Wie viel weißt du wirklich?

Wir glauben, eine Menge zu wissen. Täglich begegnen wir einer Fülle von Informationen aus den unterschiedlichsten Bereichen.

Dafür, dass wir eine Informationsgesellschaft sind, passt allerdings vieles gar nicht so gut zusammen. Studien widerlegen andere Studien, und selbst Wissenschaftler streiten sich darum, wer eigentlich recht hat. Wir lernen ständig neues dazu. Was wir bis jetzt noch nicht einmal glauben konnten, könnte morgen schon eine anerkannte Tatsache sein.

Und unser Un-Wissen betrifft nicht nur spezielle, komplexe Bereiche, mit denen wir kaum etwas zu tun haben. In den alltäglichsten Dingen, gibt es Lücken, Widersprüche und Ungereimtheiten, die es noch zu klären gibt.

Beispiel menschlicher Schlaf

Annahme: 6 bis 8 Stunden Schlaf sind in etwa nötig, um ausgeruht und gesund zu sein.

Widersprüche:
- Der sogenannte „Uberman“-Schlafrhythmus, ist ein polyphasischer Schlafrhythmus, bei dem sich das Schlafbedürfnis auf zwei Stunden pro Tag reduziert. Um sich diesem Rhythmus anzupassen, braucht es lediglich Selbstdisziplin. Leute, die sich diesem Schlafrhythmus angepasst haben, geben an, eher weniger müde zu sein, als vor der Umstellung.
- Nicholas Powiull setzt dem ganzen noch eines drauf, indem er sein Schlafbedürfnis auf 30 Minuten bis eine Stunde Schlaf pro Tag reduzierte.
- Ein Vietnamese hat seit mehr als 33 Jahren kein Auge mehr zu getan. Nach westlichen Standards ist er fast völlig gesund.

Wissenschaft

Auch wenn wir vielleicht denken, dass die Wissenschaft die ultimative Lösung zur Findung der Wahrheit ist, gibt es eine ganze Menge Dinge, die die Wissenschaft (noch) nicht kann und vielleicht nie können wird.

Denk nur mal daran:

Wissenschaft kann dir nicht zeigen, wie du am besten glücklich wirst.
Wissenschaft kann dir weder Freundlichkeit noch Mitgefühl beibringen.
Wissenschaft kann dir nicht erklären, wie man einen Beruf auswählt.
Wissenschaft kann einem Baby nicht zeigen, wie man läuft oder redet.
Die Wissenschaft kann dir nicht helfen, wenn du nicht weißt, wen du bei der nächsten Bundestagswahl wählen sollst.
Die Wissenschaft weiß nicht, warum Omas Geheimrezept für Käsekuchen besonders gut schmeckt.
Wissenschaft kann dir nicht zeigen, wie man ein Auto fährt.
Die Wissenschaft hat Ghandi nicht dabei geholfen, Indien zu befreien.
Die Wissenschaft kann weder Kunst noch Musik verstehen.
Wissenschaft macht dich nicht zu einem Schriftsteller.
Wissenschaft macht dich nicht zu einem Lehrer.
Wissenschaft macht dich nicht zu einem Sportler.
Wissenschaft macht dich nicht zu einem Chefkoch.
Wissenschaft kann dir nicht zeigen, wie man ein guter Vater oder eine gute Mutter wird.
Die Wissenschaft hat nicht Mozart erschaffen.
Die Wissenschaft hat nicht Mutter Theresa erschaffen.
Die Wissenschaft weiß nicht, was Liebe ist.
Die Wissenschaft weiß nicht, warum ein Witz lustig ist.
Die Wissenschaft kann Inspiration nicht erklären.

Wissenschaftliche Tabus

Neben dem Problem, dass noch nicht alles detailliert erforscht, dass viele Fragen noch nicht geklärt wurden und die Wissenschaft nicht auf alles eine Antwort haben kann, gibt es einen Tabubereich, in dem die Wissenschaft entweder nur wenig Erkenntnisse hat, bzw. wo diese Erkenntnisse nur selten an die Öffentlichkeit gelangen: Die Parapsychologie.

In diesem Vortrag wird über das Tabu gesprochen:

Würden wir uns in jedem Bereich unseres Lebens nur auf die Wissenschaft verlassen, würden wir in einigen Bereichen wohl ziemlich im dunkeln tappen.

Und nicht nur das…

Subjektive Realität

Was wäre, wenn unsere Realität, so wie wir sie wahrnehmen, nichts weiter als ein Traum/eine Projektion unseres Bewusstseins/eine Art Matrix (ja, so eine wie in dem Film!) ist? Welche vorgegebenen Tatsachen können wir dann noch ernst nehmen?

Denk nur mal daran, wie es ist, wenn du träumst: Die meisten Leute sind sich nicht darüber bewusst, wenn sie träumen. Wenn ein Traum-Wissenschaftler nun deinem Traum-Ich begegnet wird dein Traum-Ich diesem Wissenschaftler wahrscheinlich glauben, wenn er seine Thesen beweisen kann.
Würdest du aber, nachdem du aufgewacht bist, noch den Worten des Traum-Wissenschaftlers glauben? Wohl kaum. Du wüsstest, dass der Wissenschaftler nur eine Projektion deines Unterbewusstseins war.

