Veröffentlicht am 11.Januar 2009
Das Gute am National Blog Posting Month ist, dass man über ihn schreiben kann, wenn einem nichts anderes einfällt.
Nein, im Ernst: Es gibt viel mehr gute Dinge am NaBloPoMo.
Genau die Schwierigkeit oder Herausforderung, die Aufgabe jeden Tag zu erfüllen, ist das was mich auf Trapp hält und mir besonders Spaß macht. Es gibt keine Ausrede mehr. Wenn ich einmal nicht poste, habe ich es nicht geschafft. Anscheinend hat der NaBloPoMo genau den richtigen Schwierigkeitsgrad für mich: machbar aber fordernd.
Es sind erst 11 Tage vergangen, seit ich teilnehme, und doch kommt mir die Zeit schon viel länger vor. Das liegt sicherlich an den 11 Artikeln, die teilweise mehr als 1000 Wörter fassen. Wenn ich mir ansehe, was ich allein wegen der paar Stunden, die ich in den NaBloPoMo investiert habe, geschafft habe, bin ich sehr zufrieden.
Nicht nur die Artikelanzahl wächst. Ich bekomme auch wieder mehr Kommentare und mehr Besucher. Das freut mich zu sehen – das ist wie eine Belohnung dafür, dass ich täglich blogge. Und zwar eine sehr schöne Belohnung.
Ich überlege mir natürlich, ob ich nächsten Monat wieder am NaBloPoMo teilnehme. So könnte ich mir das tägliche Posten zu einer Gewohnheit machen. Das was ich nach dem NaNoWriMo etwas vermisst habe, eine tägliche besondere Herausforderung, habe ich im NaBloPoMo wiedergefunden. Da ich heute noch nicht weiß, was ich morgen schreibe, mache ich mir schon früh Gedanken und sammle Ideen. Bis ich den Artikel fertiggestellt habe und mir sicher bin, dass ich ihn so veröffentlichen kann, kann es allerdings bis zum späten Abend dauern. Ich habe also den ganzen Tag ein übersichtliches Ziel im Auge, das mich motiviert und antreibt. Und dass ich das mit anderen teilen kann, macht es noch besser.
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Ich bin nun doch etwas überrascht. Du hast im November am NaNoWriMo teilgenommen? Und hast du die “50.000″ geschaft?
Ich bin hin und her gerissen wegen der Menge. Jedenfalls in dieser kurzen Zeit. Viele verwechseln ja Qualität mit Quantität. ich kenne auch einige die fast jedesmal daran teilnehmen. Aber ich habe mich bis dato immer schön davor drücken können. Dieser Schreibmarathon liegt mir nicht so.
Aber wenn es jemand für sich gut findet, vorallem aber auch durchhält….dann sage ich nur Respekt. Das meine ich ehrlich.
Schönen Abend noch
und Grüsse egal wohin
rolf
Hier ist der Beweis: http://alicehive.de/nanowrimo-tag-27-30/
Wie kannst du wissen, ob es nichts für dich ist, wenn du nie daran teilgenommen hast? Ich habe bisher von noch niemandem gehört, dass er seine Teilnahme am NaNoWriMo bereut hätte, nicht mal unter denjenigen, die es nicht bis zum Ende geschafft haben.
Und natürlich geht es beim NaNoWriMo lediglich um Quantität: 50000 fiktionale Wörter, mehr Vorgaben gibt es nicht. Und anscheinend ist das schon genug der Vorgabe, wenn man überlegt, dass nur 17% der Teilnehmer dieses Ziel erreichen. Wie viel Prozent davon sind wohl gute Romane?
Lieber ein 100%ig schlechter Roman, als ein Roman, der zu 100% nicht existiert.
Ich werde auch nie diese Leistung in Frage stellen. Steht mir zudem nicht zu. Zudem habe ich einige “Bekannte” die schon das dritte mal sich da herran wagten.
Und von zweien weis ich auch, das sie durchhielten , nächstes Jahr wieder daran teilnehmen werden, aber erst mal ne Pause von …. einlegen müssen. und genau das ist mein Problem. wenn ich Lust habe, schreibe ich 10 und mehr Seiten am Tag. dann gibt es Phasen, an denen ich Wochen nur so tümple, mir Notizen mache, oder Informationen zu meinem Projekt mache. Zwischendurch beteilige ich mich wenn möglich an Wettbewerben, stehe im Austausch mit Leuten die schon veröffentlicht haben.
