Musik veröffentlichen mit Bandcamp.com

Wenn du dir mein Album von dieser Seite aus angehört oder heruntergeladen hast, ist dir vielleicht aufgefallen, dass du auf eine externe Seite weitergeleitet wurdest. Und zwar zu meinem Profil auf Bandcamp.com.

Mit Bandcamp lässt sich auf einfache Weise Musik veröffentlichen. Die Anmeldung ist unkompliziert. Danach lädt man die betreffenden Songs hoch, vielleicht noch ein Albumcover, und schon sind die Songs anhör- und downloadbar.

Dabei kann man aus verschiedenen Optionen wählen: Die Songs können zu einem bestimmten Preis angeboten werden, aber auch die Option „Name Your Own Price“ steht zur Verfügung. Wählt man diese Option, kann der Hörer selbst entscheiden, wie viel er zahlen möchte (für diese Wahlmöglichkeit habe ich mich bei meinem Album „Spurlos“ entschieden). Die Alternative „Name Your Own Price“ ist auch so einsetzbar, dass es einen gewissen Mindestpreis gibt, der vom Hörer aber überboten werden kann. So haben Fans die Möglichkeit, den Künstler noch mehr zu unterstützen.

Außerdem ist es möglich, von jedem Downloader die E-Mail-Adresse für den eigenen Newsletter zu verlangen. So kann man eine E-Mailliste aufbauen, über die man regelmäßig Kontakt mit seinen Hörern halten kann.

Für jeden Song können Anmerkungen und Lyrics dazugeschrieben werden. Für Musiker, die selbst (noch) keine Homepage besitzen, ist diese Funktion sehr praktisch (trotzdem sollte man zumindest als ambitionierter Musiker eine Homepage haben).

Der Upload ist bei Bandcamp nur in unkomprimierten Formaten wie WAVE und AIF möglich. Sind die Songs dann hochgeladen, werden sie dort in die verschiedensten anderen Formate verwandelt. Von Apple Lossless bis hin zu MP3. So ist es auch möglich, Low-Quality-Downloads (MP3, 128kbps) zu einem anderen Preis anzubieten als MP3s mit höherer Qualität (MP3, 256kps; Ogg Vorbis…). Der Upload dauert so zwar etwas länger, die Vorteile wiegen das aber aus.
Bandcamp füllt nach dem Hochladen außerdem automatisch die ID-3-Tags aus.

Die eigene Bandcamp-Seite kann farblich frei gestaltet werden. Es ist außerdem möglich, ein eigenes Banner einzufügen.

Bezahlen kann man bei Bandcamp mit Kreditkarten, sowie über Paypal. Das ist zwar nicht ganz ideal, aber ich gehe davon aus, dass in Zukunft noch mehr Zahlungsmöglichkeiten hinzukommen werden, da Bandcamp ständig weiterentwickelt wird. Außerdem muss man Bandcamp ja nicht als einzige Verkaufsmöglichkeit nutzen.

Wie viele Leute deine Songs heruntergeladen und sich angehört haben, ist aus der Bandcamp-Statistik ersichtlich. Dort wird sogar unterschieden, ob ein Song nur einige Sekunden, teilweise oder komplett angehört wurde.

Die Nutzung von Bandcamp ist völlig kostenlos! Und anders als andere Dienste, verlangt Bandcamp auch keinen prozentualen Anteil des Verdienstes (iTunes verlangt etwa 50%!). Es gibt also kein Risiko und ein Test lohnt sich auf alle Fälle.

Wer es noch nicht getan hat, kann sich hier meine Bandcamp-Seite mal näher ansehen.

Veröffentlicht am 24.September 2009

Füg diesen Artikel deinen Favoriten hinzu:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google
  • Live
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Technorati
  • TwitThis
  • Webnews.de
  • Wikio
  • YahooMyWeb
  • Yigg

Diese Posts könnten dich interessieren:

  1. Musik Hier eine Übersicht über meine musikalischen Projekte: SHATTENTAK deutschsprachige düstere...

4 Responses to “Musik veröffentlichen mit Bandcamp.com”

  1. » Archiv says:

    [...] von Universitätskursen 29 Lass dich nicht verwickeln 28 10 Zeichen, dass du angepasst bist 24 Musik veröffentlichen mit Bandcamp.com 23 Interview auf dem Blog von Gabriela Bieber 16 Interview mit Radio Feel The Musik 11 Feel The [...]

  2. Sascha says:

    Wie sieht es denn rechtlich aus? Muss man etwas beachten bei Bandcamp?
    Braucht man ein eigenes Label oder ein Urheberrecht?

    Gema, GVL etc?

  3. ALICE says:

    @Sascha: Ich denke nicht, dass sich Bandcamp da von anderen Seiten, die ähnliche Dienste anbieten, unterscheidet. Natürlich braucht man die Genehmigung des Urhebers um dort etwas zu veröffentlichen, aber Bandcamp ist ja vor allem für den Urheber selbst gedacht. Wer bei der Gema angemeldet ist, muss natürlich Gebühren zahlen – aber auch das ist ja nicht Bandcamp-spezifisch.

    Hier mal die Terms Of Use: http://bandcamp.com/terms_of_use
    Sowie die Copyright Policy: http://bandcamp.com/copyright

  4. Andreas says:

    Ich hätte dir noch http://www.webbeatz.de empfehlen könne, aber leider scheinen die eine Pause zu machen. Ich kenne noch http://www.groovecloud.de .

Leave a Reply