Wenn der Wissenschaftler eine Projektion deines Unterbewusstseins war, heißt das, dass du ihn (wenn auch unterbewusst) kreiert hast. Du hast deine Traumrealität also kreiert.

Das Ganze lässt sich nun auf die physische Realität übertragen: Was, wenn du sie selbst mit deinem wahren Unterbewusstsein kreiert hast?
Dann ist jeder Aspekt deines physischen Lebens nur eine Manifestation deines Unterbewusstseins.

Das soll nicht nur ein wirres Gedankenexperiment sein. Tatsächlich gibt es keine Möglichkeit, zu beweisen, dass es nicht so ist. Und tatsächlich gibt es Menschen, die die Welt auf eine subjektive Weise betrachten.

Wenn wir uns nicht einmal über das wahre Wesen der Realität sicher sein können, wie können wir uns dann jemals bei praktischen Fragen, die unseren Alltag betreffen, sicher sein?
Die Antwort ist: Wir können es gar nicht.

Glaube

Hier kommt der Glaube ins Spiel. Alles, von dem wir denken, dass wir es wissen, ist eigentlich nur ein Glaube. Ein Glaube, für den wir uns selbst entschieden haben.
Bei allen Informationen, denen du begegnest, kannst du dich dazu entscheiden, sie zu glauben oder sie nicht zu glauben.

Mit einer Weltanschauung, in der man davon ausgeht, dass es eine objektive, wahre Realität gibt, macht es natürlich Sinn, wissenschaftliche, objektive Untersuchungen anzustellen, um die „Wahrheit“ herauszufinden.

In einer subjektiven Realität dagegen ist alles nicht mehr oder weniger wahr, als dein Unterbewusstsein. Die Realität entsteht erst aus deinem Unterbewusstsein. Das heißt, dass dein Glaube deine Realität kreiert.

Wenn dein Glaube deine Realität bestimmt, macht es nicht mehr so viel Sinn, nach Beweisen in der Außenwelt (z.B. in den Wissenschaften) zu suchen. Du weißt dann nämlich, dass Beweise ebenfalls nur eine Projektion deines Unterbewusstseins sind und damit kein Indiz darüber, wie die Realität wirklich ist. Traum-Beweise sind nun mal keine wirklichen Beweise.

Was glaubst du?

Wissen ist also relativ. Wenn du das nächste mal glaubst, etwas zu wissen, sei dir bewusst, dass es keinerlei Garantie für dein Wissen gibt.
Sei dir bewusst, dass du dich selbst dafür entscheidest, woran du glauben möchtest.

Statt alle Informationen, die sich als wissenschaftlich oder Allgemeinwissen präsentieren, zu glauben, kannst du jederzeit selbst darüber nachdenken und deine eigenen Ideen denen der anderen vorziehen.

Der Mann, der mehr als 30 Jahre nicht geschlafen hat, glaubt schließlich auch nicht mehr daran, dass Schlaf überlebenswichtig ist.

Veröffentlicht am 16.August 2009

Füg diesen Artikel deinen Favoriten hinzu:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google
  • Live
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Technorati
  • TwitThis
  • Webnews.de
  • Wikio
  • YahooMyWeb
  • Yigg

Keine verwandten Artikel gefunden.

1 Kommentar »

  1. Die Wissenschaft…. ja unsere lieben Fach I… .
    Die Quantenphysik lehrt uns das wir nie etwas berühren, an mehreren Stellen gleichzeitig sind uns eine Realität aussuchen. Sicher spielen bei der eigenen Entscheidung die die Realität deines Umfelds mit, doch die „Steuerbarkeit“ nennt man Volkssprachig Entscheidung ( Fehl – ). Die wahre Realität und Zukunft zu suchen erinnert an einen Fisch der das Wasser das er und seine Gefährten atmen und durchqueren werden zu suchen und bestimmen versucht, wo sie doch mitten drin sind. Was z.B. immer wieder gerne erwähnt wird, das „spüren“ von einem Nähestehenden Menschen, im Guten wie im Schlechten oder das herbei sehnen / wünschen von der Selben. Wenn Die / Der nicht gerade blockt oder mit Krieg beschäftigt ist klappt das prima  Ich behaupte mal frech das liegt an der Verknüpfung unserer Aura, Eigenenergieabgabe …, gibt auch religiöse Worte dafür. Wie man es nennen will, es gibt Bande die man sogar sichtbar machen kann für die breite Masse, gibt Menschen die können das einfach so.
    Wie du weist vier tage ohne oder mit geringem Schlaf ist bei mir auch keine Seltenheit. Aber was währe das Leben ohne Träume ob im Schlaf oder Wach. Die durchaus auch von mehreren gleichzeitig erlebt werden und auch ganz oder teilweise Realität werden, z.B. Gruppen Meditation, mit oder ohne bestimmtem Ziel. Bringt uns wieder zu den Fischen. Wen man die Fische in Tinten haltigen Wasser aussetzt werden die blau wie Rosen und ändern ihre reale Gestalt?
    Grüße Dr Sinnlos.

    Kommentare by EckE, mawape, Dr Sinnlos — August 22, 2009 @ 6:28 pm

TrackBack URL

Kommentieren: