Bevor es aufgrund meines seltsamen Tagesrhythmus unübersichtlich wird, wollte ich noch ein kurzes Update für Tag 6 posten. Leider hab ich es nicht geschafft, die 4000 zu erreichen. Es ist bei ungefähr 3000 geblieben.
Dafür bin ich mittlerweile wieder auf einem ganz annehmbaren Storykurs angelangt. Im Moment bin ich mir zwar noch nicht sicher, ob ich damit noch 33000 Wörter verbraten kann, aber es ist gut zu wissen, dass sie überhaupt irgendwo hin führen.
Ich hab jetzt bereits öfter gehört und gelesen, wie sich Schreiber über die Qualität ihres Romans oder ihres Plots beschweren. Ehrlich gesagt, mach ich mir darum überhaupt keine Gedanken. Ich habe nicht vor, mit dem Roman etwas größeres anzustellen. Ich schreibe beim NaNoWriMo mit, um etwas Erfahrung zu sammeln, Spaß zu haben und ein paar coole Leute kennenzulernen. Das hat bisher auch ganz gut funktioniert.
Wie ist es euch ergangen?
Wörter: 17136
Es fehlen noch: 32864
Verffentlicht am 7.November 2009
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Mein Tag 6 war etwas träge. Immerhin war das ein Freitag und Freitag heißt endlich Wochenende und zudem hatte ich Hunger und meinen Fertigbackkuchen im Supermarkt an der Kasse stehen lassen, demnach hab ich aus Frust selber gebacken, zum Schreiben kam ich dann erst ziemlich spät und die Motivation ließ zu wünschen übrig. Ich stelle meinen inneren Zensor so gut wie möglich ab, aber ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich kleine Textpassagen korrigiere, oder mich über einen missglückten Satz ärgere. Dann hau ich den inneren Zensor und schreibe weiter. Ich habe auch nicht vor etwas wunderbar großes mit diesem Geschreibsel zu erreichen, man macht es, wie heißt es so schön “aus Spaß an der Freude”
Heute ist Sonntag und somit Tag 8. Tag 7 war etwas… hm… er schleppte sich so dahin und ich hab alles gemacht außer schreiben *schleeeecht* und dann habe ich gegen Abend etwas gemacht, was ich dachte kommt aus Verzweiflung erst später. Tag 7 bestand aus einem schlüpfrigen Post meiner beiden männlichen Hauptcharaktere. Es füllte die Seiten, ich hatte Spaß dran und es brachte mir über 2000 Wörter ein. Also was solls *inneren Zensor in eine Ecke stell und ein Tuch drüber häng*
Mal sehen was mich heute erwartet.
Aber hier erstmal Tag 6:
http://flummigotdrunkonwriting.blog.de/2009/11/06/tag-7322556/
Ich habe gerade “Zwangspause” – morgen geht’s wieder weiter
@Stephie: Wie wärs damit: Schon geschriebene Textpassagen einfach gar nicht mehr lesen! Wenn du’s nicht liest, kannst du’s auch nicht editieren und zensieren. So mach ich das zumindest.
@MartinM: Ging mir auch so. Und gibt ja auch keine Regel, dass man jeden Tag schreiben muss.
Nee, ich war auf Geburtstagsbesuch – da ist es nicht unbedingt höflich, die Zeit mit Schreiben zu verbringen.
Ich kann meinen heutigen Schreibtag leider bisher nur als “Schreibdurchfall” bezeichnen. Erklärung: am Wochenende war ich für zwei Tage auf Geburtstags-Besuch, und da schreibt man nicht einfach vor sich hin. Allerdings waren die An- und Abreise per Bahn hin rund fünf, zurück rund sechs Stunden lang, da konnte ich doch einiges in meinen Schreibblock kritzeln. Das Gekritzel habe ich dann abgetippt, mit dem Resultat, dass mein Romanskript nun 21400 Wörter hat – wo drunter allerdings verdammt viel Wortmüll ist. (Eben Schreibdurchfall.
) Normalerweise ginge es jetzt ans große Saubermachen, aber in der Ausnahmesituation NaNoWriMo, wo es nur auf Quantität ankommt, kostet Nacharbeiten kostbare Zeit. Anderseits habe ich auch meinen Stolz als Schreiberling …