4><strong>englischsprachig:</strong></h4>
<p>@<a href="http://twitter.com/CaseySorrells" target="_blank">CaseySorrells</a><br />
@<a href="http://twitter.com/RavenousRaven" target="_blank">RavenousRaven</a><br />
@<a href="http://twitter.com/SongWriteNews" target="_blank">SongWriteNews</a><br />
@<a href="http://twitter.com/jeanettearsenau" target="_blank">jeanettearsenau</a><br />
@<a href="http://twitter.com/TuneSpace" target="_blank">TuneSpace</a><br />
@<a href="http://twitter.com/TedSanborn" target="_blank">TedSanborn</a><br />
@<a href="http://twitter.com/jasonwhitehorn" target="_blank">jasonwhitehorn</a><br />
@<a href="http://twitter.com/hithackers" target="_blank">hithackers</a><br />
@<a href="http://twitter.com/MrGuitarPlayer" target="_blank">MrGuitarPlayer</a></p>
<p>Diese Liste wird ständig erweitert.</p>
<p>Veröffentlicht am 19.Mai 2009</p>


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