Mit dem Schreiben hatte ich schon vor über 30 jahren angefangen. Anfangs waren es nur “Zwangsaufsätze”. Anschliessend versuchte ich mich in Gedichten. Ich suchte meine Richtung, meinen Stil. Irgend wann meldete ich mich in Hamburg bei der GSDS an. Da bin ich nun auch schon fast vier Jahre. der Vorteil war, ich lernte sehr viel über das Schreiben selber und lernte da unzählige “schreibwüdige” Mitmenschen kennen. Das gab mir nicht nur Hoffnung und Mut, sondern auch die Gewissheit, das ich auf dem richtigen Weg war. Und nun schreibe ich seit fast drei jahren an einer Trilogie. Je nach Zeit, Lust und Laune. Aber ich habe mir auch ein Ziel gesetzt einmal fertig zu werden. Hierbei geht es mir nicht in erster Linie um die Masse oder Menge der geschriebenen Seiten, sondern mehr um den entsprechenden Inhalt und die Aussage. reicht mein Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Zeile.? Kann ich den Leser dermassen fesseln, das er auch gewillt ist einen zweiten teil dieser Geschichte zu lesen? Mir geht es mittlerweile auch nicht mehr nur darum unbedingt etwas zu veröffentlichen. Dazu kenne ich nun schon genug Leute um zu sehen mit welchem Elan sie sich verbraucht haben. Aber ich werde es sehen wie und wohin mich am Ende diese “Leidenschaft” führen wird.
Ich wünsche dir bei deinem “Werk” jedenfalls viel Erfolg und einen langen Atem.
LG r.g.belle
Hallo Alice,
eine “Bekannte”, die Rolf kennt, bin wohl ich.
Ich finde es gut, wie Du Deine Ziele hier vorantreibst.
Ich wiederhole mich, ich weiß, aber es ist für mich überaus inspirierend und ich freue mich nun täglich daran.
Herzlichen Gruß
Ika
Hallo Rolf,
ich sehe schon, irgendwann wird es Dich packen und im November bist Du unter den “Nanoverrückten”
Gruß
ika
@Rolf: Natürlich findet jeder seinen eigenen Weg. Was ist denn die “GSDS”? Hört sich interessant an.
Der NaNoWriMo ist natürlich nur bedingt für ein Vorhaben wie deines geeignet, aber dazu ist er auch nicht da. Der NaNoWriMo ist vor allem eine interessante Erfahrung und eine extrem komplexe Schreibübung.
Ich verstehe allerdings nicht ganz, was du mit der Pause meinst? Die Pause zwischen einem NaNoWriMo und dem nächsten? Oder eine Erholungspause?
@Ika: Danke.
Wie siehts mit dir eigentlich aus? Bist du dieses Jahr wieder dabei?
Hallo Alice,
also, ich denke schon, dass ich wieder dabei bin.
Habe herausgefunden, was mich zwischendurch blockiert hatte.
Das habe ich grundsätzlich geändert, also steht dem nichts mehr im Wege.
Gruß
Ika
Schön.
Ich vermute auch, dass ich dieses Jahr wieder dabei bin. Es hat einfach sehr viel Spaß gemacht.
@ Ika. Jetzt hat sich die “Dorfeigenschaft” der Welt auch noch aufs Internet verlegt. Hätte ich mir aber eigentlich denken können, das ihr alle unter einer Decke schlummert.
Aber wir werden ja sehen was in 10 Monaten sein wird.
Ich kann und werde es nicht soooo zusagen. Habe ja gesehen, was fürne Arbeit und z.T. Stress bei euch war. Und ehrlich gesagt, so ne Selbstdiziplin kann ich bis heute an mir noch nicht erkennen.
@ Alice Das mit der GSDS kann dir Ika wahrscheinlich besser erklären. Nur soviel. Du bezahlst n haufen Geld. Dafür “musst” du jeden Monat eine bestimmte Lernaufgabe auf dem Gebiet des “Schreibens” bewältigen und dort zwecks Überprüfung einsenden. Das kann je nach Richtung zwischen 1 und 2,5 Jahre dauern. anschliesend bist du zwar noch kein Schriftsteller oder so, aber du weist wo dein Geld ist und das mittlerweile über 2500 Leute im interen Forum sich tummeln. Das war die rolf typische Kurzfassung. @Erika, habe ich was vergessen?
LG rolf
@Rolf: Uahh, ich gehöre zu den undisziplinertesten Menschen der Welt. Ich mach nur, was mir gefällt *reim*.
So kann nur jemand reden, der noch nie teilgenommen hat…
Danke für die Erklärung. Haben die ne Webseite?
http://forum.schule-des-schreibens.de/
Aber ich glaube das ist nur das Forum. Aber irgendwo war die Schulseite mit allen Infos. Falls Ika nicht schnelle ist als ich, schaue ich nachher noch einmal. Muss aber jetzt erst mal auf meine obligate “Darmentleerungsrunde” mit dem Hund.
rolf