Von Zuhause arbeiten ist schon eine feine Sache. Nicht zu verkennen, sind allerdings auch die Risiken, die Heimarbeit mit sich bringen kann. Zum Beispiel das Risiko, andere Lebensbereiche neben der Arbeit zu vernachlässigen: Allen voran die eigene Gesundheit.
Auch den Machern des Subvert Magazines ist erst eingefallen, dass ihr Körper fundamental wichtig ist, als er schon nicht mehr einwandfrei funktionierte. Das Subvert Magazine war bis vor einem halben Jahr ein Magazin, das aus Interviews mit Personen der kreativen Elite bestand. Nun hat sich der Focus von Kreativität auf Gesundheit und Fitness verschoben.
In ihren eigenen Worten:
„Darum gibt es die neue Website: Wir haben zwei Jahre damit verbracht, unser Traumbusiness aufzubauen. Es ging gut, bedeutete aber viel mehr Zeit auf unseren Ärschen vor dem Computer, während wir von zu Hause arbeiteten. Wir wurden faul, wir wurden fett und wir wurden müde. Irgendwann hatten wir die Nase voll, faul, fett und müde zu sein.
Wir merkten, dass es nicht das Problem war, eine neue Gesundheitsgewohnheit zu beginnen. Das Problem war, damit weiterzumachen. Also brachten wir das, was wir übers Interviewen und das Stellen ungewöhnlicher Fragen gelernt hatten mit zu den unglaublichsten Menschen der Fitnesswelt. Dashama, einer der Leute, die wir interviewt haben, sagte „Gesundheit ist Wohlstand“. Wir sind absolut seiner Meinung. Geld hat keinen Wert, wenn du nicht die Energie und Motivation hast, nach draußen zu gehen und es zu genießen.“
Absolut!
Und wenn man sich dann dazu entschieden hat, seinem Körper doch mehr Aufmerksamkeit zu widmen, braucht man einen Plan: Welche Veränderungen kann man in seinen Alltag einführen, um gesünder und fitter zu leben?
Glücklicherweise hat das Internet mal wieder viele Antworten. Und da ich mich ja bereits damit befasst habe, möchte ich euch hier ein paar der Ressourcen empfehlen, die mir in den letzten Jahren und Monaten persönlich geholfen und inspiriert haben (im Moment leider nur Englischsprachiges):
Training
One Hundred Push Ups
Der Name des Programms „One Hundred Push Ups“ (100 Liegestützen) verrät bereits, worum es dabei geht. Auf dieser Seite finden sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene einen Trainingsplan, der ihnen dabei hilft, in einem Zeitraum von sechs Wochen 100 aufeinanderfolgende Liegestützen zu schaffen.
Ein ähnliches Programm gibt es mit jeweils 200 Sit-Ups und Kniebeugen. Praktisch an Liegestützen, Sit-Ups und Kniebeugen ist vor allem, dass man dazu keine Ausrüstung braucht. Man kann also sofort loslegen. Außerdem kann alle diese Übungen drinnen machen – das heißt: keine Ausreden mehr bei schlechtem Wetter.
Ernährung
Steve Pavlina
Was Ernährung betrifft, gibt es einfach zu viele Meinungen, um sich an irgendetwas halten zu können. Deswegen am besten selbst ausprobieren! Eine Quelle, die mich dazu inspiriert hat, meine Ernährung zu überdenken und etwas Neues zu versuchen ist der Blog von Steve Pavlina. Nachdem ich etwa einen Monat damit verbracht hatte, seine Artikel aufzusaugen, entschloss ich mich dazu, mich dreißig Tage lang vegetarisch zu ernähren. Nachdem ich danach versuchsweise erstmal wieder zu fleischhaltiger Ernährung zurückgekehrt bin und danach einige Zeit hin und herpendelte, entschied ich mich letztlich doch für den Vegetarismus.
Aber Vegetarismus ist weder das Ende vom Lied, noch der einzige Weg. Im Artikel „Why Vegan“ erklärt Steve seinen Weg zur veganen Ernährung. Ebenfalls inspirierend sind seine Erfahrungsberichte über sein Raw Food Experiment und seine Juice Feasting Trial.
Sonstiges
Subvert Magazine
Hier möchte ich nochmal auf das Subvert Magazine hinweisen. Zwar befindet sich die neue Version noch im Aufbau, aber die Inhalte sind bereits abzusehen: Interviews mit den erfolgreichsten Menschen der Fitnesswelt. Und wer wüsste es besser als die?
Wenn ihr selbst gute Online Ressourcen wisst, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren empfehlen.
Veröffentlicht am 22.August 2010
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